Wahlkampf mit Kultur (05.09.11)

Eine Mini-Tournee hat Kreszentia Flauger, die Landtagsfraktionsvorsitzende der LINKEN im Niedersächsischen Landtag, am vergangenen Wochenende unternommen: Gemeinsam mit René Joubert, der sie an der Gitarre begleitet hat, ist die singende Politikerin bei verschiedenen Gelegenheiten im Landkreis Oldenburg aufgetreten und hat ein sorgsam ausgewähltes Programm an Liedern präsentiert.

Flauger unterstützte mit ihrer musikalischen Darbietung ihre Genossinnen und Genossen am 02.09. in Hude auf dem Wochenmarkt, am 03.09. in Wildeshausen auf dem Wochenmarkt und am 04.09. in Hude auf dem Bürgerfest. Das Programm setzte sich aus bekannten Klassikern, sozialkritischen Songs, Volksweisen und einem plattdeutschen Lied zusammen. Die Kommunalwahlkandidatinnen und Kandidaten aus Hude / Wildeshausen standen bei diesen Gelegenheiten den Menschen für Gespräche zur Verfügung. Während die Erwachsenen die Möglichkeit hatten, den Kandidatinnen ihre Fragen zu stellen, sich über politische Ziele zu informieren oder ihre eigene Einschätzung zu verschiedenen Themen kundzutun, gab es für die Kleinen gasgefüllte rote Luftballons, das Spiel „Heißer Draht“, bei dem tolle Preise zu gewinnen waren und die Möglichkeit, sich schminken zu lassen.

„Unsere Aktionen sind bei den Menschen gut angekommen“, freut sich Flauger über die vielen positiven Reaktionen der Menschen, denen DIE LINKE mit ihrem unterhaltsamen Wahlkampf die Inhalte ihres Programms auf unterhaltsame Art näherbringen wollte. „Insofern ist unsere Art des Wahlkampfes ein Spiegel unserer Ziele, das Leben für die Menschen im Landkreis auf vielen Ebenen zu verbessern. Es genügt für Politiker nicht, hochtrabende Reden zu schwingen, wenn sie dabei die Interessen und Bedürfnisse der Menschen aus den Augen verlieren. Vielmehr braucht es ein offenes Ohr und den ehrlichen Willen, allen Menschen – Familien mit Kindern, SeniorInnen, ArbeitnehmerInnen, Menschen ohne Arbeit und anderen Interessengruppen – eine faire und ausgeglichene Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.“

So bunt wie sich die Auftritte der LINKEN in diesem Spätsommer präsentierten, so vielseitig lesen sich die Vorschläge, die sie in ihren Kommunalwahlprogrammen unterbreitet: Mehr Geld für die Gemeinden, Integrierte Gesamtschulen im gesamten Landkreis, der flächendeckende Ausbau des ÖPNV, der Erhalt bedeutsamer Einrichtungen wie zum Beispiel des Mehrgenerationenhauses und umfassende Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensumstände – ob finanzieller, sozialer oder kultureller Art – sind einige Schwerpunkte, mit denen DIE LINKE sich kommunalpolitisch einbringen will. Dabei stehen für die Partei nicht die Interessen einiger Weniger im Mittelpunkt, sondern der Wunsch, für eine größtmögliche Anzahl von Menschen die Lebensbedingungen im Landkreis zu verbessern. Dies gelte auch für jene Gruppen, erklärte Flauger, die sonst an den gesellschaftlichen Rand gedrängt oder systematische benachteiligt werden, Gruppen ohne zahlungskräftige und einflussreiche Lobby. Und es gelte für Gruppen, die sich heute noch in der Mitte der Gesellschaft zu befinden glauben – Gehalts- und Lohnempfänger, kleine und mittelständische Unternehmer – deren Angst vor dem sozialen Abstieg durchaus begründet, wenn auch nicht immer bewusst ist.

DIE LINKE ist die einzige politische Kraft, die der sozialen Gerechtigkeit eine unüberhörbare Stimme verleiht. Nicht nur in den kommunalen Gremien will sie zukünftig die Interessen der Menschen aus dem Landkreis vertreten: So bietet der Kreisverband im Wahlkreisbüro von Kreszentia Flauger in Wildeshausen schon seit geraumer Zeit einen kostenlosen Service an, der von Sprechstunden mit der Abgeordneten über Bewerbungsberatung, Hebammensprechstunden, Lohnsteuerservice und Büchertauschbörse bis hin zu praktischer Unterstützung bei Problemen rund um das ALG II reicht. Nicht im Wahlkampf plötzlich aus den Nischen zu springen und positiv klingende Sprüche zu klopfen ist ihre Devise, sondern zuverlässig und kompetent den BürgerInnen zur Seite stehen, wenn Hilfe und Rat gebraucht werden. Mit dieser Einstellung hebt sich DIE LINKE konsequent von all jenen ab, die kurz vor der Wahl ihre soziale, bürgerzentrierte Ader entdeckt haben wollen, während in den Jahren vorher tatsächlich kaum Verbesserungen der Lebensbedingungen für die Menschen zu verzeichnen waren.

Kreszentia Flauger kandidiert in der Kommunalwahl für den Stadtrat Wildeshausen auf der Liste der LINKEN für den ersten Platz.

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Das Laden der Bilder kann einen Moment dauern. Foto oben: Kreszentia Flauger und René Joubert



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