Eine selbstbewusste linke
Stimme in Hannover und in der Stadt Wildeshausen (23.08.11)
Kreszentia Flauger kandidiert am 11.09.2011 zur Kommunalwahl für den Stadtrat Wildeshausen
auf dem Spitzenplatz der LINKEN. Im Porträt erfahren Sie mehr über die Politikerin:
Kreszentia Flauger ist einer dieser Menschen,
die durch ihre optimistische, offene und fröhliche Art ein bisschen Sonne
ins Leben ihrer Mitmenschen bringen.
Sie wurde 1966 geboren und ist in Kiel aufgewachsen, lebt aber nun
schon seit einigen Jahren mit ihrem Mann in Wildeshausen. Flauger,
die eine Ausbildung zur Datenverarbeitungskauffrau absolvierte,
hätte viele Möglichkeiten gehabt, ihr Berufsleben zu gestalten: Neben verschiedenen Tätigkeiten
in IT-Unternehmen war sie von 2005 bis 2006 auch als Arbeitsvermittlerin in einer Transfergesellschaft beschäftigt.
Doch schlug ihr Herz auch damals schon im Takt eines ausgeprägten Gerechtigkeitssinns, wie bereits ihr
Engagement als Betriebsratsmitglied und Gesamtbetriebsratsvorsitzende in jener Zeit zeigte.
Für die Rechte ihrer Kolleginnen und Kollegen einzutreten war der erste Schritt, mit dem Flauger dem Ruf ihres
Herzens nachspürte. Die Tätigkeit als Mitarbeiterin des Bundestagesabgeordneten Dr. Axel Troost war der zweite
auf dem Weg, ihrer inneren Bestimmung zu folgen.
Schließlich wurde Flauger 2008 für DIE LINKE in den Niedersächsischen
Landtag gewählt und obwohl lange Arbeitstage, zahlreiche Termine und ausgesprochen wenig Erholungszeit ihren Alltag bestimmen,
fühlt sich Flauger in dieser Position innerlich ausgefüllt. Kreszentia Flauger schwafelt nicht von Gerechtigkeit, Frieden
und einer solidarischen Gemeinschaft – sie lebt diese Werte tagtäglich in ihrer Arbeit und zeigt sie in jedem Wort, jeder Diskussion,
jeder zwischenmenschlichen Begegnung. So unterhält Flauger, die den Fraktionsvorsitz bei den LINKEN innehat und als Sprecherin für
Europa- und Medienangelegenheiten sowie frauenpolitische Belange fungiert, ein Wahlkreisbüro in ihrer Heimatstadt Wildeshausen, das
den Menschen im Landkreis Oldenburg montags und mittwochs als Anlaufstelle für Sorgen, Fragen und Probleme dient. Kreszentia Flauger
bietet auch selbst regelmäßige Sprechstunden an, weil sie weiß, dass nur das direkte Gespräch mit Menschen ihr wertvolle Impulse für ihre
parlamentarische Arbeit geben kann. Sie schätzt die Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern und nimmt sich die Zeit, auch Kontakte zu Gewerkschaften,
Organisationen, Institutionen und anderen Gruppen zu pflegen. Neben Mitgliedschaften in verschiedenen Vereinen vor Ort und der Gewerkschaft ver.di
sind es vor allem die unkonventionellen Wege, die Flauger geht, um die Menschen, für deren Interessen sie im Landtag kämpft, direkt zu erreichen:
Mit verschiedenen Service-Angeboten, beispielsweise einer Büchertauschbörse, einer monatlichen Hebammensprechstunde und der Möglichkeit für in
ver.di organisierte ArbeitnehmerInnen, ihre Steuererklärung kostenlos erstellen oder prüfen zu lassen, versucht sie, ihren Mitmenschen das Leben mit
seinen zahlreichen Herausforderungen ein bisschen zu erleichtern.
Flauger ist eine der wenigen PolitikerInnen, die in den Augen der BürgerInnen als
authentisch angesehen werden. Vielleicht, weil sie nicht blind vom Elfenbeinturm der Landespolitik aus wohlklingende Reden schwingt, sondern weil sie
die tatsächlichen Interessen der Menschen in Niedersachsen erfragt, in ihre Forderungen einbringt und somit ins Parlament hineinträgt. Und weil sie den
Finger immer wieder in die Wunde der Landesregierung legt: Missstände, die durch politisch sinnvolle und moralisch vertretbare Entscheidungen
behoben werden könnten, spricht Kreszentia Flauger immer wieder an, unermüdlich und unbeirrbar an das Gute im Menschen glaubend, stets eine
vehemente Verfechterin von Solidarität, Fairness und gleich verteilter Lebenschancen. Die scharfe Beobachterin und schonungslose Kritikerin der
marktradikalen Gesellschaftsform, die den meisten von uns das Leben auf die ein oder andere Weise zunehmend erschwert, besitzt genau das
Quäntchen Mut, das es braucht, um das in gefährliche Schieflage geratene Verhältnis zwischen der Macht des Geldes und den Interessen des
Volkes in ein akzeptables Gleichgewicht zu bringen. Interessen, die von den Regierungen bestenfalls ignoriert, meistens jedoch aktiv bekämpft wurden und werden.
Für eine Fraktion, das ist Flauger bewusst, die im Parlament keine Mehrheit hinter sich hat und überdies von den Medien selten Objektivität und wahrheitsgemäße,
unvoreingenommene Berichterstattung erwarten darf, sind diese Ziele hoch gesteckt. Flauger verfolgt sie mit ihren FraktionskollegInnen trotzdem,
weil sie überzeugt davon ist, dass eine andere Gesellschaftsform möglich ist, in der die Bedürfnisse der Menschen wieder die Maßstäbe anlegen und nicht mehr die Gier weniger Vermögender.
Kreszentia Flauger wird in der Kommunalwahl im Herbst 2011 als Kandidatin für den Stadtrat in Wildeshausen antreten.
Ob sie nicht schon genügend zu tun habe, wird sie häufiger gefragt, schließlich seien auch ihre Energiereserven endlich.
Flauger, die um den katastrophalen Status quo des derzeitigen Gemeinderats und zahlreiche falsche Entscheidungen in ihrer
Heimatstadt weiß, will auch diese zusätzliche Leistung im Sinne der Menschen erbringen, die für sie so typisch ist:
ernsthaft, bürgerorientiert und dem Wohle der Allgemeinheit verpflichtet. Manchmal mag es vielleicht nicht einfach sein,
immer wieder sein Bestes zu geben, „nur“ von menschlichen Idealen angetrieben und allzu oft von Unwissenden, Verängstigten,
Frustrierten oder politischen Gegnern in die Ecke unrealistischer Spinner gestellt. Kreszentia Flauger tut es aber doch und sie tut es gern:
Weil die warmen Dankesworte, die ihr manchmal von Menschen, die sich durch ihr Tun für voll genommen und unterstützt fühlen, ihr zeigen, dass der
Weg hin zu einer sozial gerechten, lebenswerten Gemeinschaft der richtige ist. Die Kompetenzen, die sie dafür braucht – vielseitige Neugier, einen
scharfen Verstand, Durchhaltevermögen und einen gewissen souveränen Biss – bringt sie von Haus aus mit. Die notwendigen Umstände – Wählerinnen und
Wähler, die ihren Einfluss klug gebrauchen, um Veränderungen herbeizuführen – werden sich früher oder später ebenfalls positiv wandeln, glaubt Flauger.
Die Stimme des Volkes, meint sie, kann zwar eine Zeitlang von den gegenwärtig handelnden Entscheidungsträgern in Wirtschaft, Politik und anderen
gesellschaftlichen Bereichen unterdrückt werden. Aber auf lange Sicht schwillt ein Ton, der aus vielen Kehlen erklingt, zu einem Chor an, der sich
nicht mehr unter den Teppich kehren lässt. Sie möchte jede Möglichkeit nutzen, um parlamentarisch und außerparlamentarisch diesem Lied von
Menschlichkeit seinen Weg zu ebnen, weil es nichts gibt, findet sie, das sich so gut anhört, wie gesellschaftliche Harmonie, die durch alle Menschen,
die Teil dieser Gesellschaft sind, hindurch klingt.
Obschon Kreszentia Flauger wenige Mußestunden bleiben: Die Sonne, die sie ins Leben der Menschen bringen möchte,
scheint über ihre politische Arbeit hinaus, bis ins hinein in den Bereich der Kunst: Flauger stellt in ihrer
Freizeit Glasperlenschmuck her – jede Perle ein Unikat. Sie formt das Material in der gleichen Art und Weise, wie sie
beruflich und ehrenamtlich arbeitet: mit Sorgfalt und einem kräftigen Schwung ehrlicher Zuneigung.