Elternvertreter fordern mehr Investitionen in die frühkindliche Bildung (28.01.10)

Hude: Viele Menschen sind um die Kinderbetreuung besorgt, erfuhr Kreszentia Flauger während ihrer mobilen Sprechstunde am 27.01.10 in Hude. Es würde zu wenig in frühkindliche Bildung investiert, kritisierte eine Elternvertreterin. Die Kindertagesstätten würden finanziell zu wenig gefördert, es gäbe zu große Gruppen und zu wenig ErzieherInnen. Dieser Mangel an Geld für die Kinder sei umso unverständlicher, da das Engagement in Hude, Fördertöpfe für das Wasserbüffel-Projekt anzuzapfen (NWZ berichtete), ungebrochen sei.
„Es kann nicht sein, dass Geld für die Wasserbüffel da ist, aber im Hinblick auf eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung nur auf die hohe Verschuldung hingewiesen wird“, sagte Flauger. „Die Ursache dafür kann eigentlich nur in der zu geringen Bedeutung liegen, die den Kindertagesstätten entgegengebracht wird. Eine Verschiebung der Prioritäten ist dringend angezeigt.“
Kreszentia Flauger, die Fraktionsvorsitzende der Linken im Landtag, stand am Mittwoch, den 27.01.2010 mit dem Fraktionsbus am Bahnhofsvorplatz in Hude, um mit den Menschen über aktuelle Probleme und Wünsche zu sprechen. Sie wurde von einigen Genossinnen und Genossen bei ihrer mobilen Sprechstunde unterstützt.