Arm in Europa – muss die EU sozialer werden? (11.05.2010)
Wenn es derzeit um Europa geht, dann geht es meist um die Krise in
Griechenland und um Hilfen seitens der EU. Um die Europäische Union
selbst, um ihre politischen, wirtschaftlichen und sozialen Grundlagen,
wird in der Öffentlichkeit kaum noch diskutiert.
Wir halten das für ein großes Manko angesichts des Einflusses,
den die EU auf ihre Bürgerinnen und Bürger hat, und wollen mit einer
unregelmäßigen Reihe von Europagesprächen das unsrige dafür tun, um die
EU und ihre Verfasstheit wieder stärker zum Thema zu machen. Den Auftakt
macht die Veranstaltung
„Arm in Europa – muss die EU sozialer werden?“
Am 20. Mai um 19 Uhr im Restaurant Leineschloss in Hannover
Es diskutieren
Prof. Andreas Fisahn, Rechtswissenschaftler an der Uni Bielefeld und Experte für den Lissabon-Vertrag,
Jürgen Klute, Europaabgeordneter der Partei DIE LINKE und evangelischer Sozialethiker und
Kreszentia Flauger, Fraktionsvorsitzende und europapolitische Sprecherin der LINKEN im niedersächsischen Landtag.
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion laden wir zu einem kleinen Imbiss ein,
bei dem die Möglichkeit besteht, das Thema bei Einzelgesprächen weiter zu vertiefen.