Jahresempfang 2011 des EIZ Niedersachsen (EIZ, 28.11.11)

DIE LINKE zum morgigen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen:
Finanzierung von Frauenhäusern und Beratungsstellen zur gesetzlichen Leistung machen (Christian Degener, 24.11.11)
Hannover. DIE LINKE im Landtag fordert anlässlich des morgigen „Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“
die Finanzierung von Frauenhäusern und Beratungsstellen in die gesetzlichen Leistungen aufzunehmen. Bisher wird das Geld als
sogenannte freiwillige Leistung im Landeshaushalt bereitgestellt. „Das hat zur Folge, dass diese Einrichtungen keine
langfristige Planungssicherheit haben. Die Aufnahme in die gesetzlichen Leistungen wäre ein wirklicher Beitrag im Kampf gegen Gewalt an Frauen“,
sagte die Vorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der Fraktion, Kreszentia Flauger. Sie betonte die Bedeutung der Frauenhäuser und
Beratungsstellen. „Gewalt gegen Frauen ist ein widerwärtiges Phänomen unserer Gesellschaft. Frauenhäuser sind für viele misshandelte
Frauen die letzte Zuflucht. Die Betroffenen haben Schreckliches durchlebt, ihnen muss schnell und unkompliziert geholfen werden“, so Flauger.
Frauenhäuser und Beratungsstellen verfügten über ein breites Angebot: Sie bieten den betroffenen Frauen nicht nur
Soforthilfe an, sondern entwickeln mit ihnen auch Perspektiven für den Weg in ein anderes Leben. Außerdem leisten sie
Präventivarbeit und organisieren Fortbildungsangebote und Öffentlichkeitskampagnen. „Die Einrichtungen wurden von
engagierten Frauen gegen viele Widerstände ins Leben gerufen. Sie haben lange schon gesetzliche Aufgaben übernommen,
obwohl eine ausreichende Finanzierung immer wieder infrage gestellt wurde. Das muss sich jetzt ändern.“
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Lesen ist die Entdeckung wunderbarer neuer Welten –
Kreszentia Flauger besuchte Schulen am Vorlesetag (18.11.11)

Stürmende Sterne, bunte Pferde und ein kleiner Geldregen:
Flauger übergibt Spende an Verein Netzwerk Lebenskunst in Hannover (16.11.11)
Am 15.11.2011 hat Kreszentia Flauger, die Vorsitzende der Linksfraktion, eine Spende in
Höhe von 800 Euro an den Verein Netzwerk Lebenskunst in Hannover übergeben, um damit die Kreativwerkstatt "Kreofant" zu unterstützen,
in der sich Kinder und Erwachsene im Bereich bildnerisches und plastisches Gestalten betätigen können.
Die Spende der Linksfraktion wird dazu verwendet werden, um die Aktion „Mission SternenSturm“ zu dokumentieren.
Im Rahmen dieser Aktion hatte ein von Kindern bemaltes und beschriftetes Holzpferd im September auf dem Bahnhofsvorplatz gestanden –
ein farbenfrohes Sinnbild für die kreative Kraft, die in Kindern steckt.
„Wir finden es klasse, was dieser Verein leistet“, sagte Kreszentia Flauger, „deshalb möchten wir ihn unterstützen.
Die Aktion „Mission SternenSturm“ war sehr beeindruckend, vor allem auch, weil sich wirklich zahlreiche Kindergärten und
andere Gruppen beteiligt haben und das Pferd deshalb so farbenfroh und fröhlich strahlte, weil viele Hände daran mitgewirkt haben.“
Der Verein Netzwerk Lebenskunst will dazu beitragen, das soziale und kulturelle Leben zu bereichern und steht Kindern, Jugendlichen und
Erwachsenen in Hannover Linden-Süd offen. Kultur-, Gesundheits- und Bildungsarbeit werden hier in Form von vielfältigen
Angeboten für die Menschen und mit den Menschen geleistet. Projekte, Kurse, Veranstaltungen und Werkstätten bieten bunte
Möglichkeiten, um Freizeit zu gestalten und die persönlichen Fähigkeiten zu fördern. Menschen verschiedener
Kulturen können schöpferisch tätig werden und in gemeinsamen Aktivitäten kleine und große Kunstwerke schaffen.
Das Geld stammt aus dem Topf des Vereins Minna Fasshauer e.V., in den die niedersächsischen Landtagsabgeordneten der LINKEN
monatlich ihre Diätenerhöhungen einzahlen. Mit den Geldern werden soziale, kulturelle und gemeinnützige Projekte unterstützt.
Foto: Christian Degener
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Landtagsrundbrief November (16.11.11)
Der neue Rundbrief der LINKEN im Niedersächsischen Landtag ist erschienen.
Er enthält wie gewohnt Berichte von der vergangenen Plenarwoche.
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Landtagsrede von Kreszentia Flauger zum Thema
"Mindestlohn" (11.10.11)
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Der Mitschnitt stammt aus dem Livestream des NDR.
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Rede von Kreszentia Flauger im Landtag zum Thema:
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! „Mindestlohn, Steuersenkung, Gorleben: Ein Ministerpräsident an der Leine“
- ein durchaus mehrdeutiger Titel.
Die CDU will jetzt auch ein bisschen Mindestlohn - oder auch nicht, jedenfalls nicht so doll. Busemann eher ja,
McAllister eher nicht oder nur halb; man weiß es nicht so genau. Nach Jahren ideologischer Verweigerung der CDU
zum Thema Mindestlohn gibt es auch immer wieder stereotype Alibiverweise auf die Tarifautonomie. Da sagte McAllister
zwar in der Stuttgarter Zeitung, manche Löhne seien schlicht unwürdig, zieht aber nicht wirklich Konsequenzen daraus.
Herr McAllister, ich weiß nicht, an welcher Leine Sie sind, aber jedenfalls haben Sie sich darin heftig verheddert,
und jetzt versuchen Sie, aus diesem verknoteten Gewusel verquirlter Argumente und Standpunkte irgendwie herauszufinden.
Da fragt Sie die Stuttgarter Zeitung, warum heute richtig ist, was bisher als falsch galt.
O-Ton McAllister: „Ihre Einschätzung ist nicht richtig. In der öffentlichen Debatte wurde fälschlicherweise das Nein der CDU zu
gesetzlichen Mindestlöhnen gleichgesetzt mit einem generellen Nein zu Mindestlöhnen. Das ist aber unzutreffend.
Auch wir sind für Mindestlöhne.“ Herr McAllister, so ein peinliches Herausgewusel muss man erst einmal bringen!
Das kann nicht jeder.
Aber wir erwarten, dass Sie sich nicht herauswurschteln, sondern dass Sie endlich anständige Löhne gesetzlich verankern.
Wir sagen das seit Jahren. Die SPD versteht das, die Grünen verstehen das inzwischen und folgen uns an der Stelle.
Bekommen auch Sie endlich einen Bezug zur Realität der Menschen, Herr McAllister! Es wird Zeit dafür.
Nächstes Thema: Steuersenkung/Steuererhöhung. Herr Busemann wird mir sowieso immer sympathischer.
Gestern hat er im Neuen Deutschland ein interessantes Interview gegeben. Wir schauen einmal, wie sich das weiterentwickelt.
Er fordert eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes. Es ist auch urvernünftig, dass man die finanziell leistungsfähigeren Menschen
auch mehr zur Finanzierung des Gemeinwesens heranzieht. Aber Herr McAllister will lieber eine
unausgegorene Herumbastelei am Lohn- und Einkommensteuersystem und sagt in der Süddeutschen Zeitung: „Tatsache ist, dass
innerhalb der Koalition in Berlin die FDP jeglichen Vorschlägen für die Erhöhung irgendeiner Steuer eine klare Absage erteilt hat.
Damit sind solche Vorschläge nicht umsetzbar, und man braucht nicht weiter öffentlich darüber zu diskutieren.“ Meine Damen und
Herren, da wedelt der FDP-Schwanz offensichtlich mit dem CDU-Hund. Zu Steuersenkungen haben sich andere CDU-Ministerpräsidenten
getraut zu sagen, was Sache ist. Sie haben gesagt: Das geht so nicht mit den geplanten Steuersenkungen, das haut uns zu sehr auf
die Landes- und Kommunalfinanzen durch. - Aber für Herrn McAllister sind 200 Millionen Euro Steuereinnahmen für Niedersachsen
weniger ja kein Problem. Die FDP und Merkel pfeifen, und McAllister hier an der Leine dackelt brav seiner Kanzlerin hinterher,
apportiert schön das Stöckchen und sagt gestern in der HAZ, es gebe keinen Grund, das im Bundesrat zu blockieren. -
Doch, gibt es, Herr McAllister, und zwar mehrere. Sie haben hier einmal gesagt: Erst das Land, dann die Partei. -
Das wurde eben schon zitiert. Richten Sie sich danach, und handeln Sie entsprechend!
Nächstes Thema: Gorleben. Da schreiben Sie an den „lieben Norbert“, dass man doch auch einmal überlegen müsse, ob man Atommüll nicht rückholbar
lagern müsse und dass Gorleben vielleicht doch nicht so geeignet sei. - Das ist wirklich eine tolle Erkenntnis nach ein paar Jahrzehnten.
Das haben andere schon lange gesagt. Aber schön, dass es bei Ihnen angekommen ist. - Und dann antwortet der
„liebe Norbert“ dem „lieben David“, dass er sich nicht einbilden solle, er könne mit den großen Hunden in Berlin spielen,
und macht ihm klar, dass er in seiner kleinen Hundehütte an der Leine bleiben soll, und sagt: Basta, Niedersachsen bleibt
Atomklo. - Und was passiert? - Der Niedersächsische Ministerpräsident zieht den Schwanz ein!
Meine Damen und Herren, mein Kollege Adler hat vorhin schon die treffende Karikatur von Haitzinger gestern in der
Nordwest-Zeitung angesprochen, in der Angela Merkel der kleinen CDU einen Herdprämienschnuller - der CSU, Entschuldigung -
und der kleinen FDP einen Steuersenkungsschnuller gibt. Bildunterschrift:
„Mutti hat wieder ein paar Minuten Ruhe.“ Herr McAllister, ich weiß nicht, wo Sie auf diesem Bild sind.
Ich habe Sie gesucht. Vielleicht sind Sie ja die kleine Ente auf Rädern mit der Leine oder dem Gängelband
daran, die sich im Hintergrund befindet. Wir haben ja nun begriffen, Herr
McAllister, dass Sie in Berlin nichts durchgesetzt kriegen. Wir erwarten von Ihnen für die Ihnen noch
verbleibenden 14 Monate nicht mehr viel, aber wenigstens ein bisschen könnten Sie noch tun: M
achen Sie sich bei Ihrer Kanzlerin doch mal ein bisschen bemerkbar! Vielleicht können Sie dann wenigstens
ein Schnullerchen oder ein Fläschchen abgreifen. Das wäre besser als das Nichts bisher.
>>> Rede mit Zwischenrufen lesen
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Vorschau auf das Plenum vom 09.11. - 11.11.2011 (Christian Degener, 08.11.2011)
Mittwoch, 9. November:
In der aktuellen Stunde des Landtags wird DIE LINKE die
Bankensituation in Niedersachsen zum Thema machen: Lehren aus der Eurokrise:
Niedersachsens Sparkassen und Genossenschaftsbanken stärken – Großbanken vergesellschaften. Um etwa 12.40 Uhr
berät der Landtag abschließend über einen Entwurf der Linksfraktion für ein Wohnraumschutzgesetz.
Mit dem Gesetz sollen die niedersächsischen Kommunen ein Instrument in die Hand bekommen,
mit dem sie Wohnraumnot bekämpfen und Immobilienspekulationen erschweren können.
Donnerstag, 10. November:
„Massentierhaltungsland Nummer 1: Niedersachsen – Wie viel Antibiotika kommt in der Fleischproduktion zum Einsatz?“,
will die Linksfraktion in einer Dringlichen Anfrage wissen. Hintergrund ist eine alarmierende Studie des nordrhein-westfälischen
Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz zum Antibiotika-Einsatz in der Hähnchenmast. Um etwa 11.50 Uhr
beschäftigt sich der Landtag mit einer Großen Anfrage der Linksfraktion zum Thema „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Niedersachsen“.
Freitag, 11. November:
Der Landtag wird sich an diesem Tag mit zwei Anträgen der Linksfraktion beschäftigen:
Zur Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns und zur Konversion. Die LINKEN fordern einen armutsfesten
Mindestlohn und die Verankerung eines Mindestlohns im Landesvergabegesetz. Außerdem setzt sich die
Fraktion angesichts der Bundeswehrreform für nachhaltige Konversion in Niedersachsen ein.
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Mit einer Plagiatssoftware wollen Lehrbuchverlage ab Frühjahr nächsten Jahres Schulcomputer nach unerlaubten Kopien durchstöbern lassen.
Dazu erklärte Kreszentia Flauger, die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Landtag: (Christian Degener, 01.11.2011)
„Es ist normal und in Ordnung, dass es Rahmenverträge für die Vervielfältigung von Texten oder Noten zu Unterrichtszwecken gibt.
Neu ist aber, dass jetzt mit Schnüffelprogrammen ausspioniert werden soll, ob Lehrerinnen und Lehrer gegen die Kopier-Vorschriften verstoßen.
Hier wird den Lehrern ein Grundmisstrauen entgegengebracht. Außerdem ist überhaupt nicht klar, wie ein solches Programm funktionieren soll
und wie das Grundrecht auf Integrität und Vertraulichkeit von Computern eingehalten werden soll. Außerdem müsste einer solchen
Verhaltensüberwachung erst einmal der jeweilige Personalrat zustimmen, zumal im Vertrag auch festgelegt ist,
dass bei Kopierverstößen Disziplinarmaßnahmen eingeleitet werden müssen. Mit diesem Vertrag hat sich die
Landesregierung verfassungsrechtlich und arbeitsrechtlich auf dünnes Eis begeben. Wir werden ihr mit einer
parlamentarischen Anfrage auf den Zahn fühlen, was sie sich bei dieser gewagten Aktion gedacht hat."
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Handysammelaktion verlängert (01.11.2011)
Bis zum Ende des Jahres 2011 verlängert die Landespolitikerin Kreszentia Flauger ihre Handy- und Smartphone-Sammelaktion,
mit der sie die von der Deutschen Umwelthilfe initiierten Aktion „Althandys zu schade für den Müll“ unterstützen will.
In ihrem Büro in der Sögestraße 10 in Wildeshausen können bis zum 31.12.2011 alte Mobiltelefone abgegeben werden.
Das Büro ist montags von 9 bis 17 Uhr und mittwochs von 9 bis 13 Uhr geöffnet.
Kreszentia Flauger sammelt die Geräte und wird sie im Januar 2012 an die Deutsche Umwelthilfe schicken, damit die ausgedienten Handys
sinnvoll dem Recycling-Kreislauf wieder zugeführt werden oder umweltschonend entsorgt werden können. Alte Geräte enthalten
sowohl Schadstoffe, die bei der Entsorgung im normalen Müll eine Gefahr für die Umwelt darstellen, als auch wertvolle
Rohstoffe, die weiterverwendet werden können. Bürgerinnen und Bürger können zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit
beitragen, indem sie ihre ausrangierten, kaputten oder nicht mehr genutzten Mobiltelefone abgeben.
„Vielleicht liegt bei dem Ein oder Anderen auch noch ein Handy, das nicht mehr gebraucht wird oder nicht mehr funktionstüchtig ist,
in einer Schublade herum“, vermutet Kreszentia Flauger und bittet: „Machen Sie sich auf den Weg und bringen Sie mir Ihre Altgeräte.
Helfen Sie mir dabei, die Aktion zugunsten der Umwelt zu einem Erfolg werden zu lassen. Diese Aktion bietet für jede/n die Möglichkeit,
mit geringem Aufwand etwas für unsere Umwelt zu tun.“
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Abgeordnetensprechstunde mit Kreszentia Flauger (27.10.11)
Wildeshausen. Die Politikerin Kreszentia Flauger steht am Montag, den 31.10.2011 den Bürgerinnen und Bürgern aus dem Landkreis Oldenburg
im Zeitraum von 17.00 – 19.30 Uhr für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.
Die Sprechstunde findet in ihrem Büro in der Sögestraße 10 statt.
Flauger ist die Vorsitzende der LINKEN im Niedersächsischen Landtag und Sprecherin für Europa-, Medien- und Frauenpolitik.
Außerdem ist sie für DIE LINKE im Wildeshauser Stadtrat. Sie widmet sich gern sowohl den Themen, die das Land betreffen,
als auch den Themen rund um Wildeshausen.
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Landtagsrundbrief Oktober (19.10.11)
Der neue Rundbrief der LINKEN im niedersächsischen Landtag ist erschienen.
Er enthält wie gewohnt Berichte von der vergangenen Plenarwoche –
diesmal unter anderem mit unseren Einwänden gegen eine Ausweitung der
Ladenöffnungszeiten, kritischen Fragen zur Online-Überwachung in
Niedersachsen und dem Vorschlag, eine Beschwerdestelle für polizeiliches Fehlverhalten einzurichten.
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Zu den Medienberichten über die Verwendung einer weiteren Spionagesoftware
erklärte die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Landtag, Kreszentia Flauger: (Christian Degener, 19.10.11)
„Angesichts immer neuer skandalöser Meldungen über Spionagesoftware fordern wir den niedersächsischen Innenminister auf,
umgehend zuzusichern, dass er weder Software der Firma DigiTask einsetzt noch Spionageprogramme anderer Firmen.
Wir haben eine unklare Rechtsgrundlage: Die Experten streiten sich, ob das Überwachen von Internettelefonaten,
Chats und E-Mails mit Trojaner-Software überhaupt verfassungsgemäß ist. Schünemann offenbart ein zweifelhaftes
Verhältnis zur Verfassung, wenn er einfach weitermacht wie bisher, und wie es ihm gerade passt.“
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DIE LINKE richtet Große Anfrage an die Landesregierung –
Trojaner-Einsatz in Niedersachsen soll aufgeklärt werden (Jan Langehein, 19.10.11)
Hannover. DIE LINKE im Landtag hat eine Große Anfrage zur Aufklärung über den Trojaner-Einsatz in Niedersachsen an die Landesregierung gerichtet.
Die Fraktionsvorsitzende Kreszentia Flauger sagte: „Innenminister Uwe Schünemann hat sich in den letzten Tagen ständig selbst widersprochen,
wenn er zum Einsatz der verfassungswidrigen Schnüffelsoftware befragt wurde. Wir geben ihm nun Gelegenheit, dem Parlament umfassend und
wahrheitsgemäß Auskunft zu erteilen.“
Schünemann müsse erklären, wie es zum Einsatz der Software gekommen sei, und was genau sein Ministerium in diesem
Zusammenhang unternommen habe, forderte Flauger. „Da alle Fragen der Großen Anfrage ausschließlich im Verantwortungsbereich des
Innenministers liegen, gehe ich davon aus, dass er bald antworten wird – wenn ihm an der Aufklärung gelegen ist, wird er sich beeilen.“
DIE LINKE werde es Schünemann nicht durchgehen lassen, wenn er mit fragwürdigen Ermittlungsmethoden in die Grundrechte der Niedersachsen eingreife.
>>> Anfrage lesen
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DIE-LINKE-Förderverein überreicht
Spende an Koordinierungs- und Beratungsstelle für Opfer von Menschenhandel (Kobra) (Jan Langehein, 18.10.11)
Hannover. Der Minna-Faßhauer-Förderverein der Fraktion DIE LINKE im Landtag hat heute eine Spende an die
Koordinierungs- und Beratungsstelle für Opfer von Menschenhandel (Kobra) in Niedersachsen überreicht.
Das Geld will die Organisation für ihre heutige Fachtagung zum Thema Traumatisierung und Retraumatisierung von
Menschenhandelsopfern verwenden. Kreszentia Flauger, Vorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der
Fraktion und Vorsitzende des Vereins, überreichte die Spende zu Beginn der Tagung. „Wir freuen uns sehr darüber,
diese wichtige Veranstaltung unterstützen zu können“, sagte Flauger. Kobra sei ein wichtiger Anlaufpunkt für
Opfer von Menschenhandel und fülle seit ihrer Gründung im Jahr 1997 eine Lücke in Niedersachsen aus.
„Die Probleme der betroffenen Menschen sind sehr komplex. So hilft Kobra beispielsweise jungen Frauen,
die unsere Sprache nicht sprechen, die eingesperrt und sexuell ausgebeutet werden, den ersten Schritt aus
ihrer Versklavung zu finden“, sagte Flauger. Flauger hofft, dass es Kobra mit ihrer heutigen Veranstaltung gelingt,
sich selbst und die eigene Arbeit noch bekannter zu machen.
Zum Hintergrund:
Der Minna-Faßhauer-Förderverein wurde von der Linksfraktion im Landtag gegründet und wird aus den abgelehnten
Diätenerhöhungen der Abgeordneten finanziert. Mit dem Förderverein unterstützen die Abgeordneten Vereine und Organisationen,
die sich für kulturelle und soziale Belange einsetzen.
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Landtagsrede von Kreszentia Flauger zum Thema
"Open Data und Bundestrojaner" (13.10.11)
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Der Mitschnitt stammt aus dem Livestream des NDR.
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DIE LINKE macht Staatstrojaner und digitale
Überwachung Donnerstag zum Thema im Landtag (Jan Langehein, 12.10.11)
Hannover. DIE LINKE im Landtag macht den auch in Niedersachsen eingesetzten Staatstrojaner am Donnerstag zum Thema im Landtag.
Die Vorsitzende der Fraktion, Kreszentia Flauger, sagte: „Die Landesregierung muss das Parlament darüber informieren,
auf welcher gesetzlichen Grundlage, in welcher Form und in welchem Umfang die DigiTask-Software zur
Telekommunikationsüberwachung (Quellen-TKÜ) in Niedersachsen eingesetzt wurde – bzw. ob sie immer noch eingesetzt wird“.
In einem Antrag, der morgen im Landtag diskutiert wird, spricht sich DIE LINKE unter anderem dafür aus, den
Einsatz des Überwachungsprogramms in Niedersachsen umgehend zu unterbinden. Dies soll gegebenenfalls auch für
weitere, nicht zweifelsfrei verfassungskonforme Software gelten. Zudem soll die Landesregierung sicherstellen,
dass die Programme, die niedersächsische Behörden einsetzen, mit der Verfassung vereinbar sind.
„Das Vertrauen in die Rechtmäßigkeit staatlichen Handelns wird erschüttert, wenn der Staat selbst Grundrechte verletzt“,
so Flauger. „Die Landesregierung muss dafür sorgen, diesen Vertrauensverlust auszugleichen.“
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Zum Trojaner-Einsatz durch das niedersächsische Landeskriminalamt
erklärte die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Kreszentia Flauger: (Christian Degener, 11.10.11)
„Innenminister Uwe Schünemann trägt die Verantwortung dafür, dass in Niedersachsen verfassungswidrige
Schnüffelsoftware benutzt wird. Wir fordern, dass er darüber aufklärt, wie es dazu gekommen und was
genau unter seiner Ägide passiert ist. Weil wir aber davon ausgehen, dass er dies von sich aus kaum tun wird,
wollen wir mit Hilfe einer Großen Anfrage erfahren, in welchem Umfang, in welcher Form und auf welcher
gesetzlichen Grundlage der Trojaner eingesetzt wurde - DIE LINKE wird es dem Innenminister nicht
durchgehen lassen, wenn er mit fragwürdigen Ermittlungsmethoden in die Grundrechte der Niedersachsen eingreift.“
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Der Chaos Computer Club hat erklärt, einen Bundestrojaner entdeckt zu haben, der als Überwachungssoftware dienen könnte.
Dazu erklärte Kreszentia Flauger, die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Landtag: (Christian Degener, 10.10.11)
„Wir sind entsetzt über die Existenz einer solchen staatlichen Schnüffelsoftware.
Innenminister Uwe Schünemann muss nun erklären, ob der Trojaner auch ein Landestrojaner ist.
Laut Bundesinnenministerium ist eine solche Software auch auf Landesebene verfügbar –
deshalb wollen wir unverzüglich von Schünemann wissen, ob sie unter seiner Regie zum Einsatz kommt,
und werden eine entsprechende parlamentarische Anfrage in den Landtag einbringen. Sollte dies der Fall sein,
verletzt Schünemann vorsätzlich Grundrechte.“
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Landesdaten sollen frei zugänglich gemacht werden
- Erfassung wird von Steuergeldern bezahlt (Christian Degener, 07.10.11)
Hannover. In Anlehnung an die Open-Data-Bewegung wird DIE LINKE im Landtag in der
kommenden Woche einen Antrag für die freie Zugänglichkeit von Daten in den Landtag einbringen.
"Im Zeitalter der digital vernetzten Welt ist es nicht mehr erklärbar, warum wichtige Daten,
über die staatliche Stellen per Mausklick verfügen können, nicht allen Bürgern zugänglich gemacht werden.
Mit unserem Antrag wollen wir mehr politische Offenheit erzeugen. Das heißt: Wir wollen mehr Demokratie wagen",
sagte Kreszentia Flauger, Vorsitzende und netzpolitische Sprecherin Fraktion. Nach Ansicht von Flauger
sollten alle Daten auf Landesebene, für die kein Datenschutzbedürfnis besteht, der Öffentlichkeit
frei zugänglich sein. Vorbild sollen dabei die acht Prinzipien des "Sebastopol-RFC" sein,
die im Jahr 2007 im kalifornischen Sebastopol als Voraussetzung für eine transparente
Regierungsarbeit erarbeitet wurden (siehe unten). "Alle Daten, deren Erfassung aus
Steuergeldern bezahlt wurden, müssen einsehbar sein", betonte Flauger.
Die Netzexpertin warnte davor, dass staatliche Geheimniskrämerei gerade bei
netzaffinen jungen Menschen zu Politikverdrossenheit führen könnte.
>>> Antrag lesen
Zum Hintergrund:
Unter der Überschrift „Sebastopol-RFC“ wurden 2007 in Sebastopol (Kalifornien)
die acht Prinzipien der Veröffentlichung von Daten für eine transparente
Regierungsarbeit (Open Government) niedergeschrieben, auf die sich die Linksfraktion in ihrem Antrag stützt:
1) Complete (vollständig)
2) Primary (Daten aus Primärquellen)
3) Timely (zeitnah)
4) Accessible (ohne Antrag / Anfrage zugreifbar)
5) Machine processable (maschinenverarbeitbar / computerlesbar)
6) Non-discriminatory (diskriminierungsfrei, Zugriff ohne Registrierungszwang / ohne Hindernisse)
7) Non-proprietary (offene Dateiformate)
8) License-free (urheberrechtsfrei)
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Der Niedersächsische Beamtenbund und der Deutsche Gewerkschaftsbund haben gefordert, das Land Niedersachsen solle seinen Beamtinnen und Beamten wieder Weihnachts- und Urlaubsgeld zahlen.
Dazu erklärte Kreszentia Flauger, die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Landtag: (Christian Degener, 06.10.11)
„Die LINKE unterstützt die Forderung nach einer Wiedereinführung des
Weihnachts- und Urlaubsgeldes. Fast 130.000 Landesbeamten und fast 75.000 Versorgungsempfänger
dürfen nicht länger die Sparschweine der schwarz-gelben Landesregierung sein.
Auch der Bund lässt seine Beschäftigten durch ein Weihnachtsgeld an der
Wirtschaftsentwicklung teilhaben. DIE LINKE im Landtag hatte die
Wiedereinführung des Weihnachtsgeldes in den vergangenen Jahren bereits dreimal beantragt,
doch nicht nur die Regierungsfraktionen, sondern auch SPD und Grüne lehnten jedes Mal ab.“
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Aktion für die Umwelt – Alte Handys abgeben (29.09.11)
Die Landtagsabgeordnete und Wildeshauser Ratsfrau Kreszentia Flauger ruft die Menschen im Landkreis Oldenburg dazu auf,
ihre alten Mobiltelefone in Flaugers Wahlkreisbüro abzugeben. Sie möchte sich damit an der von der Deutschen Umwelthilfe
ins Leben gerufenen Aktion „Althandys zu schade für den Müll“ beteiligen und bittet um Unterstützung. Die Sammelaktion
findet im Zeitraum vom 01. Oktober 2011 bis zum 31. Oktober 2011 statt. Ausgediente Handys und Smartphones können zu den
üblichen Bürozeiten (montags von 9 bis 17 Uhr, mittwochs von 9 bis 13 Uhr) in der Sögestraße 10 in Wildeshausen abgegeben
werden und werden dann von Kreszentia Flauger an die Deutsche Umwelthilfe geschickt.
Etliche Millionen alte Handy landen in Deutschland in der Schublade oder im Restmüll, obwohl die Rohstoffe sinnvoll wiederverwertet
werden könnten. Die Möglichkeit der Verwertung ist bei gesonderter Sammlung viel höher als die übliche Sammlung auf dem Wertstoffhof,
die verschiedene Elektro-Altgeräte umfasst. Noch funktionsfähige Geräte können sogar nach Löschung aller persönlichen Daten
weiterverwendet werden. Ein Handy einfach in den normalen Müll zu geben, ist kein guter Weg der Beseitigung: Für die Umwelt
entsteht durch die in solchen Geräten enthaltenen Schadstoffe eine große Belastung. Aus diesen Gründen möchte Kreszentia Flauger
dazu beitragen, möglichst viele ausrangierte Mobiltelefone zu sammeln und dadurch ein kleines Stück zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz beizutragen.
„Bitte unterstützen Sie mich bei dieser Aktion, indem Sie mir Ihre ausgedienten Geräte vorbei bringen“, wendet sich Kreszentia Flauger an die
Bürgerinnen und Bürger, „das ist eine wirklich sinnvolle Aktion, die kaum Aufwand bereitet, aber viel zum Schutz unserer Umwelt beitragen kann.“
Schon über 700 Initiativen und Umweltgruppen haben sich bisher an dieser Sammlung beteiligt.
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Abgeordnetensprechstunde im Wahlkreisbüro (25.09.2011)
Wildeshausen. Kreszentia Flauger bietet am Mittwoch, den 28.09.2011 von 10.00 bis 12.30 Uhr eine Sprechstunde
in ihrem Wahlkreisbüro in der Sögestraße 10 an. Bürgerinnen und Bürger können gern mit allen Themen, die ihnen
aktuell unter den Nägeln brennen, vorbei kommen – eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Flauger, die
Landtagsfraktionsvorsitzende der LINKEN und Sprecherin für Frauen-, Europa- und Medienpolitik,
hat nicht nur ein Ohr für landespolitische Fragen offen, sondern möchte sich als jüngst gewählte
Ratsfrau auch in den Stadtrat Wildeshausen einbringen. Deshalb sind ihr vor allem auch Themen,
Fragen und Diskussionen rund um die Kreisstadt herzlich willkommen.
„Teilen Sie mir mit, was Sie nervt, stört oder ärgert in Wildeshausen“, fordert Flauger die
Wildeshauserinnen und Wildeshauser auf. „Ich möchte der Stimme der Bevölkerung im Stadtrat Gehör verschaffen.
Ich brauche Ihre Informationen, um etwas in Ihrem Sinne verändern zu können!“
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Flauger setzt sich für IGS in Harpstedt ein (15.09.2011)Mit ihrer Rede im Plenum hat Kreszentia Flauger eine klare Aufforderung an die Landesregierung formuliert:
Sie soll dem mehrheitlichen Elternwillen folgen und endlich die Einrichtung einer IGS in Harpstedt ermöglichen.
DIE LINKE setzt sich generell dafür ein, dass Eltern und Kinder überall im Land die Möglichkeit haben,
eine Integrierte Gesamtschule zu besuchen. Diese Wahlmöglichkeit, soll sie für jede Familie geschaffen werden,
bedingt aber weniger strenge gesetzliche Vorgaben, als von der Landesregierung verabschiedet wurden, weshalb der
Konflikt in der Bildungspolitik unaufhörlich gärt: CDU und FDP wollen das etablierte Schulsystem mit seiner dreiteiligen,
selektiven Gliederung um jeden Preis bewahren – Pädagogen, Eltern und andere Betroffene stoßen mit ihren Forderungen
nach mehr Integrierten Gesamtschulen auf taube Ohren.
Auch der Streit um die IGS Harpstedt hat sich an der geforderten Fünfzügigkeit entzündet: Hochrechnungen ergaben,
dass die Schülerzahlen in den nächsten Jahren knapp nicht genügen, um die Fünfzügigkeit zu entsprechen.
Dies war ein Grund für die Landesregierung, der IGS entgegen dem mehrheitlichen Willen der Eltern eine Absage zu erteilen.
Auch die Petition mit 300 gesammelten Unterschriften konnte CDU und FDP nicht dazu bringen, die vormals propagierte
Ausnahmeregelung anzuwenden, um die Einrichtung einer vierzügigen IGS in Harpstedt auf den Weg zu bringen.
Inzwischen sind Gerichtsverfahren in dieser Sache anhängig; die Eltern fühlen sich zu Recht betrogen und nicht ernst genommen.
„Nun besteht die Möglichkeit, eine Ausnahme der gesetzlichen Regelungen zuzulassen und damit dem ausdrücklich
formulierten Willen von Eltern, Lehrern, Schülern nachzukommen“, erklärte Kreszentia Flauger, „allein die Regierung stellt sich quer,
obwohl es ein Leichtes wäre, der gewünschten IGS in Harpstedt den Weg zu ebnen. Ich appelliere eindringlich an das Land, die
Petition zu berücksichtigen.“
Befürworter der IGS befürchten, in wenigen Jahren werde die derzeitige Haupt- und Realschule an Schülerzahlen ausbluten.
DIE LINKE im Landkreis Oldenburg steht uneingeschränkt auf der Seite der Elterninitiative, die sich für die IGS in Harpstedt engagiert.
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Landtagsreden (schriftlich)
von Kreszentia Flauger am 14.09.2011
Landtagsrede von Kreszentia Flauger zum Thema
"IGS in Harpstedt" (15.09.2011)
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Der Mitschnitt stammt aus dem Livestream des NDR.
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Landtagsrede von Kreszentia Flauger zum Thema
"Zugangsfreiheit zum Internet sichern" (15.09.2011)
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Der Mitschnitt stammt aus dem Livestream des NDR.
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Landtagsrede von Kreszentia Flauger zum Thema
"Stabilitätsunion statt Schulden-Europa" (14.09.2011)
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Der Mitschnitt stammt aus dem Livestream des NDR.
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Wann und wo? Kreszentia Flaugers Reden live verfolgen (12.09.11)Seit einiger Zeit können Interessierte die Landtagsdebatten live auf der Website des NDR im Internet verfolgen.
In dieser Woche finden von Dienstag bis einschließlich Donnerstag wieder Plenarsitzungen statt,
die unter www.ndr.de/niedersachsen zu finden sind.
Kreszentia Flauger gibt auf ihrer Homepage unter Termine bekannt, wann und zu
welchem Thema sie im Landtag spricht.
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Kreszentia Flauger in Wildeshauser Stadtrat gewählt (12.09.11)
Ganz herzlich bedankt sich Kreszentia Flauger bei den Wählerinnen und Wählern,
die sie am vergangenen Sonntag für DIE LINKE
in den Stadtrat Wildeshausen gewählt haben. Nun will die Wildeshauserin auch auf kommunaler Ebene dazu beitragen, dass sich
die Lebensbedingungen der Menschen zum Positiven verändern.
"Ich freue mich auf diese Arbeit", sagte Flauger, die für ihre Partei auch den Fraktionsvorsitz im
Landtag innehat. "Klar wäre es schön gewesen, wenn noch mehr Menschen mit ihrer Stimme der Forderung nach
sozialer Gerichtigkeit den ihr gebührenden Ausdruck verliehen hätten,
aber zum Einen ist es immer schwer, erstmals in ein Parlament einzuziehen und zum Anderen können wir unser
Ergebnis durchaus als Erfolg werten,
schließlich
waren wir bisher in keinem Kommunalparlament vertreten und standen dadurch im Oldenburger Land vor vielen verschlossenen Türen.
Aber wir haben es geschafft, in alle Gremien zu kommen,
für die wir KandidatInnen aufgestellt hatten und legen uns hier vor Ort gern dafür ins Zeug, um den Bedürfnissen und Interessen der
Menschen wieder Gehör zu verschaffen."
Neben Flauger erhielten auch Holger Gerdes (für den Gemeinderat Hatten) und
Veruschka Schröter-Voigt (für den Gemeinderat Hude und für den Kreistag) ein Mandat und damit den
klaren Auftrag, sich kommunalpolitisch einzubringen.
Mit ihren regelmäßigen persönlichen Sprechstunden und dem umfangreichen Beratungsangebot in ihrem Wildeshauser Büro wird Flauger auch
weiterhin Maßstäbe setzen, wenn es um Bürgernähe und ein wirklich offenes Ohr für die Menschen geht:
"Dies gilt für mich sowohl auf landespolitischer als auch
auf kommunalpolitischer Ebene", bekräftigt Flauger, "ich stehe den Bürgerinnen und Bürgern gern für
Gespräche zur Verfügung und freue mich über Anregungen oder Informationen, die Menschen direkt an mich herantragen."
So sieht sie in der Kombination ihrer Landtagstätigkeit und der zukünftigen Ratsarbeit eine gute Möglichkeit,
um die Forderungen ihrer Partei auf mehreren Ebenen in die Politik hineinzutragen und aufeinander aufzubauen.
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Letzte Gelegenheit zum Gespräch vor der Wahl (09.09.11)
Am Samstag,
den 10.09.2011
veranstaltet die Ortsgruppe der LINKEN in Wildeshausen einen Infostand
von 10.00 bis 13.00 Uhr auf dem Wochenmarkt.
Auch Spitzenkandidatin Kreszentia Flauger, die für den Stadtrat Wildeshausen kandidiert,
wird vor Ort sein und für Gespräche und Fragen zur Verfügung stehen.
>>>
Herbstempfang der LINKEN in Hannover (07.09.11)
Am Freitag, den 16.September 2011 lädt die Fraktion DIE LINKE im Niedersächsischen Landtag
alle Interessierten herzlich zu ihrem Jahresempfang ein.
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Beethovensaal des Hannover Congress Centrums,
HCC, (Theodor-Heuss-Platz 1-3, 30175 Hannover).
Im vergangenen Jahr lud DIE LINKE im Landtag erstmals zu
einem Herbstempfang, und mehr als 300 Gäste hatten einen wunderbaren
Abend mit einem Vortrag von Gregor Gysi, spannenden Gesprächen und
beschwingter Jazzmusik. In diesem Jahr knüpft DIE LINKE daran an und
veranstaltet erneut einen Empfang. Auch diesmal beginnt er mit einem
politischen Vortrag, und auch diesmal lädt die Fraktion im Anschluss
zum Essen, Trinken und Diskutieren ein.
Den Vortrag hält Dr. Harald Werner aus dem Bundesvorstand der Partei DIE LINKE.
Thema ist die „Finanz- und Schuldenkrise – Ursachen, Folgen und Alternativen“.
Zuvor begrüßen die beiden Vorsitzenden der Linksfraktion, Kreszentia Flauger
und Hans-Henning Adler, die Gäste und referieren über die Arbeit der Fraktion
im Landtag. Der Landesvorsitzende Dr. Manfred Sohn spricht ein Grußwort.
Um Anmeldung wird gebeten.
Weitere Informationen sind hier zu finden:
>>> Flyer Herbstempfang
>>>
Anfrage: Zur Situation im Mutter-Kind-Strafvollzug (07.09.11)
Eine Anfrage der Abgeordneten Kreszentia Flauger zur
Situation von Frauen mit Kindern in niedersächsischen Strafvollzugsanstalten
ist von der Landesregierung beantwortet worden.
Flauger hatte nach dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage
von Mutter-Kind-Haftplätzen, den internen Betreuungs- und Hilfsangeboten
sowie dem generellen Umgang mit weiblichen Häftlingen, die minderjährige
Kinder haben oder schwanger sind, gefragt. Nicht alle Frauen kommen in
Niedersachsen in reinen Frauenhaftanstalten unter und die Plätze für
Mütter mit Kinder(n) sind zahlenmäßig begrenzt.
„Bei diesem Thema bedarf es einer sensiblen und differenzierten Betrachtung“,
meint Flauger, denn die derzeit 75-prozentige Auslastung von Mutter-Kind-Haftplätzen
erfordere zuweilen Wartelisten und die Frage, ob ein Kind während der Haft bei der
Mutter verbleiben darf, sei nach Aussage der Landesregierung an bestimmte
Bedingungen geknüpft. „Dabei sind eine hohe fachliche Kompetenz und Urteilsfähigkeit gefragt.“
Immerhin, resümiert Flauger, sei es – so behauptet die Landesregierung – bisher nicht
vorgekommen, dass Frauen angesichts ihrer Inhaftierung eine Adoption nahegelegt worden sei;
es stünden zudem Beratungsstellen zur Verfügung, die den Frauen in einer solchen Situation
bei einer Entscheidungsfindung behilflich seien.
Die Antworten der Landesregierung auf die Kleine Anfrage finden Sie hier:
>>> Mutter-Kind-Haftplätze -
Zur Situation von Frauen mit Kindern im Strafvollzug in Niedersachsen
>>>
Wahlkampf mit Kultur (05.09.11)
Eine Mini-Tournee hat Kreszentia Flauger, die Landtagsfraktionsvorsitzende
der LINKEN im Niedersächsischen Landtag, am vergangenen Wochenende unternommen:
Gemeinsam mit René Joubert, der sie an der Gitarre begleitet hat, ist die singende
Politikerin bei verschiedenen Gelegenheiten im Landkreis Oldenburg aufgetreten und
hat ein sorgsam ausgewähltes Programm an Liedern präsentiert.
Flauger unterstützte mit ihrer musikalischen Darbietung ihre Genossinnen und
Genossen am 02.09. in Hude auf dem Wochenmarkt, am 03.09. in Wildeshausen auf
dem Wochenmarkt und am 04.09. in Hude auf dem Bürgerfest. Das Programm setzte
sich aus bekannten Klassikern, sozialkritischen Songs, Volksweisen und einem
plattdeutschen Lied zusammen. Die Kommunalwahlkandidatinnen und Kandidaten
aus Hude / Wildeshausen standen bei diesen Gelegenheiten den Menschen für
Gespräche zur Verfügung. Während die Erwachsenen die Möglichkeit hatten,
den Kandidatinnen ihre Fragen zu stellen, sich über politische Ziele zu
informieren oder ihre eigene Einschätzung zu verschiedenen Themen kundzutun,
gab es für die Kleinen gasgefüllte rote Luftballons, das Spiel „Heißer Draht“,
bei dem tolle Preise zu gewinnen waren und die Möglichkeit, sich schminken zu lassen.
„Unsere Aktionen sind bei den Menschen gut angekommen“, freut sich Flauger
über die vielen positiven Reaktionen der Menschen, denen DIE LINKE mit ihrem
unterhaltsamen Wahlkampf die Inhalte ihres Programms auf unterhaltsame Art
näherbringen wollte. „Insofern ist unsere Art des Wahlkampfes ein Spiegel
unserer Ziele, das Leben für die Menschen im Landkreis auf vielen Ebenen zu
verbessern. Es genügt für Politiker nicht, hochtrabende Reden zu schwingen,
wenn sie dabei die Interessen und Bedürfnisse der Menschen aus den Augen verlieren.
Vielmehr braucht es ein offenes Ohr und den ehrlichen Willen, allen Menschen –
Familien mit Kindern, SeniorInnen, ArbeitnehmerInnen, Menschen ohne Arbeit und
anderen Interessengruppen – eine faire und ausgeglichene Teilhabe an der
Gesellschaft zu ermöglichen.“
So bunt wie sich die Auftritte der LINKEN in diesem Spätsommer präsentierten,
so vielseitig lesen sich die Vorschläge, die sie in ihren Kommunalwahlprogrammen
unterbreitet: Mehr Geld für die Gemeinden, Integrierte Gesamtschulen im gesamten
Landkreis, der flächendeckende Ausbau des ÖPNV, der Erhalt bedeutsamer
Einrichtungen wie zum Beispiel des Mehrgenerationenhauses und umfassende Maßnahmen
zur Verbesserung der Lebensumstände – ob finanzieller, sozialer oder kultureller
Art – sind einige Schwerpunkte, mit denen DIE LINKE sich kommunalpolitisch
einbringen will. Dabei stehen für die Partei nicht die Interessen einiger
Weniger im Mittelpunkt, sondern der Wunsch, für eine größtmögliche Anzahl
von Menschen die Lebensbedingungen im Landkreis zu verbessern. Dies gelte auch
für jene Gruppen, erklärte Flauger, die sonst an den gesellschaftlichen Rand
gedrängt oder systematische benachteiligt werden, Gruppen ohne zahlungskräftige
und einflussreiche Lobby. Und es gelte für Gruppen, die sich heute noch in der
Mitte der Gesellschaft zu befinden glauben – Gehalts- und Lohnempfänger,
kleine und mittelständische Unternehmer – deren Angst vor dem sozialen
Abstieg durchaus begründet, wenn auch nicht immer bewusst ist.
DIE LINKE ist die einzige politische Kraft, die der sozialen Gerechtigkeit eine
unüberhörbare Stimme verleiht. Nicht nur in den kommunalen Gremien will sie
zukünftig die Interessen der Menschen aus dem Landkreis vertreten: So bietet der
Kreisverband im Wahlkreisbüro von Kreszentia Flauger in Wildeshausen schon seit
geraumer Zeit einen kostenlosen Service an, der von Sprechstunden mit der
Abgeordneten über Bewerbungsberatung, Hebammensprechstunden, Lohnsteuerservice und
Büchertauschbörse bis hin zu praktischer Unterstützung bei Problemen
rund um das ALG II reicht. Nicht im Wahlkampf plötzlich aus den Nischen zu springen und positiv klingende Sprüche zu klopfen ist ihre Devise, sondern zuverlässig und kompetent den BürgerInnen zur Seite stehen, wenn Hilfe und Rat gebraucht werden. Mit dieser Einstellung hebt sich DIE LINKE konsequent von all jenen ab, die kurz vor der Wahl ihre soziale, bürgerzentrierte Ader entdeckt haben wollen, während in den Jahren vorher tatsächlich kaum Verbesserungen der Lebensbedingungen für die Menschen zu verzeichnen waren.
Kreszentia Flauger kandidiert in der Kommunalwahl für den Stadtrat Wildeshausen auf der
Liste der LINKEN für den ersten Platz.
Mit einem Klick gelangen Sie zur >>> Bildergalerie.
Das Laden der Bilder kann einen Moment dauern. Foto oben: Kreszentia Flauger und René Joubert
>>>
Abgeordnetensprechstunde für die Menschen im Landkreis (25.08.11)
Kreszentia Flauger bietet am Montag, den 29.08.2011 von 18.00 bis 20.00 Uhr eine Sprechstunde für
Bürgerinnen und Bürger in ihrem Wahlkreisbüro in der Sögestraße 10 in Wildeshausen an. Flauger ist
die Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Niedersächsischen Landtag und dort Sprecherin für Frauen-, Europa- und Medienpolitik.
In der Kommunalwahl im September kandidiert Kreszentia Flauger auf dem linken Spitzenplatz für den Stadtrat Wildeshausen.
Deshalb freut sich die Politikerin auch auf Menschen, die in Wildeshausen leben und ein Thema, das direkt
ihre Heimatstadt betrifft, besprechen möchten.
>>>
Eine selbstbewusste linke
Stimme in Hannover und in der Stadt Wildeshausen (23.08.11)
Kreszentia Flauger kandidiert am 11.09.2011 zur Kommunalwahl für den Stadtrat Wildeshausen
auf dem Spitzenplatz der LINKEN. Im Porträt erfahren Sie mehr über die Politikerin:
Kreszentia Flauger ist einer dieser Menschen,
die durch ihre optimistische, offene und fröhliche Art ein bisschen Sonne
ins Leben ihrer Mitmenschen bringen.
Sie wurde 1966 geboren und ist in Kiel aufgewachsen, lebt aber nun
schon seit einigen Jahren mit ihrem Mann in Wildeshausen. Flauger,
die eine Ausbildung zur Datenverarbeitungskauffrau absolvierte,
hätte viele Möglichkeiten gehabt, ihr Berufsleben zu gestalten: Neben verschiedenen Tätigkeiten
in IT-Unternehmen war sie von 2005 bis 2006 auch als Arbeitsvermittlerin in einer Transfergesellschaft beschäftigt.
Doch schlug ihr Herz auch damals schon im Takt eines ausgeprägten Gerechtigkeitssinns, wie bereits ihr
Engagement als Betriebsratsmitglied und Gesamtbetriebsratsvorsitzende in jener Zeit zeigte.
Für die Rechte ihrer Kolleginnen und Kollegen einzutreten war der erste Schritt, mit dem Flauger dem Ruf ihres
Herzens nachspürte. Die Tätigkeit als Mitarbeiterin des Bundestagesabgeordneten Dr. Axel Troost war der zweite
auf dem Weg, ihrer inneren Bestimmung zu folgen.
Schließlich wurde Flauger 2008 für DIE LINKE in den Niedersächsischen
Landtag gewählt und obwohl lange Arbeitstage, zahlreiche Termine und ausgesprochen wenig Erholungszeit ihren Alltag bestimmen,
fühlt sich Flauger in dieser Position innerlich ausgefüllt. Kreszentia Flauger schwafelt nicht von Gerechtigkeit, Frieden
und einer solidarischen Gemeinschaft – sie lebt diese Werte tagtäglich in ihrer Arbeit und zeigt sie in jedem Wort, jeder Diskussion,
jeder zwischenmenschlichen Begegnung. So unterhält Flauger, die den Fraktionsvorsitz bei den LINKEN innehat und als Sprecherin für
Europa- und Medienangelegenheiten sowie frauenpolitische Belange fungiert, ein Wahlkreisbüro in ihrer Heimatstadt Wildeshausen, das
den Menschen im Landkreis Oldenburg montags und mittwochs als Anlaufstelle für Sorgen, Fragen und Probleme dient. Kreszentia Flauger
bietet auch selbst regelmäßige Sprechstunden an, weil sie weiß, dass nur das direkte Gespräch mit Menschen ihr wertvolle Impulse für ihre
parlamentarische Arbeit geben kann. Sie schätzt die Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern und nimmt sich die Zeit, auch Kontakte zu Gewerkschaften,
Organisationen, Institutionen und anderen Gruppen zu pflegen. Neben Mitgliedschaften in verschiedenen Vereinen vor Ort und der Gewerkschaft ver.di
sind es vor allem die unkonventionellen Wege, die Flauger geht, um die Menschen, für deren Interessen sie im Landtag kämpft, direkt zu erreichen:
Mit verschiedenen Service-Angeboten, beispielsweise einer Büchertauschbörse, einer monatlichen Hebammensprechstunde und der Möglichkeit für in
ver.di organisierte ArbeitnehmerInnen, ihre Steuererklärung kostenlos erstellen oder prüfen zu lassen, versucht sie, ihren Mitmenschen das Leben mit
seinen zahlreichen Herausforderungen ein bisschen zu erleichtern.
Flauger ist eine der wenigen PolitikerInnen, die in den Augen der BürgerInnen als
authentisch angesehen werden. Vielleicht, weil sie nicht blind vom Elfenbeinturm der Landespolitik aus wohlklingende Reden schwingt, sondern weil sie
die tatsächlichen Interessen der Menschen in Niedersachsen erfragt, in ihre Forderungen einbringt und somit ins Parlament hineinträgt. Und weil sie den
Finger immer wieder in die Wunde der Landesregierung legt: Missstände, die durch politisch sinnvolle und moralisch vertretbare Entscheidungen
behoben werden könnten, spricht Kreszentia Flauger immer wieder an, unermüdlich und unbeirrbar an das Gute im Menschen glaubend, stets eine
vehemente Verfechterin von Solidarität, Fairness und gleich verteilter Lebenschancen. Die scharfe Beobachterin und schonungslose Kritikerin der
marktradikalen Gesellschaftsform, die den meisten von uns das Leben auf die ein oder andere Weise zunehmend erschwert, besitzt genau das
Quäntchen Mut, das es braucht, um das in gefährliche Schieflage geratene Verhältnis zwischen der Macht des Geldes und den Interessen des
Volkes in ein akzeptables Gleichgewicht zu bringen. Interessen, die von den Regierungen bestenfalls ignoriert, meistens jedoch aktiv bekämpft wurden und werden.
Für eine Fraktion, das ist Flauger bewusst, die im Parlament keine Mehrheit hinter sich hat und überdies von den Medien selten Objektivität und wahrheitsgemäße,
unvoreingenommene Berichterstattung erwarten darf, sind diese Ziele hoch gesteckt. Flauger verfolgt sie mit ihren FraktionskollegInnen trotzdem,
weil sie überzeugt davon ist, dass eine andere Gesellschaftsform möglich ist, in der die Bedürfnisse der Menschen wieder die Maßstäbe anlegen und nicht mehr die Gier weniger Vermögender.
Kreszentia Flauger wird in der Kommunalwahl im Herbst 2011 als Kandidatin für den Stadtrat in Wildeshausen antreten.
Ob sie nicht schon genügend zu tun habe, wird sie häufiger gefragt, schließlich seien auch ihre Energiereserven endlich.
Flauger, die um den katastrophalen Status quo des derzeitigen Gemeinderats und zahlreiche falsche Entscheidungen in ihrer
Heimatstadt weiß, will auch diese zusätzliche Leistung im Sinne der Menschen erbringen, die für sie so typisch ist:
ernsthaft, bürgerorientiert und dem Wohle der Allgemeinheit verpflichtet. Manchmal mag es vielleicht nicht einfach sein,
immer wieder sein Bestes zu geben, „nur“ von menschlichen Idealen angetrieben und allzu oft von Unwissenden, Verängstigten,
Frustrierten oder politischen Gegnern in die Ecke unrealistischer Spinner gestellt. Kreszentia Flauger tut es aber doch und sie tut es gern:
Weil die warmen Dankesworte, die ihr manchmal von Menschen, die sich durch ihr Tun für voll genommen und unterstützt fühlen, ihr zeigen, dass der
Weg hin zu einer sozial gerechten, lebenswerten Gemeinschaft der richtige ist. Die Kompetenzen, die sie dafür braucht – vielseitige Neugier, einen
scharfen Verstand, Durchhaltevermögen und einen gewissen souveränen Biss – bringt sie von Haus aus mit. Die notwendigen Umstände – Wählerinnen und
Wähler, die ihren Einfluss klug gebrauchen, um Veränderungen herbeizuführen – werden sich früher oder später ebenfalls positiv wandeln, glaubt Flauger.
Die Stimme des Volkes, meint sie, kann zwar eine Zeitlang von den gegenwärtig handelnden Entscheidungsträgern in Wirtschaft, Politik und anderen
gesellschaftlichen Bereichen unterdrückt werden. Aber auf lange Sicht schwillt ein Ton, der aus vielen Kehlen erklingt, zu einem Chor an, der sich
nicht mehr unter den Teppich kehren lässt. Sie möchte jede Möglichkeit nutzen, um parlamentarisch und außerparlamentarisch diesem Lied von
Menschlichkeit seinen Weg zu ebnen, weil es nichts gibt, findet sie, das sich so gut anhört, wie gesellschaftliche Harmonie, die durch alle Menschen,
die Teil dieser Gesellschaft sind, hindurch klingt.
Obschon Kreszentia Flauger wenige Mußestunden bleiben: Die Sonne, die sie ins Leben der Menschen bringen möchte,
scheint über ihre politische Arbeit hinaus, bis ins hinein in den Bereich der Kunst: Flauger stellt in ihrer
Freizeit Glasperlenschmuck her – jede Perle ein Unikat. Sie formt das Material in der gleichen Art und Weise, wie sie
beruflich und ehrenamtlich arbeitet: mit Sorgfalt und einem kräftigen Schwung ehrlicher Zuneigung.
>>>
Zur Antwort der Landesregierung auf die
Anfrage „Was unternimmt die Landesregierung zur Sicherstellung der Flächenversorgung mit Hebammen in Niedersachsen?" (08.08.11)
Offenbar fühlt sich die Landesregierung nicht zuständig für den
drohenden und teilweise bereits bestehenden Versorgungsmangel an
Hebammen in Niedersachsen, auch nicht für die zunehmenden Existenznöte
der Hebammen, die durch massive Haftpflichtprämienerhöhungen in große Not geraten sind.
Dies zeigt die Antwort auf eine Anfrage der Abgeordneten Patrick Humke und
Kreszentia Flauger, die um Informationen zur Situation der Hebammen in
Niedersachsen und über die Versorgung schwangerer Frauen im Land mit
Hebammenhilfe gebeten hatten.
So legte die Landesregierung nur unzureichende Zahlen vor und verwies
überdies auf ein noch nicht fertiggestelltes Gutachten, dessen Ergebnisse erst
im Dezember 2011 erwartet werden. Obgleich die wenigen vorliegenden Zahlen
eine andere Sprache sprechen, behauptet die Landesregierung, Hinweise zu
Lücken in der Hebammenversorgung seien nach Angaben der Krankenkassenverbände
nicht bekannt. Auch bei der Frage, wie viele selbstständige Hebammen seit
Juli letzten Jahres ihre Tätigkeit haben aufgeben müssen, verwies die
Regierung auf noch nicht vorliegende Daten. In der Pflicht sieht sich die
Landesregierung hierbei in keiner Weise: Die Verhandlungen über Leistungsentgelte
von Hebammen würden ausschließlich von der Vertragspartnern Krankenkassenverbände und
Hebammenverbände geführt. Dass dabei die Hebammen auf der Strecke bleiben –
und mit ihnen auch die Frauen, die nicht mehr ausreichend versorgt werden
können oder denen die Wahlmöglichkeit des Geburtsortes aufgrund der Umstände
genommen wird – blieb unkommentiert von der Landespolitik, die in diesem
Konflikt durchaus mit politischen Mitteln Einfluss nehmen könnte.
„Die seit einiger Zeit bekannte Gefährdung des gesamten Berufsstandes durch viel
zu niedrige Entlohnung für die erbrachten Leistungen und astronomisch gestiegene
Haftpflichtbeiträge für Hausgeburten wird von der Landesregierung ignoriert“,
erklärte Kreszentia Flauger, die nicht verstehen kann, warum sich die Landesregierung
nicht zuständig sieht, den schwangeren Frauen im Land eine flächendeckende
Hebammenversorgung sicherzustellen und für die Hebammen eine spürbare finanzielle
Entlastung durchzusetzen. „Die Scheinargumente des Gesundheitsministeriums,
es sei alles in Ordnung und / oder an gewissen Entscheidungsprozessen sei
die Politik nicht beteiligt, ist ein Schlag ins Gesicht für alle Frauen,
die bei der Geburtsvorbereitung, der Geburt selbst oder der Nachsorge
quantitative und qualitative Einbußen hinzunehmen haben. Für die Hebammen
selbst, die – eine nach der anderen – ihre Praxis schließen müssen, weil sie
finanziell nicht mehr über die Runden kommen, obwohl sie hoch qualifiziert
und gesellschaftlich von großer Bedeutung sind, sind Aussagen,
wie sie in dieser Antwort zu finden sind, der blanke Hohn.“
>>> Zur Anfrage der LINKEN
>>> Zur Antwort der Landesregierung
>>>
Ankündigung: Flaugers mobile Sprechstunde in Hude (Veruschka Schröter-Voigt, 21.07.2011)
Am Freitag, den 22.07.2011, wird Kreszentia Flauger eine mobile Sprechstunde zu
aktuellen Themen aus dem Landtag anbieten.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger finden die Fraktionsvorsitzende der Partei
DIE LINKE im niedersächsischen Landtag mit dem Fraktionsbus auf dem Huder Wochenmarkt ab 14 Uhr.
Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.
>>>
DIE LINKE setzt sich für einen freien
Internetzugang und gegen Netzsperren ein (Christian Degener, 21.07.2011)
Hannover. DIE LINKE im Landtag setzt sich für einen freien Internetzugang und gegen Netzsperren ein.
Einen entsprechenden Antrag wird die Fraktion in den Landtag einreichen. Dieser Antrag richtet sich
auch gegen die Verankerung von Netzsperren im Glücksspielstaatsvertrag, der gerade vorbereitet wird und
bald von den Ländern unterzeichnet werden soll. „Wir wollen, dass sich die Landesregierung bereits in der
Beratungsphase gegen Netzsperren ausspricht, denn illegale Glücksspiele kann man durch solche Sperren nicht
verhindern“, sagte Kreszentia Flauger, die Vorsitzende und medienpolitische Sprecherin der Linksfraktion.
Sollte der Vertragsentwurf dennoch welche enthalten, müsse Niedersachsen dagegen stimmen.
Befürworter von Netzsperren argumentieren, dass damit Verbrechen wie die Verbreitung von Kinderpornografie
verhindert werden könnten. „Doch laut renommierten Medienexperten ist dieses Instrument unbrauchbar“, so Flauger.
Sperren seien kein Ersatz für die Verbrechensbekämpfung – sie schränkten das Recht auf Informationsfreiheit und
freie Meinungsäußerung unzulässig ein. Die Linksfraktion stützt sich in ihrem Antrag auf einen UN-Bericht, der
von dem Sonderbeauftragten der Vereinten Nationen für Meinungs- und Pressefreiheit, Frank la Rue, am 16. Mai dieses Jahres
vorgelegt wurde. Demnach werden Netzsperren als schwerwiegende Einschränkung des Menschenrechts auf freie Meinungsäußerung
bewertet. „Die Demokratiebewegung in den arabischen Ländern zeigt, dass das Internet ein Ort der freien Information ist - eine Plattform,
der die dortigen Diktatoren teilweise schon mit Sperren begegnet sind.“ Demokratische Gesellschaften sollten zur Bekämpfung von
Internetkriminalität andere Wege finden. „Löschen statt sperren ist der richtige Ansatz zur Bekämpfung von Kinderpornographie.
Internetabzocke lässt sich ohnehin nicht durch Sperren verhindern - dafür ist eine bessere Aufklärung der Verbraucher wichtig“, so Flauger.
>>>
Landesregierung muss Jugendhaftanstalt für
junge Frauen einrichten –
Betroffene haben derzeit schlechte Perspektiven (Christian Degener, 20.07.2011)
Hannover. DIE LINKE im Landtag hat kritisiert, dass es in
Niedersachsen keine gesonderte Haftanstalt für junge Frauen gibt.
„Auch wenn junge Frauen deutlich weniger straffällig werden als
gleichaltrige Männer, passiert es doch nicht erst seit gestern,
dass auch sie zu Haftstrafen verurteilt werden“, sagte Kreszentia Flauger,
die Vorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der Fraktion.
Sie verwies darauf, dass es eine solche Einrichtung für junge Männer in Hameln gibt.
Flauger forderte die Landesregierung auf, umgehend eine Jugendhaftanstalt für
Frauen einzurichten. „Das ist eine interdisziplinäre Aufgabe zwischen den
Ministerien für Justiz, Kultus und Soziales. Schließlich geht es darum,
den jungen Frauen mit geeigneten pädagogischen Angeboten eine
Perspektive für die Zeit nach dem Gefängnis zu ermöglichen“, sagte Flauger.
Es gebe kein Argument, dies den betroffenen Frauen vorzuenthalten.
In der jetzigen Situation hätten die jungen Frauen mangelhafte Optionen für die
Schul- und Ausbildung. Gravierend sei außerdem ihre Benachteiligung durch den
rauen Alltag, der in Gefängnissen für Erwachsene herrsche. „Die Gefahr ist groß,
in den Teufelskreis einer Knastkarriere zu geraten“, so Flauger. Dabei müsse die
Gesellschaft daran interessiert sein, dass die frühe Haftstrafe einer jungen
Frau auch ihre letzte bleibe.
>>>
Spendenübergabe an den Paritätischen
Wohlfahrtsverband für ein Jugendbegegnungsprojekt in Bad Essen (17.07.2011)
Einen Scheck in Höhe von 500 Euro hat die Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Landtag,
Kreszentia Flauger, am 13.07.2011 in Bad Essen an
den Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen übergeben.
Mit dieser Spende unterstützen die Landtagsabgeordneten der LINKEN eine vom Paritätischen initiierte Jugendbegegnung, bei der Zwölf- bis Fünfzehnjährige
aus Deutschland, Polen und Russland vierzehn Tage in der
Familienferienstätte "Haus Sonnenwinkel" in Bad Essen miteinander verbringen.
Der von der Linksfraktion gegründete Verein Minna Fasshauer unterstützt verschiedene Projekte mit Spendengeldern. Diese Gelder stammen aus den Diätenerhöhungen,
welche die Abgeordneten der LINKEN im Niedersächsischen Landtag in einen gemeinsamen Spendentopf einzahlen.
Auf dem Foto: Sebastian Böstel (Vorstand Paritätischer), Ulla Klapproth (Verbandsratsvorsitzende Paritätischer) und
Kreszentia Flauger - zur Verfügung gestellt vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen
>>>
DIE LINKE macht Stromausfall in
Hannover zum Thema im Landtag (Christian Degener, 15.07.2011)
Hannover. DIE LINKE im Landtag macht den Stromausfall
in der Nacht zu Donnerstag in Hannover zum Thema im Landtag.
Die Fraktion will in einer Anfrage an die Landesregierung wissen,
was die Strom-Infrastruktur in Niedersachsen leisten kann, und wie
die Notstromversorgung geregelt ist. Außerdem will sie erfahren,
wie oft es in Niedersachsen zu solchen Stromausfällen kommt.
„Möglicherweise gibt es einen Handlungsbedarf, der angesichts
der Debatten um die 380kV-Hochspannungsleitungen vergessen wird“,
sagte Kreszentia Flauger, die Vorsitzende der Fraktion.
Besorgniserregend sei für die LINKE auch die Meldung,
dass kleinere Pflegeeinrichtungen oft nicht über die
notwendigen Notstromeinrichtungen verfügen, so dass wichtige
lebenserhaltende Systeme mit Batterien laufen oder von der
Feuerwehr mit Strom versorgt werden müssen.
„Die Landesregierung muss prüfen, wie sie auch kleinere
Pflegeeinrichtungen zur Anschaffung von einsatzfähigen
Notstromsystemen verpflichten kann“, sagte Flauger.
>>> Anfrage lesen
>>>
Zu Medienberichten,
wonach Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann dem Landesvorsitzenden der
Gewerkschaft der Polizei (GdP), Dietmar Schilff, das Gespräch verweigert,
erklärte Kreszentia Flauger: (Christian Degener, 15.07.2011)
„Die GdP ist die wichtigste Interessensvertretung der Polizeibeamten.
Minister Schünemann kann ihrem Landesvorsitzenden nicht nach Lust,
Sympathie und Laune das Gespräch verweigern – vor allem nicht,
wenn man ihm abnehmen soll, dass er das Grundrecht der Koalitionsfreiheit
ernstnimmt. Wie sollen die Polizistinnen und Polizisten in Niedersachsen
glauben können, dass Ihr oberster Dienstherr loyal zu ihnen ist,
wenn er sich derart gegenüber ihrem Gewerkschaftsvorsitzenden verhält?
Es ist schon schlimm, dass er den Gewerkschaftsvorsitzenden aus politischen
Gründen ablehnt, aber er könnte wenigstens professionell sein. Schünemann
benimmt sich wie eine Diva.“
>>>
Kurzporträt von Kreszentia Flauger (Video, 14.07.2011)

McAllister täuscht mit
Castor-Aussage die Öffentlichkeit (Christian Degener, 14.07.2011)
Hannover. DIE LINKE im Landtag hat Ministerpräsident David McAllister vorgeworfen,
die Öffentlichkeit mit seiner Ankündigung, im November finde der letzte Castor-Transport
statt, täuschen zu wollen. Kreszentia Flauger, die Vorsitzende der Fraktion,
erinnerte daran, dass nach den internationalen Vereinbarungen nicht nur die
Castorbehälter aus LaHague zurück nach Deutschland müssen, sondern auch die
Castoren aus der Wiederaufbereitungsanlage Sellafield. „Damit ist klar, dass
es noch mehrere Castortransporte geben wird. McAllister darf also nicht so
tun, als wäre das Problem mit den Castoren nach November beendet. Wenn er
das behauptet, ist das eine gezielte Täuschung der Öffentlichkeit“, sagte Flauger.
Außerdem gehe die Debatte um die Kosten am Grundproblem der Castortransporte
vorbei. „Nicht die Demonstranten sind ein Sicherheitsrisiko, sondern die Castoren
mit den radioaktiven Brennelementen. Wohin auch immer sie verfrachtet werden,
rollt eine radioaktive Fracht durch Niedersachsen - mit allen Risiken, die ein
langer Transport über Schiene und Straße mit sich bringt“, so Flauger.
Auch McAllisters Selbstlob zum Atomausstieg sei eine Täuschung.
„Der Ausstieg dauert noch Jahre – Jahre, in denen noch viele abgebrannte
Brennelemente anfallen, die entsorgt werden müssen“ kritisierte Flauger.
„Zumindest den künftig anfallenden Atommüll hätte die Politik drastisch
reduzieren können, wenn das Ausstiegskonzept der Linken, das die
Abschaltung aller Atomkraftwerke bis 2014 vorsieht, umgesetzt worden wäre.“
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Reden von Kreszentia Flauger im Juni-Plenum (06.07.2011)
Verbindungen und Einflüsse
Carsten Maschmeyers und seines Firmengeflechtes auf Politiker und Politik des Landes Niedersachsen (01.07.11)
Vertuschung statt Transparenz? Wo sind die Unterlagen geblieben? Warum wurden Termine verschwiegen?
Netzneutralität im Internet gewährleisten (30.06.11)
Es darf nicht vom Geldbeutel abhängen, wer seine Meinung wie und in welcher Geschwindigkeit im Internet verbreiten kann!
Zum Erreichen der Millenniumsentwicklungsziele
2015 auch in Niedersachsen beitragen! (30.06.11)
Obwohl die Ziele alles andere als unbescheiden sind, gibt es erheblichen Nachholbedarf bei ihrer Umsetzung.
Barrierefreiheit auch fürs Fernsehen erreichen (30.06.11)
Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, dass wir alle uns dafür einsetzen,
dass Menschen mit Behinderungen, so weit es eben möglich ist, die Beteiligung am gesellschaftlichen Geschehen ermöglicht wird.
Abgabe einer Regierungserklärung zum Thema
"Der Energiekonsens und die Bedeutung für Niedersachsen (29.06.11)
Das, was sich jetzt Energiekonsens nennt, ist eines definitiv nicht, nämlich ein schnellstmöglicher Ausstieg aus der Atomenergie.
Entwurf eines Gesetzes zur
kostenfreien Beförderung der Schülerinnen und Schüler (28.06.11)
Tun Sie doch nicht so, als seien die Bildungschancen nicht von der Herkunft eines Kindes abhängig!
Erhebung des Rundfunkbeitrags datensparsam gestalten (28.06.11)
Der Gesetzentwurf weist erhebliche Mängel auf.
>>> Zu den Reden und Plenarbeiträgen von Kreszentia Flauger gelangen Sie hier.
Abgeordnetensprechstunde
von Kreszentia Flauger (04.07.2011)
Wildeshausen. Am Mittwoch, den 06.07.2011 bietet die
Landtagsfraktionsvorsitzende der LINKEN, Kreszentia
Flauger, von 11 – 13 Uhr eine Bürgersprechstunde in
ihrem Wahlkreisbüro in der Sögestraße 10 an. Bürgerinnen und Bürger
aus dem Landkreis Oldenburg sind herzlich eingeladen, mit der
Sprecherin für Europa, Frauen und Medien über alle Themen zu reden,
die ihnen gerade unter den Nägeln brennen. Flauger wird im Herbst in
Wildeshausen auf Platz 1 der Wahlliste ihrer Partei für den Stadtrat
kandidieren und fordert daher die WildeshauserInnen ausdrücklich auf,
diese Möglichkeit eines Gesprächs auch dann wahrzunehmen, wenn
Interesse an einem Austausch mit der Politikerin in Bezug auf Wildeshausen besteht.
>>>
Niedersachsens Innenminister
Uwe Schünemann (CDU) hat ein Verbot für sogenannte Facebook-Partys gefordert.
Dazu sagte die Vorsitzende und medienpolitische Sprecherin der Fraktion
DIE LINKE im Landtag, Kreszentia Flauger: (Christian Degener, 04.07.2011)
„Uwe Schünemann ist mit 84 Fans auf Facebook offensichtlich kein
erfahrener Facebook-Anwender. Wenn er mehr über die Chancen und
Risiken dieser Plattform erfahren will, kann er sich gern bei uns
melden, vielleicht kommt er dann mit seinen politischen Forderungen
im 21. Jahrhundert an. Im Ernst: Schünemann sollte sich für eine
bessere Förderung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen
einsetzen; und dafür, dass die Betreiber von sozialen Netzwerken
ihre Nutzer auf mögliche Folgen ihres Nutzungsverhaltens hinweist.
Statt dessen hören wir von Schünemann die übliche Forderung nach
einem pauschalen Verbot, diesmal eben für Facebook-Party-Einladungen.
Das würde die vorwiegend harmlosen Facebook-Nutzer beeinträchtigen.
Außerdem wäre kaum abzugrenzen, welche Facebook-Einladungen sich auf
Partys beziehen und welche sich auf andere Veranstaltungen beziehen.
Vielleicht weiß Herr Schünemann das aber auch ganz genau und zielt
mit seiner Verbotsforderung darauf, die Mobilisierung zu politischen
Veranstaltungen und Demonstrationen gleich mit zu verhindern.“
>>>
Rede von Kreszentia Flauger
am 01.07.2011 zum Thema "Einfluss Maschmeyers auf die Politik"
(Video-Mitschnitt vom NDR, 01.07.2011)
>>> Rede ansehen
Wir bitten die Qualität des Videos zu entschuldigen.
>>>
Rede von Kreszentia Flauger
am 30.06.2011 zum Thema "Barrierefreiheit - auch für's Fernsehen"
(Video-Mitschnitt vom NDR, 30.06.2011)
>>> Rede ansehen
Wir bitten die Qualität des Videos zu entschuldigen.
>>>
Rede von Kreszentia Flauger
am 29.06.2011 zum Thema "Atomausstieg" - Zur Regierungserklärung
(Video-Mitschnitt vom NDR, 29.06.2011)
>>> Rede ansehen
Wir bitten die Qualität des Videos zu entschuldigen.
>>>
Rede von Kreszentia Flauger
am 28.06.2011 zum Thema "Rundfunkstaatsvertrag"
(Video-Mitschnitt vom NDR, 28.06.2011)
>>> Rede ansehen
Wir bitten die Qualität des Videos zu entschuldigen.
>>>
Reden von Kreszentia Flauger im Mai-Plenum (29.06.2011)
Vorratsdatenspeicherung verfassungskonform regeln! (27.05.11)
Der Gesetzgeber darf nicht einfach alles machen, was bei der Verbrechensaufklärung hilft, sondern er muss immer wieder abwägen, wie die Verhältnismäßigkeit aussieht.
Niedersachsens Beitrag zum Schutz von Flüchtlingen aus Nordafrika und dem Nahen Osten (27.05.11)
Mit unserem Antrag wollen wir einen Beitrag zur Versachlichung dieser Diskussion leisten und endlich wieder die Menschen in den Mittelpunkt stellen, um die es wirklich geht, nämlich die notleidenden Flüchtlinge.
Vielfalt statt Quote -
Faire Chancen für alle durch Leistung und Qualifikation - Antrag der Fraktion der FDP (25.05.11)
Frauen sind inzwischen besser ausgebildet.
Aber offensichtlich gibt es unsichtbare Schranken, die verhindern, dass sie entsprechenden beruflichen Erfolg haben.
Schulstruktur, Lehrerausbildung, Ganztagskräfte -
Das Ministerium kreißte und gebar eine Maus nach der anderen - Althusmann scheitert mit jeder Reform (25.05.11)
Bei allen zentralen Punkten hat der Minister versagt.
>>> Zu den Reden und Plenarbeiträgen von Kreszentia Flauger gelangen Sie hier.
Vermutlich heute Mittag wurde das niedersächsische Landtagsgebäude... (Christian Degener, 22.06.2011)
... mit einer Parole beschmiert, die den Staat Israel mit
Hitlerdeutschland gleichsetzt.
Dazu erklärte die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Landtag, Kreszentia Flauger:
„DIE LINKE verurteilt diese antisemitischen Schmierereien;
wir begrüßen, dass die Landtagsverwaltung Anzeige erstattet hat.
Gerade am 70. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion, mit dem
letztlich auch die Vernichtung der europäischen Juden begann,
ist das eine widerliche und unverfrorene Straftat.“
>>>
Große Anfrage der Fraktion DIE LINKE ergibt:
Ex-AWD-Chef Maschmeyer hatte enge Verbindungen zum ehemaligen Ministerpräsidenten
Wulff – Fragen zur Ära Schröder werden kaum beantwortet (Christian Degener, 22.06.2011)
Hannover. DIE LINKE im Landtag sieht sich durch die Antwort der Landesregierung auf
eine Große Anfrage der Fraktion in ihrer Vermutung bestätigt, dass der frühere AWD-Chef
Carsten Maschmeyer massiv Einfluss auf die Politik genommen hat. So gab es mehrere Gespräche
zwischen Maschmeyer und dem früheren Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU), unter
anderem zur – wie es heißt – „Optimierung der Riester-Rente“. „Wenn Maschmeyer und Wulff
über die Optimierung der Riester-Rente gesprochen haben, dann ging es sehr wahrscheinlich
nicht um eine Verbesserung für die Kunden, sondern um Verbesserungen für den AWD“,
sagte die Fraktionsvorsitzende der LINKEN, Kreszentia Flauger. Nach Angaben der Landesregierung
lassen sich ein Dutzend offizielle Zusammenkünfte zwischen dem Ministerpräsidenten und
Carsten Maschmeyer nachweisen: „Maschmeyer hatte einen privilegierten Zugang“, so Flauger.
Der AWD hat darüber hinaus ab 2003 vermehrt Veranstaltungen der Landesregierung gesponsert.
„Das war eine flankierende Maßnahme, um die Landespolitik für sich zu gewinnen“, sagte Flauger.
Flauger kritisierte, dass sich die Landesregierung in ihrer Antwort zu den Vorgängen während der
Schröder-Regierungzeit kaum äußert und stattdessen auf die Antwort auf eine mündliche Anfrage aus
dem Jahr 1998 verweist: „Hier hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus“, so Flauger.
„Schröders Glaubwürdigkeit in dieser Frage war schon 1998 gleich Null - hier werden wir nachhaken.“
DIE LINKE kritisiert die von der Landesregierung angeführte schlechte Aktenlage: „Wir müssen überprüfen,
wann der Reißwolf zum Einsatz kam und wer ihn bedient hat“, sagte Flauger. Das Land Niedersachsen
brauche dringend eine klarere Definition der Archivrechte. Dienstkalender von Ministerpräsidenten
und Ministern dürften nicht einfach verschwinden.
Bereits aus dem, was man bisher über die Machenschaften von Maschmeyer wisse, werde jedoch deutlich,
dass der ehemalige niedersächsische Ministerpräsiden und Bundeskanzler Gerhard Schröder Maschmeyer
mehr Geld wert war als Wulff. Wie bereits durch zahlreiche Medienberichte bekannt wurde, hatte Maschmeyer
unter anderem den Wahlkampf von Schröder um die Kanzlerschaft finanziell unterstützt. „Wir fordern von der
SPD eine klare Distanzierung und Aufarbeitung dieser Vorgänge.“
DIE LINKE fordert auch eine Aufarbeitung der unlauteren Praktiken beim Vertrieb von Produkten des
sogenannten „Grauen Kapitalmarktes“. Auch hier sei die Antwort der Landesregierung enttäuschend.
„Notwendig gewesen wäre eine klare Verurteilung des provisionsgetriebenen Verkaufs undurchsichtiger
Finanzprodukte durch die AWD-Drückerkolonnen, die Maschmeyer zum Multimillionär gemacht haben.
Außerdem hätte sich die Landesregierung zu einer zuverlässigen staatlichen Kontrolle des Grauen
Kapitalmarktes bekennen müssen“, sagte Flauger. Dazu gehörten unter anderem die Bündelung der
Kompetenzen in der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) und der Aufbau einer
wirksamen Verbraucherschutzbehörde für Finanzdienstleistungen. „Ein Gewerbeamt, das gleichzeitig
auch Würstchen-Buden beaufsichtigt, kann ein Firmengeflecht wie das von Carsten Maschmeyer nicht
zuverlässig kontrollieren“, so Flauger. Insgesamt sei deutlich geworden, dass es auch Maschmeyers
zweifelhafter Verdienst gewesen sei, eine solche Beaufsichtigung und Regulierung zu verhindern.
Er habe erfolgreich Einfluss auf die Politik genommen und so eigene Geschäftsinteressen
durchgesetzt - unter anderem beim Verkauf von Produkten der sogenannten Riester-Rente.
Zusammenfassend stehe der Vorwurf im Raum, die Regierungen Schröder und Wulff seien käuflich gewesen.
Die Linksfraktion hat das Thema Maschmeyer auf die Tagesordnung der Landtagssitzung in der kommenden Woche setzen lassen.
Es wird am Freitag, 1. Juli, debattiert.
>>> Antwort der Landesregierung lesen>
>>>
Zu den Ergebnissen der Fraktionsklausur
der CDU in Goslar erklärte die Vorsitzende der Fraktion
DIE LINKE im Landtag, Kreszentia Flauger: (Christian Degener, 08.06.2011)
„Ideenlosigkeit gepaart mit Populismus – so lassen sich die Ergebnisse der
CDU-Klausur beschreiben. Keine Ideen hat die CDU bei den wichtigen
Themen wie Arbeit, Bildung und Soziales. Auch für drängende Probleme
wie dem milliardenschweren Investitionsstau in den Krankenhäusern
schlägt sie keine Lösungen vor. Stattdessen will die CDU mit
populistischen Themen wie Jugendgewalt punkten – das ist schwach.“
>>>
Landtagsfraktionsvorsitzende und Kommunalwahl-Spitzenkandidatin Kreszentia Flauger bietet Sprechstunde an (06.06.2011)
Wildeshausen. Die Vorsitzende der LINKEN im Niedersächsischen Landtag, Kreszentia Flauger, bietet am Mittwoch,
den 08.06.2011 eine Sprechstunde für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Oldenburg an.
Von 16 – 18.30 Uhr ist die Sprecherin für Medien, Europa und Frauenpolitik in ihrem Büro in der Sögestraße 10 anzutreffen.
Das Angebot richtet sich besonders an Menschen, die aufgrund von beruflichen oder anderen Verpflichtungen tagsüber nicht die Möglichkeit
zu einem Gespräch haben. Herzlich eingeladen sind zudem Wildeshauserinnen und Wildeshauser, die sich Gedanken um die zukünftige
politische Gestaltung in ihrer Heimatstadt machen, denn Flauger wird in der Kommunalwahl im Herbst für DIE LINKE in Wildeshausen auf Platz eins kandidieren.
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Zum Treffen von Ministerpräsident David McAllister (CDU) mit dem Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Thomas Kossendey,
erklärte die Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Niedersächsischen Landtag, Kreszentia Flauger: (Christian Degener, 31.05.2011)
„Die Schließung von Bundeswehrstandorten in Niedersachsen darf nicht zum Abbau von Arbeitsplätzen führen.
Die Landesregierung muss deshalb ein Konzept zur Umwandlung von militärischen in zivile Arbeitsplätze erarbeiten und vorlegen.
In der Küstenregion könne das Land beispielsweise in den Bau ökologischer Forschungsschiffe investieren, die erforschen,
wie man Windkraft hocheffektiv nutzen kann. Im Binnenland müssten vor allem neue Arbeitsplätze im Sozialen und in der Bildung geschaffen werden.“
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Reden aus dem April-Plenum (31.05.2011)
Sozialverträglicher Umbau der Energiewirtschaft: "Bezahlbar, sicher, nachhaltig" (14.04.11)
Die Kosten der Atomenergie sind rechnerisch nur deshalb so niedrig, weil die Kosten für die Endlagerung,
für eventuelle Risiken und auch für die Transporte des Atommülls der Allgemeinheit über Steuerzahlungen aufgebürdet werden.
Die Lehren aus dem Niedersächsischen Landespflegebericht 2010 ziehen (14.04.11)
Wie will die Landesregierung den Abbau in der Kurzzeitpflege stoppen, dem Fachkräftemangel effektiv entgegenwirken und eine vollständige Flächenversorgung sicherstellen?
Für Bürgerrechte - Löschen statt Sperren (13.04.11)
Eine Zensur darf keinesfalls stattfinden!
>>> Alle Reden und Beiträge von Kreszentia Flauger finden sie über diesen Link
Die niedersächsische Landesregierung hat heute auf zwei Anfragen der LINKEN im Landtag zur Einflussnahme Carsten Maschmeyers auf die Landespolitik geantwortet.
Zu den Antworten erklärte die Vorsitzende der Linksfraktion, Kreszentia Flauger: (Jan Langehein, 27.05.2011)
„Wir sehen uns in unserer Annahme bestätigt:
Ende der 90er Jahre gab es einen direkten Zusammenhang
zwischen Herrn Maschmeyers Wahlkampfhilfe für den damaligen Ministerpräsidenten und
SPD-Kanzlerkandidaten Gerhard Schröder und politischen Entscheidungen der Landesregierung.
Das riecht nach Korruption und muss jetzt aufgeklärt werden. Einen Beitrag dazu kann die Antwort der
Landesregierung auf die Große Anfrage liefern, die die Linksfraktion zu den Verbindungen Maschmeyers und seiner
Firmen auf die Politik des Landes Niedersachsen gestellt hat. Wir erwarten diese Antwort im Juni.“
Antwort Staatskanzlei Seite 1
Antwort Staatskanzlei Seite 2
Antwort Staatskanzlei Seite 3
Anfrage: Hat Carsten Maschmeyer 1999 Einfluss auf die Positionierung der
Niedersächsischen Landesregierung zum Thema Scheinselbstständigkeit genommen?
Anfrage: Teilnahme Carsten Maschmeyers an einem Essen im Gästehaus der Landesregierung im Mai 1999
>>>
Rede von Kreszentia Flauger zur Aktuellen Stunde - "Schulstruktur, Lehrerausbildung,
Ganztagsschule - Das Ministerium kreißte und gebar eine Maus nach der anderen - Althusmann scheitert mit jeder Reform" (25.05.2011)
- es gilt das gesprochene Wort –
Herr Präsident, meine Damen und Herren,
Vor gut einem Jahr ist Kultusminister Althusmann mit vielen Vorschusslorbeeren gestartet.
Kein Wunder, die niedersächsische Schulpolitik vor ihm war eine Politik der verbrannten Erde,
seine Vorgängerin hatte es sich mit so ziemlich allen verscherzt, mit den Verbänden,
mit den Eltern, mit den Lehrerinnen und Lehrern und den Schülerinnen und Schülern.
Da war die Hoffnung groß, viele dachten, es könne mit dem Amtsantritt des neuen Kultusministers nur
besser werden. So traf der Hoffnungsträger auf viele ausgestreckte Hände und hatte viele
Tätigkeitsfelder und damit auch Chancen für schulpolitische Verbesserungen.
Der Landtag hat zu einer Reform der Lehrerbildung aufgefordert, die Probleme des Turbo-Abiturs
waren allgegenwärtig, die UN-Behindertenrechtskonvention wartete auf ihre Umsetzung, die
Hauptschulen wurden abgewählt, und wie wir mittlerweile wissen, wusste der neue Minister
und alte Staatssekretär auch schon von den rechtswidrigen Verträgen der Ganztagskräfte.
Und welche dieser vielen Handlungsfelder hat der Minister genutzt, um Schulpolitik in Niedersachsen voranzubringen?
Die Bilanz ist übersichtlich: keines. Bei all diesen zentralen Punkten hat der Minister versagt.
Er ist gescheitert an der Gymnasiallobby in den Reihen der eigenen Koalition: Mit der Einführung der
sogenannten Oberschule und der Fortsetzung der Drangsalierung der Integrierten Gesamtschulen
handeln Sie in unglaublicher Weise gegen den Elternwillen. Und um dem ganzen noch die schwarz-gelbe
Ignoranzkrone aufzusetzen, versuchen Sie auch noch, dem Volksbegehren gegen das Turbo-Abitur und
gegen die IGS-Diskriminierung Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Aber dieser Versuch ist nun
heftig nach hinten losgegangen. Die IGS-Initiativen haben es geschafft, trotz der absurden
bürokratischen Hürden bei einem Volksbegehren jetzt schon eine Viertelmillion rechtsverbindliche
Unterschriften gegen das Turbo-Abitur zu sammeln. Das sind eine Viertelmillion Unterschriften gegen diese Schulpolitik dieser Regierung.
Herr Dr. Althusmann, die kürzlich durchgeführte NDR-Umfrage hat gezeigt, dass Sie gegen die Bevölkerung
regieren: Achtzig Prozent der Eltern mit schulpflichtigen Kindern wollen das Abitur nach 13 Jahren.
Aber Sie ficht das bisher ja nicht an.
Besinnen Sie sich endlich, reparieren Sie diese Schulstrukturreform noch, stärken Sie die
Integrierten Gesamtschulen, damit alle, die das wollen, einen Platz an einer Integrierten
Gesamtschule in Wohnortnähe bekommen, und schaffen Sie das unsägliche Turbo-Abitur wieder ab.
Leider findet sich Ihre Denkweise zu Schulstrukturen auch in dem Reförmchen zur Lehrerbildung:
Unterschiede zwischen besser bezahlten Gymnasial-Lehrkräften auf der einen Seite und den übrigen
Lehrkräften auf der anderen Seite bleiben bestehen. Statt den Wert der Arbeit an Grund- oder
Hauptschulen zu verdeutlichen und die Gehälter anzugleichen, setzt sich die Gymnasial-Lobby
wieder einmal durch und behält ihre bessere Bezahlung bei. Auch hier fehlen der Mut und die
Durchsetzungskraft des Ministers: Nötig wäre mehr Fachdidaktik und mehr Praxisbezug mit theoretischer
Reflexion schon im Bachelor. Nötig wäre auch die Abkehr von den schulformbezogenen Lehrämtern hin
zu einer Stufenausbildung mit hohen Ansprüchen an die Fachdidaktik.
Die UN-Behindertenrechtskonvention setzen Sie nicht um. Das Konzept aus Ihrem Ministerium
liegt schon lange vor. Aber Sie können sich damit in Ihren Reihen nicht durchsetzen. Was können Sie denn aus
Niedersachsen für den Zwischenbericht, den Deutschland jetzt vorlegen muss, liefern? Außer ein paar höchst
bescheidenen Fortbildungsprogrammen und Vertröstungen nichts, Fehlanzeige!
Und was ist mit den rechtswidrigen Verträgen für Ganztagskräfte? Schon weit vor Ihrem ersten Tag als Staatssekretär gab es
im Kultusministerium Warnzeichen für die rechtswidrigen Verträge. Sie sagen, als Staatssekretär hätten Sie das
Thema zur Chefsache gemacht. Und was sehen wir heute? Noch immer ist das Ausmaß unbekannt. Noch immer weiß
niemand, wie viele Arbeitsverträge betroffen sind, wie viele Beschäftigte um ihre Rentenansprüche geprellt
wurden und ob sie sie jemals erlangen können. Noch immer weiß niemand, wie viele Millionen Euro an
zusätzlichen Kosten auf das Land zukommen. Dabei wissen Sie spätestens seit Ende 2009, dass all die
Verträge im Ganztagsbereich rechtswidrig sind und das Ganze auf Sozialversicherungsbetrug hinausläuft.
Politische Verantwortung? Fehlanzeige. Schnelle Hilfe für die Betroffenen? Fehlanzeige.
Durchsetzungswille oder -fähigkeit? Fehlanzeige. Bestehende Honorarverträge wollen Sie
wider besseres Wissen nicht ändern; einen Deal mit der Rentenversicherung streben Sie an,
um das wahre Ausmaß der Nachzahlungen und der betrogenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
verschleiern zu können. Wir werden darüber bei der Beratung unseres Antrags "Damit der
Ganztag ein Glanztag wird" in diesem Plenum noch ausführlich zu reden haben.
Das schulpolitische Totalversagen dieses Ministers und dieser Landesregierung hat eine sehr
logische Konsequenz: Schon zwei Drittel der Wählerinnen und Wähler in Niedersachsen sind mit
Ihrer Schulpolitik ausdrücklich unzufrieden. Sie, Herr Minister, sind hier als Hoffnungsträger
angetreten, als großer Kommunikator und Problemlöser - und Sie machen nur wieder und wieder
deutlich: Spätestens als Wahlverlierer werden Sie zurücktreten.
Vielen Dank.
>>>
Vorschau auf das Mai-Plenum (Christian Degener, 25.05.2011)
Mittwoch, 25. Mai:
In der aktuellen Stunde des Landtags wird DIE LINKE die „Schulstruktur, Lehrerausbildung, Ganztagskräfte“ in Niedersachsen zum
Thema machen und Kultusminister Bernd Althusmann vorwerfen, dass er mit jeder seiner Reformen gescheitert ist. Im Anschluss an
die Aktuelle Stunde wird der Landtag über ein neues Hundegesetz beraten; die Linksfraktion bringt einen eigenen Gesetzentwurf ein.
Donnerstag, 26. Mai:
„Wie wird die Landesregierung ihre neuen Aufgaben im Rahmen des sogenannten Bildungspaketes umsetzen?“, will die
Linksfraktion in einer Dringlichen Anfrage wissen. Außerdem wird die Fraktion einen Antrag unter dem Titel
„Damit der Ganztag zum Glanztag wird“ zu Ganztagsschulen einbringen.
Donnerstag, 27. Mai:
Der Landtag wird sich an diesem Tag mit zwei Anträgen der Linksfraktion beschäftigen: Zur Bezahlung
von Lehrern und zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Nordafrika und dem Nahen Osten. Die LINKEN fordern
gleiches Geld für gleiche Arbeit an den Schulen in Niedersachsen. Außerdem setzt sich die Fraktion für
die Aufnahme von Flüchtlingen aus Nordafrika und dem Nahen Osten ein.
Die Sitzungen können auf der Seite des NDR als Video-Livestream verfolgt werden: Die Debatten anschauen
>>>
Kandidatenliste für die Kommunalwahl in Wildeshausen steht (23.05.2011)
Foto: Jürgen Laugwitz (DIE LINKE. Delmenhorst) von der Mandatsprüfungs- und Zählkommission gratuliert Kreszentia Flauger zur erfolgreichen Wahl.
Wildeshausen. Am Sonntag, den 22.05.2011 hat der Ortsverband der LINKEN in Wildeshausen seine
Liste für die Kommunalwahl aufgestellt. Spitzenkandidatin ist Kreszentia Flauger, die für DIE LINKE im
Niedersächsischen Landtag den Fraktionsvorsitz innehat und dort als Sprecherin für Europa, Medien und
Frauenpolitik zuständig ist. Auf Platz zwei der Liste wurde der gelernte Tischler Stephan Klär gewählt.
Der pensionierte Diplomsozialarbeiter Peter Gruschke kam auf Platz drei. Platz vier wird von dem Kaufmann
Claus Trautmann besetzt, auf den Platz fünf wurde Hans-Georg Meier, der derzeit als Kraftfahrer tätig ist, gewählt.
Der parteilose IT-Fachmann Volker Beyer vertritt DIE LINKE auf dem sechsten Listenplatz.
„Jeder von uns, der in den Stadtrat gewählt wird, möchte Zeit und Energie investieren, um etwas hier vor Ort zum Positiven zu verändern“,
erklärte Kreszentia Flauger nach der Wahl. „Der Stadtrat in Wildeshausen braucht eine starke linke Kraft, um das große Potential unserer
Heimatstadt endlich angemessen auszuschöpfen. Wir setzen uns für eine familien- und umweltfreundliche Stadt ein, in der es Spaß macht zu leben.“
Dazu planen die Kommunalwahlkandidaten nach einer erfolgreichen Wahl eine ganze Reihe von konkreten Vorschlägen aus den Bereichen Soziales, Umwelt,
Kultur, Arbeit, Bürgerbeteiligung, Tourismus und anderen relevanten Themen in die Kommunalpolitik einbringen, deren Umsetzung aus Wildeshausen
eine Stadt machen würde, die den hier lebenden Menschen ein Gefühl von einem wirklichen Zuhause vermittelt und den Menschen, die hier ihren
Urlaub verbringen, Erholung, Unterhaltung und Abwechslung bietet.
„Uns liegen die Bürgerinnen und Bürger am Herzen“, bekräftigte Kreszentia Flauger. „Deshalb sind wir uns einig, dass die Interessen und Bedürfnisse
der Menschen im Mittelpunkt der Kommunalpolitik stehen müssen und würden nach dieser Maßgabe unsere Ratsarbeit gestalten.“
>>>
Kurzinterview zum Thema ALSTOM (Hit-Radio Antenne - Torben Hildebrandt, 19.05.2011)
"Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben natürlich immer mehr Befürchtungen, weil sie sich hingehalten fühlen, weil sie Angst haben, was aus ihnen werden soll, und ich glaube,
das die Landesregierung jetzt hier gefordert ist, jetzt wirklich noch mal ganz aktiv zu werden." [...]
>>> Mitschnitt des Kommentars von Kreszentia Flauger bei Hit-Radio Antenne anhören (mp3)
>>>
Abschlussbericht: Frauenpolitischer Lunch in Hannover am 11.05.2011 (EIZ Niedersachsen, 19.05.2011)
Rund 70 Gäste aus Politik und Wirtschaft fanden sich auf Einladung des EIZ am 11. Mai
zum frauenpolitischen Lunch ein, um über das Thema „Frauen in Führungspositionen“ zu
diskutieren. Nach einer kurzen Begrüßung durch Bettina Raddatz, Leiterin des EIZ Niedersachsen,
übernahmen Tanja Kühne, Landesverbandsvorsitzende des VdU Niedersachsen, und Dr. Rosita Zäsar,
Vorstandsmitglied, die Moderation der Veranstaltung und stellten Claus Sørensen,
Generaldirektor der EU-Kommission, als kommunikativen Menschen vor,
der die Rechte der Frauen schon seit Jahren auf europäischer Ebene vorantreibt. [...]
>>> Bebilderten Text lesen (pdf)
>>>
Mit voraussichtlichen Steuermehreinnahmen den sozialen
Schuldenberg abbauen - Geld für Soziales und Bildung verwenden (Christian Degener, 13.05.2011)
Hannover. DIE LINKE im Landtag hat die Landesregierung aufgefordert, die in den nächsten vier Jahren zu
erwartenden Steuermehreinnahmen in Niedersachsen für Soziales und Bildung zu verwenden. „Wir haben in den
vergangenen Jahrzehnten einen großen Berg an sozialen Schulden aufgebaut; jetzt ist es an der Zeit ihn abzutragen“,
sagte Kreszentia Flauger, die Vorsitzende der Fraktion. Bei den Krankenhäusern in Niedersachsen gebe es
beispielsweise einen Investitionsstau in Höhe von mindestens einer Milliarde Euro. Flauger forderte,
jedes Jahr zusätzlich 100 Millionen Euro mehr für die Kliniken auszugeben.
Auch in der Bildung müsse der angehäufte soziale Schuldenberg abgebaut werden. „Wir sollten mit dem
zusätzlichen Geld alle Studiengebühren wieder abschaffen“, sagte Flauger. Das würde 120 Millionen Euro jährlich kosten.
Außerdem schlug Flauger vor, 70 Millionen Euro für ein weiteres beitragsfreies KiTa-Jahr zu verwenden und weiteres
Geld zum Ausbau des Ganztagsangebots an Schulen sowie für eine anständige Bezahlung der Beschäftigten zu nutzen.
Flauger wies daraufhin, dass der Staat noch viel mehr Geld einnehmen könnte. Die Linksfraktion will deshalb die
Vermögenden höher besteuern und den Steuervollzug in Niedersachsen stärken: So könne das Land jährlich hunderte
Millionen Euro Steuergeld mehr einnehmen. Der Deutschen Steuergewerkschaft zufolge liegt Niedersachsen
12 Prozent unter seinem Personalbedarf – das sind 1.300 Vollzeitstellen, die im Innendienst, in der
Betriebsprüfung und bei der Steuerfahndung nicht besetzt seien.
>>>
Schuldenbremse einstampfen,
Steuervollzug stärken (Christian Degener, 12.05.2011)
Hannover. DIE LINKE im Landtag hat heute noch einmal ihre Ablehnung der sogenannten
Schuldenbremse bekräftigt. Anlass ist die heutige Erklärung des DGB, des Sozialverbandes
und weiterer Organisationen. „Ein Verbot für Nettokreditaufnahmen würde die Zukunftsfähigkeit
Niedersachsens infrage stellen. Ausgaben für Bildung, Wissenschaft, Soziales, Arbeit und erneuerbare Energien
könnten dann nicht mehr nach den Erfordernissen, sondern nur noch nach Kassenlage des Finanzministers erfolgen.
Das wäre das Ende einer gestaltenden Politik“, sagte Kreszentia Flauger, die Vorsitzende der Fraktion. DIE LINKE
wolle dagegen Schulden abbauen, indem wohlhabende Bürger und ertragsstarke Unternehmen nach ihrer Leistungsfähigkeit
besteuert werden. Zugleich müsse der Steuervollzug im Land verbessert werden. Es sei fahrlässig und skandalös,
dass die Landesregierung jährlich hunderte Millionen Euro Steuergeld sprichwörtlich auf der Straße liegen lasse.
„Finanzminister Möllring muss endlich Personal einstellen, um dieser Entwicklung entgegen zu wirken“, so Flauger.
Der Deutschen Steuergewerkschaft zufolge liegt Niedersachsen 12 Prozent unter seinem Personalbedarf. „Das sind
insgesamt 1.300 Vollzeitstellen, die im Innendienst, in der Betriebsprüfung und bei der Steuerfahndung nicht besetzt sind“, betonte Flauger.
Die massive Aufstockung des Personals in den Finanzämtern sei dringend nötig. So hätten allein die Betriebsprüfungen im
Jahr 2008 zu Steuermehreinnahmen in Höhe von fast drei Milliarden Euro geführt, nahezu zwei Mio. Euro je Prüfer.
Mehr als drei Viertel dieser Mehreinnahmen stammten aus Großbetrieben; bei Umsatzsteuer-Sonderprüfungen habe jeder
Prüfer Mehreinnahmen von 565.522 Euro erzielt. „Solche Prüfungen hat es wegen der Personalnot jedoch nicht einmal
in jedem 50. Betrieb gegeben“, so Flauger.
>>>
Flaugers mobile Sprechstunde
zum Thema Mindestlohn (10.05.2011)
Landkreis Oldenburg. Donnerstag, den 12.05.2011 tourt die
Landtagsfraktionsvorsitzende der LINKEN, Kreszentia Flauger, mit dem Fraktionsbus
durch den Landkreis Oldenburg. Sie wird voraussichtlich Station in
Sandkrug, Ahlhorn und Wardenburg machen und steht interessierten
Bürgerinnen und Bürgern gern spontan für ein Gespräch zur Verfügung.
Diese Tour stehe ganz unter dem Zeichen der linken Mindestlohnforderung
und möchte Bürgerinnen und Bürgern, die keine Möglichkeit haben,
in Flaugers Büro nach Wildeshausen zu kommen, die Gelegenheit zu
persönlichem Kontakt mit der Politikerin geben.
Flauger will ein Zeichen für die Mindestlohnforderung der LINKEN setzen.
Rund 120.000 Berufstätige seien in Niedersachsen dazu gezwungen, ihre
Hungerlohneinkommen mit ALG-II-Leistungen aufzustocken. Besonders
betroffen seien Friseure, Bäckerei- und WäschereimitarbeiterInnen
sowie die Bereiche Gastronomie und Gebäudereinigung. Diejenigen, die
noch Arbeit haben, wehrten sich oft nicht gegen diese Ausbeutung,
weil sie seit Einführung der Hartz-IV-Gesetzgebung Angst vor Arbeitslosigkeit hätten.
„Die Regierung sträubt sich – wie die Regierungen vor ihr – mit Händen und
Füßen gegen die längst überfällige Einführung eines Mindestlohns“, bedauert
Kreszentia Flauger. „DIE LINKE im Landtag Niedersachsen fordert in einer gemeinsamen Kampagne mit der LINKEN im
Bundestag und anderer Landtagsfraktionen die Einführung eines Mindestlohns und die Stärkung der
tariflichen Branchenmindestlöhne. Wir appellieren an die Landesregierung, sich gegenüber der
Bundesregierung und mit Initiativen im Bundesrat für einen Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde einzusetzen und ausbeuterische Leiharbeit einzudämmen.“
9.30 Uhr - 12.00 Uhr: Sandkrug / Bahnhofstraße
13.00 Uhr - 15.00 Uhr: Wardenburg / Rheinstraße
16.00 Uhr - 18.00 Uhr: Ahlhorn / Hauptstraße
>>>
Anti-Atomkraft-Demo in Kirchhatten (09.05.2011)
Kreszentia Flauger hat heute den Anti-Atom-Spaziergang in Kirchhatten unterstützt. Knapp dreißig MitstreiterInnen nahmen an der
Aktion teil, darunter einige Familien mit Kindern,
um zum wiederholten Mal ein Zeichen zu setzen: Alle Atomkraftwerke gehören abgeschaltet, ohne Wenn und Aber.
Flauger freute sich über das
Engagement der Bürgerinnen und Bürger und lobte die Aktivitäten des fleißigen Klimazentrums in Kirchhatten.
"Besonders gut und wichtig finde ich es, dass neben der Forderung, uneingeschränkt aus der
Atomkraft auszusteigen, in Kirchhatten auch Ideen über
umweltverträgliche Formen der Energiegewinnung diskutiert werden", meinte Flauger. "Das Klimazentrum versteht es mit zahlreichen Aktionen, die Frage nach einem Ausbau der
Erneuerbaren Energien, ihren Möglichkeiten und den damit verbundenen Herausforderungen in den Fokus des Bewusstseins zu rücken."
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„Das Land von LINKS verändern“: Fraktion DIE LINKE stellt Schwerpunkte der kommenden
Monate vor – Soziales und Bildung im Mittelpunkt (Oliver Förste, 08.05.2011)
Hannover. Im Mittelpunkt einer dreitägigen Fraktionsklausur der
Landtagsfraktion DIE LINKE in Visselhövede stand die politische
Planung der kommenden Monate. Unter dem Motto „Das Land von LINKS
verändern“ will die Fraktion in den nächsten Monaten ein Bündel
von Initiativen in den Landtag einbringen, die Niedersachsen
sozialer und demokratischer machen sollen. „Immer mehr Menschen
in diesem Land sind verunsichert, von Diskriminierung betroffen
oder haben das berechtigte Gefühl, dass auf ihre Stimmen niemand
mehr hört“, sagte die Fraktionsvorsitzende Kreszentia Flauger.
„Viele Menschen, vor allem Frauen, können trotz Vollzeitarbeit
von ihrem Lohn nicht mehr leben. In fast jeder Familie ist
jemand von Arbeitslosigkeit betroffen. Die Hartz-IV-Reform und vor
allem das Bildungspaket sind Flops.“ Diesen Fehlentwicklungen
werde DIE LINKE eine Politik entgegensetzen, die gute Arbeit
und Löhne sichert und auch Benachteiligten die Teilhabe am
gesellschaftlichen Leben ermöglicht - eine Politik für das
ganze Land und nicht nur für Privilegierte, eine Politik mit
den Betroffenen und nicht über deren Köpfe hinweg.
„Wir bleiben bei der sozialen Frage das Original“, betonte Flauger.
Soziales: DIE LINKE wird sich landesweit für die Einführung von
Sozialtickets einsetzen. Zwar bieten manche Kommunen ein solches
Ticket bereits an, vielen fehlt allerdings das Geld dafür.
Deshalb muss das Land allen sozial Benachteiligten mobile und
soziale Teilhabe ermöglichen. DIE LINKE will jedoch nicht nur ein Ticket
für den Öffentlichen Personenverkehr durchsetzen, sondern auch günstige
Eintrittspreise und Vereinsbeiträge für Kultur und Breitensport.
DIE LINKE wird einen Gesetzentwurf zur Bekämpfung des Wohnraummangels vor allem
in Ballungszentren wie Hannover, Braunschweig oder Oldenburg vorlegen.
Der Mangel an bezahlbaren Wohnungen treibt die Mieten in die Höhe.
Das Land muss den Kommunen Instrumente an die Hand geben, die dieser
Entwicklung entgegen wirken. Kommunen sollen das Recht erhalten,
die Zweckentfremdung von Wohnraum und das spekulative Leerstehenlassen von
Gebäuden zu besteuern. Ein Zweckentfremdungsverbot hat es in Niedersachsen
schon einmal gegeben.
Arbeit, Wirtschaft, Verkehr: Gute Arbeit, gute Löhne und gute Renten lautet
der Dreiklang, an dem die Linksfraktion ihre Arbeit im Landtag ausrichtet.
Der Erhalt von Arbeitsplätzen steht dabei im Fokus. Beispiele wie ALSTOM
und die Peiner Umformtechnik zeigen, dass die Linksfraktion die
Verteidigung von Arbeitsplätzen immer wieder auf die Tagesordnung des
Landtags setzen muss. DIE LINKE fordert mehr Mut zu Landesbeteiligungen
an wichtigen Unternehmen sowie eine Stärkung der von der Landesregierung
vernachlässigten Kleinunternehmen und Handwerksbetriebe.
Außerdem wird sich die Fraktion für den Ausbau des Schienenverkehrs stark
machen, da Bahnhöfe stillgelegt und damit Gemeinden vom öffentlichen
Personennahverkehr abgehängt wurden.
Bildung: „Bildung gebührenfrei von A bis Z“ ist weiterhin das Motto der
linken Bildungspolitik. DIE LINKE will nicht nur ein gebührenfreies
Erststudium ermöglichen, sie lehnt auch versteckte Schul- oder Hochschulgebühren
sowie KiTa-Gebühren, Büchergeld an Schulen oder Verwaltungsgebühren ab.
Bildung ist eine öffentliche Aufgabe und muss öffentlich finanziert werden.
Die Schule der Zukunft ist die Integrierte Gesamtschule, die Linksfraktion
will deshalb den Rechtsanspruch auf den Besuch einer IGS durchsetzen.
Die neue Oberschule der Landesregierung sortiert Kinder im Alter von
zehn Jahren aus und schreibt damit ein zentrales Problem im Bildungssystem fort,
die soziale Ungerechtigkeit im Bildungssystem wird so zementiert.
Kommunen: Die Kommunen müssen wieder gestärkt werden; dazu gehört die
Wiederherstellung ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit. Deshalb verteidigt
die Linksfraktion die Gewerbesteuer als wichtigste eigene Einnahmequelle der Gemeinden.
Landeshaushalt: Die Linksfraktion wird weitere Initiativen für einen
sozialen und zukunftsfähigen Landeshaushalt ergreifen. Entschieden
bekämpft die Fraktion das Nettokreditverbot, die sogenannte Schuldenbremse,
die zu einem weiteren Sozialabbau in Niedersachsen führen wird.
Notwendig ist eine stärkere steuerliche Belastung von kapitalkräftigen
Unternehmen und Vermögenden in Niedersachsen.
Umwelt: Niedersachsen braucht den sozial-ökologischen Umbau: neue
Energiekonzepte statt Atomenergie. Der unverzügliche und unumkehrbare
Atomausstieg soll nach Ansicht der LINKEN in einer dezentralen
regenerativen Energieversorgung münden. Dazu gehört auch ein bedarfsgerechter
Ausbau der Stromnetze, um überdimensionale Trassen zu Lasten der Bevölkerung
zu verhindern. Bevor entschieden wird, ob die geplante 380 kV-Leitung vom
nordhessischen Mecklar ins niedersächsische Wahle oberirdisch oder
unterirdisch verlegt wird, ist eine Bedarfsanalyse nötig. Die Linksfraktion
bezweifelt die Notwendigkeit einer solchen Trasse.
Flüchtlingspolitik: Die Linksfraktion steht für einen grundsätzlichen Wandel
in der Flüchtlingspolitik des Landes. Es ist ein Skandal, dass innerhalb
eines Jahres mit Slawik C. und Shambu Lama zwei Flüchtlinge durch falsches
behördliches Handeln in den Tod getrieben wurden. DIE LINKE wird sich
verstärkt der Lebenssituation minderjähriger Flüchtlinge und den zum Teil
katastrophalen Bedingungen bei der Unterbringung von Flüchtlingen zuwenden.
Vor dem Hintergrund der Unterdrückungspolitik des Regimes in Damaskus,
muss auch Niedersachsen endlich einen Abschiebestopp nach Syrien verhängen.
Netzpolitik: Die linke Landtagsfraktion spricht sich für eine fortschrittliche
Netzpolitik aus. „Löschen statt sperren“ lautet das Motto beim Umgang mit
strafrechtlich relevanten Inhalten. Darüber hinaus setzt sich DIE LINKE für
eine sehr frühe Ausbildung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen ein.
Gerade Jugendliche sind ständige und intensive Nutzer des Internets,
hier hat das Land seinen bildungspolitischen Auftrag bisher völlig vernachlässigt.
>>>
Leitende Kriminalbeamte der Polizeiinspektion Verden/Osterholz
sollen versucht haben,
die Weser-Kurier-Redakteurin Christine Kröger zu bespitzeln.
Dazu erklärte die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Landtag, Kreszentia Flauger: (03.05.11)
„Das ist ein skandalöser Vorgang und ein weiterer schwerer Versuch, die Pressefreiheit in unserem Land auszuhöhlen.
Wir verlangen von der Landesregierung personelle Konsequenzen. Wir werden diesen Vorgang zum Thema der
Landtagssitzung im Mai machen und uns im Parlament für eine vollständige Aufklärung einsetzen.“
>>>
Nach vorn! Gemeinsam. - Ein politischer Zwischenruf
Unsere Partei braucht eine neue politische Kultur der Auseinandersetzung und Debatte,
sie braucht ein Miteinander in der offenen Auseinandersetzung mit der Gegenwart und bei
allen Differenzen gemeinsam gegangene mutige Schritte nach vorn. Auf diesem Weg könnten
wir aus der jetzigen Krise finden. Die Botschaft der letzten geringen Wahlerfolge an DIE
LINKE heißt für uns: Ändert euch, damit ihr stark bleiben könnt. Politische Stärke
erweist sich nicht im internen Schlagabtausch und Machtkampf, politische Stärke zeigt sich
besonders in der Fähigkeit, aus schwierigen Situation heraus zu finden. [...]
>>> Text weiterlesen
Der Text stammt aus der Zeitung >>> Neues Deutschland
>>>
Landtags-Rundbrief 4 (19.04.2011)
DIE LINKE im Landtag hat ihren vierten Rundbrief veröffentlicht. Folgende Themen aus dem April-Plenum sind darin zu finden:
Sohn: Stresstest für Banken richtet sich gegen Sparkassen
Herzog: Niedersächsische Atommeiler endlich abschalten!
Humke: Pflegenotstand zeichnet sich zunehmend stärker ab
Flauger: CDU-Generalsekretär fordert zur politischen Zensur auf
Weisser-Roelle: Keine Massenentlassungen bei ALSTOM
>>> Rundbrief lesen (pdf)
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Flauger eröffnet Büchertauschbörse in ihrem Wahlkreisbüro (16.04.2011)
Wildeshausen: Ihre Sprechstunde am Mittwoch, den 20.04.2011 verbindet die Landtagsfraktionsvorsitzende
der Partei DIE LINKE mit der Eröffnung einer kleinen Büchertauschbörse. Von 11.00 bis 13.00 Uhr steht
Kreszentia Flauger den Menschen im Landkreis Oldenburg für Gespräche und Fragen zur Verfügung. Außerdem
präsentiert sie bei Kaffee und Kaltgetränken erstmals ihre noch kleine, aber stetig wachsende Auswahl
an kostenlosem Lesestoff, der nun in der Sögestraße 10 in Wildeshausen zu finden ist.
„Die Idee kam auf, nicht nur, weil der Bücherkauf für viele Menschen schlicht unmöglich ist, sondern auch,
weil selbst die Bibliotheksgebühren für manche Haushalte das Budget übersteigen – und das, obwohl Bücher für Kultur,
Bildung und Information einen unschätzbaren Beitrag leisten und daher für alle erschwinglich sein müssten“, erklärt
Kreszentia Flauger ihr Angebot, bei dem Buch gegen Buch getauscht werden kann. „So kann jeder, der mag, den
Welttag des Buches am 23.04. mit neuem Lesematerial begehen, indem er ein ausgelesenes Buch gegen eines von unseren tauscht.“
Mittelfristig wünscht Flauger sich eine hohe Umschlagrate beim Büchertausch, selbst wird sie darauf achten, dass die
Reihen immer gut bestückt sind. Die Büchertauschbörse ist zu den üblichen Öffnungszeiten (montags 9 – 17 Uhr, mittwochs 9 – 13 Uhr)
geöffnet. Es findet sich eine bunt gemischte Auswahl: unterhaltsame Belletristik aus den Bereichen Krimi, Thriller, Fantasy,
Science-Fiction, aber auch Amüsantes, Humorvolles, Romantisches. Neben einigen deutschen Klassikern sind außerdem eine Reihe
an Kinderbüchern und Sachbüchern zu verschiedenen Themen vorhanden.
In Literaturfragen steht Flaugers Mitarbeiterin, eine Germanistin, kleinen und großen Leseratten gern beratend zur Seite.
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DIE LINKE fordert McAllister auf, seinen Generalsekretär zu
entlassen – Thiele verlangte Sperrung der LINKEN-Internetseiten (15.04.2011)
Hannover. DIE LINKE im Landtag hat den Ministerpräsidenten und CDU-Landesvorsitzenden David McAllister aufgefordert,
seinen Generalsekretär Ulf Thiele zu entlassen. Thiele hatte gestern während der Aktuellen Stunde der
Landtagssitzung zum Thema „Für Bürgerrechte – löschen statt sperren“ wörtlich gesagt:
„Der Minister [Uwe Schünemann] sollte die Homepage der LINKEN aus dem Netz löschen!“
Kreszentia Flauger, die Vorsitzende der Linksfraktion, reagierte empört: „Thieles Forderung ist ein skandalöser
Aufruf zur Zensur und damit zum Verfassungsbruch. Ich erwarte von McAllister, dass er sich davon
distanziert und seinen unhaltbaren Generalsekretär entlässt.“ Nachdem schon Schünemann seit Jahren
versuche, DIE LINKE als verfassungsfeindlich zu brandmarken, lasse Thiele nun auch noch den letzten
Hauch demokratischer Prinzipien hinter sich. Flauger: „Das hat selbst meine ohnehin niedrigen Erwartungen an die CDU noch enttäuscht“.
Dazu sagte Kreszentia Flauger im Plenum:
"Das bringt mich zu einem weiteren Aspekt: Wenn erst einmal eine Sperrinfrastruktur eingerichtet ist,
dann wachsen die Begehrlichkeiten. Man muss nicht besonders pessimistisch sein, um da Befürchtungen zu haben.
Das zeigen auch die Fakten. Die Musikindustrie hat schon deutliches Interesse bekundet, und auch die
innenpolitischen Hardliner von CDU und CSU zeigen Interesse. Wie weit diese Zensurwünsche gehen,
kann man z.B. in einem Beitrag vom 06. April auf der Internetseite des NDR nachlesen, in dem der niedersächsische
Innenminister Schünemnann mit den Worten wiedergegeben wird, er fordere, extremistische Internetseiten zu löschen.
Wir sollten bitte nicht vergessen, wer in diesem Bundesland definiert, was "extremistisch" ist. Das macht nämlich der
Verfassungsschutz unter der Ägide von Herrn Schünemann selbst.
Wir alle sollten uns einmal sehr ernsthaft überlegen, wo es enden kann, wenn solche Maßstäbe für Sperren oder Löschen
im Internet angelegt werden. Es ist also gut, dass das Netzsperrgesetz jetzt vom Tisch ist."
Ulf Thiele (CDU): "Der Minister sollte die Homepage der Linken aus dem Netz löschen!"
"Ja, das kann ich mir denken, Herr Thiele. Der Innenminister sollte die Homepage der Linken gleich aus dem Netz nehmen. Das könnte Ihnen so passen. Danke.
Genau das habe ich gemeint. Sie haben es auf den Punkt gebracht."
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Für Bürgerrechte - Löschen statt Sperren (13.04.2011)
Vorschau auf das April-Plenum (Christian Degener, 12.04.11)
Mittwoch, 13. April:
In der Aktuellen Stunden des Landtags thematisiert die Linksfraktion den drohenden Stellenabbau beim
Schienenfahrzeug-Hersteller Alstom am Standort Salzgitter. Die Fraktion will von der
Landesregierung wissen, wann sie den Landtagsbeschluss zur Beschäftigungs- und Standortsicherung
bei Alstom Salzgitter umsetzt, und sie forderte von CDU und FDP eine aktive Industriepolitik.
Donnerstag, 14. April:
Die Lehren aus dem niedersächsischen Landespflegebericht 2010 ziehen:
Wie will die Landesregierung den Abbau in der Kurzzeitpflege stoppen, dem
Fachkräftemangel effektiv entgegenwirken und eine vollständige Flächenversorgung
sicherstellen?, will die Linksfraktion in einer Dringlichen Anfrage erfahren.
Ab etwa 11.50 Uhr berät der Landtag einen Antrag der Linksfraktion, in dem sie die
Abschaltung aller niedersächsischen Atomkraftwerke fordert. Außerdem bringt DIE LINKE einen
Antrag ein, in dem sie Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten und Nordafrika in Niedersachsen fordert.
Die Sitzungen können auf der Seite des NDR als Video-Livestream verfolgt werden: Die Debatten anschauen
>>>
Plenarreden und Kurzinterventionen von Kreszentia Flauger im März (04.04.11)
Erklärung des Ministerpräsidenten zur Anordnung der Niedersächsischen
Landesregierung gegenüber der E.ON Kernkraft GmbH, beim Kernkraftwerk Unterweser in Esenshamm
unverzüglich und für die Dauer von drei Monaten den Leistungsbetrieb einzustellen (17.03.11)
Wir fordern, dass das AKW dauerhaft abgeschaltet wird.
Landes-Raumordnungsprogramm zurückziehen - Torfabbau stoppen (17.03.11)
Das vorgelegte geplante Programm über die großflächige Ausweisung neuer Torfabbaugebiete ist klimapolitischer Irrsinn!
Privatisierung der vom LSKN wahrgenommenen IT-Arbeitsplatzbetreuung unverzüglich stoppen! (16.03.11)
Das, was Sie jetzt an Leistung erfassen, ist nicht das, was nachher tatsächlich erbracht werden muss.
JA zu einem gemeinsamen, solidarischen und friedlichen Europa (16.03.11)
Diese Vertragsänderung eröffnet die Möglichkeit von massiven Eingriffen in die Haushaltsautonomie der Mitgliedstaaten,
ohne dass im konkreten Fall die nationalen Parlamente noch zu entscheiden hätten.
Die Naturkatastrophe in Japan (16.03.11)
Ich empfinde aber auch Wut, Wut auf eine Betreibergesellschaft, die seit Jahren durch Pannen, Vertuschen und Versagen bekannt geworden ist!
Geothermie in Niedersachsen - Standort sichern und Potenziale weiter ausbauen! (16.03.11)
Die politische Verantwortung besteht jetzt darin, risikoarme Energiequellen intensiv zu fördern und auszubauen.
Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung der Schulstruktur in Niedersachsen (15.03.11)
Eine Frage der Demokratie und Debattenkultur
Den gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland am 1.
Mai 2011 einführen! (15.03.11)
Die Leiharbeits- und Niedriglohnbedingungen sind für viele Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer diejenigen Bedingungen, unter denen sie für eine sehr lange Zeit arbeiten.
>>> Alle Reden und Beiträge von Kreszentia Flauger finden sie über diesen Link
Landesregierung unternimmt nichts gegen
Lohndiskriminierung von Frauen – Flauger fordert gleichen Lohn für gleiche Arbeit (Jan Langehein, 24.03.11)
Hannover. Anlässlich des morgigen „Equal Pay Days“ (Lohngleichheitstag) hat die niedersächsische
Linksfraktion ihre Kritik an der Untätigkeit der Landesregierung erneuert. Die Regierung unternehme
nichts auf einem Feld, auf dem sie dringend tätig werden müsse, kritisierte Kreszentia Flauger,
die Vorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der Fraktion: „In Deutschland verdienen Frauen
im Schnitt fast ein Viertel weniger als Männer in den gleichen Jobs – eine der schlechtesten
Relationen in der gesamten EU.“ EU-weit liege der Unterschied im Schnitt bei17 Prozent – mit sinkender Tendenz,
in Deutschland aber bewege sich nichts.
Zudem bekämen Frauen auch aus anderen Gründen weniger Geld. Flauger: „Es geht nicht allein darum,
dass Frauen ein Viertel weniger pro Stunde verdienen, auch die meisten Teilzeitbeschäftigten sind
Frauen – in Niedersachsen liegt ihr Anteil bei 84 Prozent“. Über die Fallstricke Lohndiskriminierung,
prekäre Beschäftigung und Brüche in der Erwerbsbiographie steuerten viele Frauen auf eine Altersarmut zu.
„Und das, obwohl sie ihr Leben lang geackert haben“.
Die Landesregierung wische alle Vorschläge vom Tisch, die diese Probleme lösen könnten, sagte Flauger.
„In anderen Ländern ist der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern z.B. kleiner geworden,
nachdem ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt wurde – unsere Landesregierung lehnt den Mindestlohn ab.“
Zuletzt hatte DIE LINKE zum 100. Internationalen Frauentag eine ganze Reihe von Vorschlägen in den
Landtag eingebracht. Flauger: „Die Landesregierung hielt nicht einen davon für diskussionswürdig:
Weder ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft noch die stärkere Unterstützung von
Frauenprojekten – und schon gar nicht die Wiedereinführung des Frauenministeriums.“
>>>
Kundgebung für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung in Hude (23.03.11)
Hude. An diesem Mittwoch sind die Mitglieder des Arbeitskreises zum Tunnelstreit vermutlich nicht – wie beim letzten Mal – von
Seiten des Rathauses dazu aufgefordert worden, die Räumlichkeit durch den Hintereingang zu betreten, um den demonstrierenden
LINKEN nicht über den Weg zu laufen. Im Gegensatz zu den vorherigen Sitzungen fand diese Sitzung immerhin nicht unter
Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Klar war aber auch gleich zu Beginn: Die künftigen Sitzungen sollen wieder
nichtöffentlich veranstaltet werden – Geheimniskrämerei, Intransparenz und eine Politik vorbei am Bürgerwillen
gehen also offenbar in eine neue Runde.
Aus diesem Grund haben auch heute die Huder LINKEN wieder eine Kundgebung organisiert. Vor der Peter-Ustinov-Schule hingen
Transparente aus, wurden Flyer verteilt, ergab sich mit Bürgerinnen und Bürgern das ein oder andere Gespräch.
Die Menschen in Hude – gleich, welche Meinung sie zu dem Tunnel haben – wünschen und fordern genau jene Öffentlichkeit,
für die sich auch DIE LINKE einsetzt. Bisher leider vergeblich, wenn man von dieser einen Ausnahme am heutigen Tag absieht.
„Demokratie kann nicht funktionieren, wenn Sitzungen und Entscheidungsfindungen im Geheimen stattfinden und die Bürgerinnen
und Bürger systematisch ausgeschlossen werden“, bekräftigte Ortschefin Veruschka Schröter-Voigt diese neuerliche Aktion.
„Da ist es auch nicht damit getan, einmal eine einzige Sitzung öffentlich zu veranstalten und hernach die interessierten
Bürgerinnen und Bürger wieder außen vor zu lassen. Wir fordern die politischen Entscheidungsträger in Hude dazu auf, den
Huderinnen und Hudern die Teilnahme an jeder Sitzung des Arbeitskreises zu ermöglichen.
Unterstützt wurde die Kundgebung von der Landtagsfraktionsvorsitzenden der LINKEN, Kreszentia Flauger, die der Ansicht ist,
dass die Grundidee der Demokratie ad absurdum geführt wird, wenn entscheidende Dinge hinter dem Rücken der betroffenen
Menschen entschieden werden. Die Huder Politik solle sich endlich wieder auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren:
Im Sinn der Menschen vor Ort zu verantwortlich zu handeln, die Bürgerinnen und Bürger und deren Interessen in die
eigene Entscheidungsfindung einzubeziehen und einen transparenten Informationsfluss in alle Richtungen zu gewährleisten.

DIE LINKE fordert weiterhin mehr Öffentlichkeit! (22.03.11)
Hude. DIE LINKE in Hude organisiert am Mittwoch 23.03. ab 18 Uhr eine Kundgebung
mit dem Titel "Mehr Öffentlichkei in Hude - Nicht nur einmal!" vor der Peter-Ustinov-Schule
und lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger dazu ein.
Anlässlich der einzigen öffentlichen Sitzung des Arbeitskreises zum Tunnelstreit am 23.3 ab 18.30 in der Mensa der Peter-Ustinov-Schule, fordert DIE LINKE
weiterhin, dass sämtliche noch folgende Sitzungen für interessierte Bürgerinnen und Bürger geöffnet werden müssen.
Transparenz und Öffentlichkeit sind Kennzeichen einer funktionierenden Demokratie, das darf die Huder Politik nicht vergessen.
Das oft wiederholte Argument, dass man nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit "konstruktiv arbeiten" könne, weist auf eine nicht
existierende Diskussionskultur und Bürgerferne im Huder Rathaus hin.
"Wir protestieren gegen diese Art, den Bürgerwillen zu missachten", erklärt Veruschka Schröter-Voigt, Chefin der Huder LINKEN.
"Und hoffen natürlich, dass viele Menschen, denen diese Handlungsweise der Huder Politiker ebenfalls gegen den Strich geht, uns bei der Kundgebung unterstützen."
Unterstützt werden die Linken in Hude wieder von der Fraktionsvorsitzenden im Niedersächsischen Landtag,
Kreszentia Flauger, die ebenfalls ein Zeichen für echte Bürgerbeteiligung und Transparenz setzten will.
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DIE LINKE will Schuldenabbau durch höhere Steuereinnahmen – die
Schuldenbremse bleibt der falsche Weg (Jan Langehein, 22.03.11)
Hannover. DIE LINKE im Landtag hat ihre Ablehnung der sogenannten Schuldenbremse bekräftigt.
Angesichts der Überlegungen Finanzminister Hartmut Möllrings (CDU), die Schuldenbremse in der
Niedersächsischen Landesverfassung zu verankern, sagte die Vorsitzende der Fraktion,
Kreszentia Flauger: “Die hohe öffentliche Verschuldung lässt sich auch in
Niedersachsen nicht dadurch bekämpfen, dass die Verantwortung für die
eigene Politik durch eine automatisch greifende ‚Schuldenbremse‘ ersetzt wird.“
Das damit verbundene Verbot, neue Kredite aufzunehmen, hemme die wirtschaftliche
Leistungsfähigkeit, statt sie zu befördern; gleichzeitig schade es der Sozial- und
Arbeitsmarktpolitik, warnte Flauger: „Ausgaben für Soziales und zur Förderung des
Arbeits- und Ausbildungsmarktes würden dann nicht mehr nach den Maßstäben sozialer
Notwendigkeiten und Gerechtigkeit getätigt, sondern in Abhängigkeit von der
Kassenlage des Landes. Damit wäre faktisch das Ende des Sozialstaates eingeleitet.“
Auch DIE LINKE will öffentliche Schulden abbauen, allerdings, indem reiche Bürger
und Unternehmen stärker an den Kosten des Gemeinwesens beteiligt werden.
Flauger erinnerte an das Steuerpaket, das ihre Fraktion bereits mehrfach ins Spiel gebracht hat:
· Wiedererhebung einer reformierten Vermögensteuer,
· Umwandlung der Erbschaftsteuer in eine Großerbensteuer,
· Rückführung des Körperschaftssteuersatzes von derzeit 15 auf die ursprünglichen 25 Prozent,
· Einführung einer Finanztransaktionssteuer und
· Anhebung des Spitzensteuersatzes auf 53 Prozent, wie zu Zeiten von Helmut Kohl.
Darüber hinaus müsse der Steuervollzug durch bessere personelle Ausstattung der Finanzämter bei der
Betriebsprüfung und der Steuerfahndung verbessert werden.
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Abgeordnetensprechstunde zum Thema EWE (21.03.11)
Kreszentia Flauger bietet eine Sondersprechstunde zum Thema EWE an.
Am Mittwoch, den 23.03.2011 steht sie Bürgerinnen und Bürgern in ihrem
Wahlkreisbüro in der Sögestraße 10 von 11.00 bis 13.00 Uhr zur Verfügung.
„Viele Menschen schon haben sich erfolgreich gegen die ungerechtfertigten Gaspreiserhöhungen gewehrt“,
begründet Flauger ihr Sprechstundenmotto.
„Ich möchte in dieser Sprechstunde gern über die diesbezüglichen Möglichkeiten informieren in der
Hoffnung, dass es noch mehr werden, die ihr Geld zurückgezahlt bekommen."
Seit dem Urteil des Bundesgerichtshofes, das die Gaspreisklauseln im Sommer 2010 teilweise
für nichtig erklärt hat, haben bereits viele Verbraucherinnen und Verbraucher gegen den
Energieversorger erfolgreich geklagt. Anwälte wie beispielsweise Hans-Henning Adler (MdL)
raten dazu, diese Möglichkeit in Anspruch zu nehmen und unterstützen Klagewillige mit Rat und Tat.
Derzeit sind im Bezirk des Oberlandesgerichtes Oldenburg 4.682 Verfahren gegen die EWE anhängig,
beim Amtsgericht in Wildeshausen sind es bisher 19.
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Rede von Kreszentia Flauger zur
heutigen Regierungserklärung „Konsequenzen der Katastrophenereignisse
in Japan“ des Niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister (16.03.11)
- Es gilt das gesprochene Wort –
Anrede,
die heutige Debatte findet für uns alle unter Umständen statt,
unter denen sich ein banales Fortführen der althergebrachten
Rituale eines simplen Schlagabtausches zwischen Landesregierung
und Opposition verbietet. Diese Debatte ist für mich eine der
Schwierigsten seit ich in diesem Landtag bin, weil die
Diskussion die wir heute führen gleichzeitig sehr alt
aber auch sehr neu ist; weil wir einen Informationsüberfluss,
aber auch Informationsmängel haben. Hier sind fundamentale
ethische Fragen berührt und ich denke, wir alle stehen auch
emotional unter dem Eindruck der Bilder und Berichte aus Japan.
Anrede,
Ich möchte daher einleitend feststellen: Ich empfinde Trauer und Schmerz,
wenn ich an die vielen Tausend Opfer des Erdbebens und des Tsunamis
denke und mein Mitgefühl und das meiner ganzen Fraktion gilt den Angehörigen
und den Überlebenden. Ich empfinde Trauer und Schmerz, wenn ich an diejenigen
denke, die bereits Strahlung ausgesetzt waren oder die in diesem Moment,
in dem wir hier sprechen, Angst davor haben, Strahlung ausgesetzt zu werden.
Hunderttausenden, wenn nicht gar Millionen geht es zurzeit so.
Ich empfinde aber auch Wut – Wut auf eine Betreibergesellschaft, die seit
Jahren durch Pannen, Vertuschen und Versagen bekannt geworden ist, die
jetzt nur häppchenweise Informationen herausgibt und die die Öffentlichkeit
in Japan und der Welt im Unklaren über das wahre Ausmaß der Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima lässt.
Ich empfinde auch Wut auf diejenigen, die jetzt so tun, als hätte vor dem 12. März
niemand solche Szenarien beschrieben. Ich sage hier deutlich: Für mich war der
Begriff des „Restrisikos“ immer eine Verharmlosung eines möglichen Nuklearunfalls
mit dann apokalyptischen Konsequenzen. Nach Fukushima verbietet sich der Gebrauch dieses Wortes endgültig.
Und noch etwas möchte ich feststellen: Diejenigen, die vor den
Risiken der Atomenergie gewarnt haben, haben nicht auf einen
Ernstfall als politische Gelegenheit gewartet, sondern wir
haben gehofft, dass wir niemals wieder nach Tschernobyl einen GAU
erleben müssten. Deshalb ist es vorsichtig ausgedrückt unlauter,
den Gegnern der Atomenergie nun eine Instrumentalisierung der
Katastrophe oder mangelnden Respekt den Opfern gegenüber vorzuwerfen.
Anrede,
in den vergangenen Tagen haben Tausende von Bürgerinnen und Bürgern in
ganz Niedersachsen bei Mahnwachen und spontanen Kundgebungen ihre
Sorgen und ihr Mitgefühl ausgedrückt und uns damit noch einmal
deutlich auf unsere Verantwortung als Politikerinnen und Politiker
hingewiesen, Schaden von unserem Land und seinen Menschen abzuwenden.
Wir alle - egal ob Opposition oder Regierung - müssen uns dieser
Verantwortung stellen. Und jede Entscheidung, die nun ansteht,
muss sich daran messen lassen, ob sie glaubwürdig dazu beiträgt,
dass sich ein atomarer Unfall wie in Japan in Niedersachsen
und in Deutschland insgesamt nicht wiederholt.
Ich finde, zu einer Entscheidung gibt es keine
verantwortungsvolle Alternative: Die Atomkraftwerke
müssen alle vom Netz und zwar unverzüglich und unumkehrbar.
Und weil es ja so oft heißt, das ginge nicht: Das wurde
schon vor dem 12. März gesagt, als es nur um die alten
Meiler ging - und jetzt ist es erstaunlicherweise möglich,
sieben Meiler vom Netz zu nehmen, ohne dass das Licht ausgeht.
Das liegt an der in der Debatte oft unterschlagenen Tatsache,
dass wir auch zu Spitzenlastzeiten eine Überproduktion von
Strom in Deutschland haben und deshalb Strom exportieren.
Diese Energieproduktionsreserven müssen wir nun nutzen, um den
kurzfristigen Ausstieg aus der Kernenergie in der Bundesrepublik
zu erreichen. Die AKWs Unterweser, Grohnde und Emsland müssen
umgehend abgeschaltet werden. Diesen Ausstieg dürfen wir in
Deutschland auch nicht unter Verweis darauf unterlassen, dass
andere EU-Länder sich noch sperren. Im Gegenteil, auf diese
Länder muss Deutschland einwirken, um auch sie zum Ausstieg zu bewegen.
In der Endlagerfrage muss die Landesregierung endlich diejenigen ernst
nehmen, die sagen, dass Gorleben kein langfristig sicheres Endlager ist
und dass jede Art der Lagerung von radioaktiven Abfällen revidierbar sein muss,
also Rückholbarkeit gewährleistet sein muss. Eine weitere notwendige Entscheidung
betrifft den Ausstieg aus dem EURATOM-Vertrag, in dessen Rahmen immer noch
hunderte von Millionen Euro jährlich für den Ausbau der Atomenergie
ausgegeben werden. Damit muss Schluss sein.
Anrede,
ich habe gesagt, die Debatte von heute ist eine sehr alte.
Sie wird geführt, seit die technisch-industrielle Moderne
sichtbar und erfahrbar begonnen hat, die Lebensgrundlagen
der menschlichen Gesellschaften zu bedrohen. Ich möchte
daher heute auch einen der wichtigsten Debattenbeiträge in Deutschland zitieren, der immer noch aktuell ist.
Bereits vor der Katastrophe in Tschernobyl hat der Münchner
Soziologe Ulrich Beck den Begriff der Risikogesellschaft
geformt und bereits 1986 festgestellt:
„In der fortgeschrittenen Moderne geht die gesellschaftliche
Produktion von Reichtum systematisch einher mit der
Produktion von Risiken. Entsprechend werden die
Verteilungsprobleme und –konflikte überlagert
durch die Probleme und Konflikte, die aus der
Produktion, Definition und Verteilung wissenschaftlich-technisch produzierter Risiken entstehen.“
Anrede,
dass Beck recht hatte, zeigt sich uns jetzt auf tragische Weise.
Es war ein Fehler, Herr Ministerpräsident, die Atompolitik nur
nach den Maßstäben der Reichtumsproduktion und nicht von ihren
Risiken aus zu betrachten. Sie haben im vergangenen Herbst die
Laufzeitverlängerung unterstützt, eine Fehlentscheidung, für die sie
dauerhaft politische Verantwortung tragen. Sie haben die
Laufzeitverlängerung als „strategische Weichenstellung für den
Industriestandort Deutschland“ bezeichnet. Ich denke, auch in
Ihren Ohren klingt das heute unverantwortlich und peinlich.
Es war ein Irrweg, den Ihr Umweltminister Sander im September
im Deutschlandradio beschrieb, als er sagte, man müsse die
Laufzeitverlängerung nicht nur umweltpolitisch, sondern auch „volkswirtschaftlich“ betrachten.
Ich bin auch nach Ihren heutigen Ausführungen noch nicht überzeugt,
dass Sie glaubwürdig von dieser Ausrichtung auf Gewinnmaximierung der
Energieriesen abgehen. Noch traue ich weder Ihnen noch der
Bundeskanzlerin beim angeblichen Moratorium über den Weg.
Herr Ministerpräsident, verbindliches Auftreten kann nicht
schaden, aber was wir brauchen ist Rechtsverbindlichkeit.
Sie können jetzt zeigen, dass mein Misstrauen und das
vieler Menschen, die es teilen, ungerechtfertigt ist, indem Sie
konsequent und entschlossen handeln und den Ausstieg aus einer
Energieform voranbringen, in die man nie hätte einsteigen dürfen.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.
>>> Rede auf Video ansehen
>>>
Reden und Fragen von Kreszentia Flauger aus dem Februar-Plenum (15.03.11)
Förderung und Förderbedingungen des Neubaus des Schlachthofs in Wietze? (18.02.11)
Werden keine neuen Arbeitsplätze entstehen, weil zeitgleich abgebaut wird?
Schadet die schwarz-gelbe Wasserstraßenreform der maritimen Wirtschaft in
Niedersachsen? (17.02.11)
Wie beurteilt die Landesregierung den vom
Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Ramsauer, CSU, vorgesehenen
Umbau der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, in der derzeitig 13 000 Frauen und Männer
tätig sind? a
Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über den Staatsgerichtshof (16.02.11)
Weil nun einmal mehr als die Hälfte der Menschen in
Niedersachsen Frauen sind, ist die Erhöhung der Frauenquote auf mindestens vier der neun
Mitglieder des Staatsgerichtshofes absolut richtig.
Tourismuspolitik in Niedersachsen konsequent
weiterentwickeln (16.02.11)
Wir brauchen einen
sozialen, ökologischen und barrierefreien Tourismus.
Freiwilligkeit reicht nicht mehr - die Quote muss jetzt her (16.02.11)
Freiwilligkeit hat in der Frauenfrage noch nie gereicht. Die Quote hätte schon längst
hergemusst.
>>> Hier können Sie alle Plenarbeiträge von Kreszentia Flauger nachlesen
Hilfe und Beratung für von Gewalt betroffene Frauen oder
deren Bezugspersonen auch in Wildeshausen (13.03.11)
Wildeshausen. Die Landtagsfraktionsvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der LINKEN,
Kreszentia Flauger, freut sich sehr darüber, dass die
Oldenburger Anlauf- und Beratungsstelle Wildwasser auch in
Wildeshausen einmal in der Woche eine Beratung anbietet. Montags stehen von 14 bis 16 Uhr
Mitarbeiterinnen im Gesundheitsamt (Raum 108, im Kreishaus in der Delmenhorster Straße 6)
für vertraulich behandelte Gespräche zur Verfügung. Das kostenlose Angebot richtet sich
an Frauen und Mädchen, die sexualisierte Gewalt erleben oder erlebt haben, an Eltern,
die von einem Missbrauch an ihrem Kind wissen oder ihn vermuten, sowie an Bezugspersonen,
die privat oder beruflich mit sexuell missbrauchten Mädchen zu tun haben. Absprachen zu
Terminen sind über Wildwasser Oldenburg (0441 / 16656) oder im Beratungszeitraum auch
direkt in Wildeshausen (04431 / 85519) möglich.
„Ich begrüße sehr, dass Wildwasser Oldenburg diese dezentrale Beratungsmöglichkeit anbietet“, sagte
Kreszentia Flauger. „Menschen, die diesbezüglich einen Redebedarf haben oder dringend Hilfe suchen,
aber nicht mobil sind, wird auch vor Ort ein erster Schritt ermöglicht, sich gegen Gewalt und sexuelle Übergriffe zu wehren.“
>>> Zur Website von Wildwasser Oldenburg
>>>
Verfassungsschutz verschwendet Steuergelder (11.03.11)
Bisher konnte die Beobachtung von Parteimitgliedern der LINKEN durch den
Verfassungsschutz nach wie vor mit keinem Argument überzeugend begründet werden, nichtsdestoweniger dauert sie an.
Nun hat auch Kreszentia Flauger, die Fraktionsvorsitzende der Partei in
Niedersachsen, um Auskunft über die von ihr gespeicherten Informationen gebeten
und dabei festgestellt, dass die Verfassungsschutzbehörde sich nicht nur mit ihrer
Hetze auf Linke lächerlich macht, sondern auch noch schlampig arbeitet.
Über Flauger, die neben ihrer parlamentarischen Arbeit auch in ihrem
Kreisverband Oldenburg-Land aktiv ist, in Sozialen Netzwerken agiert
und eine eigene Internetseite (www.kreszentia-flauger.de) betreibt,
wurden lediglich acht „Erwähnungen ihrer Person“ angegeben. So interpretiert das
Innenministerium eine Einladung zu einer LandesvertreterInnenveranstaltung,
einen Artikel in der Zeitschrift „Linkes Forum“, die namentliche Erwähnung in der
Zeitung „Neues Deutschland“ und die Teilnahme an einer Diskussion zur Rente ab
67 offenbar als einen Angriff auf die Demokratie. Weiterhin werde Flauger als
Kontaktadresse für Niedersachsen im „Linken Forum“ und in einem von der
Landtagsfraktion verfassten Flyer zum Sommerratschlag 2009 als „Autorin der
Einleitung und Diskussionsteilnehmerin“ zu einem Seminar zur Öffentlichkeitsarbeit genannt.
Kreszentia Flauger nannte das Ergebnis, das eine Beobachtung ihrer Aktivitäten ergab,
unsinnig und hochgradig unvollständig: „Jede Suche bei Google würde zehnmal mehr Treffer ergeben,
wenn man über mich etwas in Erfahrung bringen will“, kritisierte sie die Arbeit des
Verfassungsschutzes, „hier werden offensichtlich massiv Steuergelder verschwendet.“
Zu verbergen hat die linke Politikerin keine ihrer Aussagen und Aktivitäten,
aber der Verfassungsschutz, der sonst mit den Augen doch überall ist,
sieht nicht einmal das, was ohne jede Mühe zu finden wäre.
>>> Schreiben des Innenministeriums lesen
>>>
DIE LINKE: Landesregierung muss Zusammenarbeit mit
AWD sofort stoppen – Kartell des Schweigens zu Maschmeyers Machenschaften (Christian Degener, 10.03.11)
Hannover. DIE LINKE im Landtag hat die Landesregierung aufgefordert,
jegliche Zusammenarbeit mit dem Finanzdienstleister AWD sofort zu beenden.
Dazu gehöre auch der Verzicht auf Sponsorengelder. Unter anderem hatte der
Finanzdienstleister das Sommerfest der Landesregierung mit 25.000 Euro bezuschusst.
„Der AWD hat bei tausenden Anlegern durch Falschberatung Verluste in Milliardenhöhe
verursacht. Die einzige richtige Reaktion auf diese jetzt bekannt gewordenen
Vorwürfe kann nur sein, dass sich die Landesregierung von diesem Unternehmen
distanziert“, sagte Kreszentia Flauger, die Vorsitzende der Fraktion. AWD
erziele aus zwielichtigen Geschäften Gewinne, aus denen sich die Landesregierung Feste finanzieren lässt – dies sei ein Unding.
Erstaunt zeigte sich Flauger darüber, dass die Landespolitik weiterhin zu den
Vorwürfen gegen den Ex-AWD-Chef Carsten Maschmeyer schweige: CDU, FDP, SPD und
auch die Grünen hätten sich noch immer nicht zu Maschmeyers jahrelangem Einfluss
auf die Politik geäußert. „Es gibt offensichtlich ein Kartell des Schweigens zu
den Machenschaften von Maschmeyer“, sagte Flauger. Sie verwies darauf, dass die
Zeit des Schweigens spätestens dann vorbei sei, wenn die Landesregierung die
Antwort auf die Große Anfrage der Linksfraktion zu dem Thema veröffentlicht.
Die Landesregierung hatte angekündigt, dass die Antwort bis Mitte Juni erfolgt.
„Dann muss sich der Landtag Ende Juni endlich mit Maschmeyer und seinen
Verbindungen in die Politik befassen“, sagte Flauger.
>>> Zur Anfrage
>>>
DIE LINKE macht EU-Pakt für Wettbewerbsfähigkeit
zum Thema im Landtag – Landesregierung soll auf Bundesebene einschreiten (Christian Degener, 10.03.11)
Hannover. DIE LINKE im Landtag wird den sogenannten EU-Pakt für Wettbewerbsfähigkeit zum Thema
im Landtag machen. Mit einem Entschließungsantrag will die Fraktion erreichen, dass die Landesregierung auf
Bundesebene gegen den Vorstoß von Bundeskanzlerin Angela Merkel interveniert. „Der Pakt zielt darauf ab, die in
Deutschland eingeführte Schuldenbremse den anderen EU-Staaten überzustülpen – das ist mehr als bedenklich.
Gleichzeitig zielt der Pakt auf die Löhne ab: Mit ihm soll Einfluss auf die Tarifautonomie genommen werden“,
sagte Kreszentia Flauger, die europapolitische Sprecherin und Vorsitzende der Fraktion. Dabei seien nicht
nur die politischen Konsequenzen gefährlich, sondern auch die Vorgehensweise. „Die Regierungschefs
verhandeln am Parlament vorbei. Dabei hatte man uns einreden wollen, dass der Lissabon-Vertrag das
Europäische Parlament in seiner demokratischen Rolle stärken wird“, so Flauger.
Die Fraktionsvorsitzende kritisierte, dass sowohl die Mehrheiten im Bundestag als auch die
Landesparlamente dieses Vorgehen schweigend hinnehmen. „Dabei müssen die Folgen dieser
Politik auch die Menschen in Niedersachsen tragen“, so Flauger. In besonderer Weise
gelte dies für die Einwirkung auf die Lohnentwicklung. „CDU und FDP haben im Landtag
beim Thema Mindestlohn wiederholt erklärt, dass Löhne Sache der Tarifparteien seien.
Ich bin sehr gespannt darauf zu hören, wie sie diese geplante Art der Beeinflussung der
Tarifentwicklung durch den Europäischen Rat bewerten“, sagte Flauger.
>>>
100 Jahre Frauentag – Es gibt noch viel zu tun! (07.03.11)
Der Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden,
auch als Internationaler Frauentag oder Weltfrauentag bekannt,
feiert am 08. März 2011 seinen 100. Geburtstag. Er entstand einst in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im
Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen und wird weltweit von Frauenorganisationen
begangen. Ein Jubiläum, das Anlass zu Stolz und Freude bietet, haben die Frauen in allen Teilen der
Welt in diesen 100 Jahren und länger hart gekämpft, um ihre Rechte durchzusetzen und auch schon einige Erfolge damit erreicht.
„Man muss aber auch bedenken“, erklärte die frauenpolitische Sprecherin der Linksfraktion
im Landtag Kreszentia Flauger, „dass wir noch lange nicht am Ziel sind. Ungleichbehandlungen und
Unterdrückung von Frauen und Mädchen stehen leider nach wie auf der globalen Tagesordnung.
Das beginnt bei der Sklavenarbeit, der weiblichen Genitalverstümmelung, der Kinderheirat, dem
Zwang zur Prostitution, dem Menschenhandel und ähnlich unmenschlichen Auswüchsen von Ausbeutung
und Unrecht in vielen Ländern und endet bei den faktischen Nachteilen in der Lebensgestaltung in
unseren Breiten, wo Frauen nach wie vor schlechter bezahlt werden, seltener in leitende Positionen aufsteigen und
häufig eben nicht die vielfach gerühmte Freiheit haben, sich für Familie und Beruf zu entscheiden. Wir haben
weder das Problem der organisierten, häuslichen oder anderweitigen Gewalt gegen Frauen gelöst, noch die Frage
nach tatsächlicher Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft zufriedenstellend geklärt.“
Auf Grund dieser Tatsachen soll der 100. Geburtstag des Frauentages durchaus auch Anlass bieten, Kraft für
weitere Aktivitäten zu sammeln, die eine wirkliche Gleichberechtigung auf allen gesellschaftlichen Ebenen vorantreiben.
>>>
Kreszentia Flauger zur Überwachung durch den Verfassungsschutz (MP3, 03.03.11)
>>> Aufzeichnung anhören
Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Hit-Radio Antenne Niedersachsen
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Kundgebung vor dem Huder Rathaus (Holger Gerdes, 02.03.11)
Die Huder Linken-Chefin Veruschka Schröter-Voigt und die Niedersächsische Fraktionschefin Kreszentia Flauger (Foto)
zeigten eindrucksvoll Frauenpower für die Demokratie.
Vor dem Huder Rathaus protestierten Bürger und Bürgerinnen gemeinsam mit
den LINKEN gegen die Geheimsitzung des Huder Tunnel-Arbeitskreises.
Während die Mitglieder des Huder Geheimkreises über einen Seiteneingang ins
Rathaus schlichen, stellte sich einzig und alleine die Moderatorin
Simone Neddermann den BürgerInnen, GenossInnen und der Presse.
"Falls die Sitzung nächste Woche wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit
stattfinden wird, stehen wir nochmal hier", versprach Schröter-Voigt den Teilnehmern der Kundgebung.

Interview mit Kreszentia Flauger beim ersten Parlamentariertag
der LINKEN am 26. / 27. Februar 2011 in Magdeburg (02.03.11)
Mehr Transparenz in Sachen Fördermitteln notwendig -
Anfrage zur Situation der Fraueneinrichtungen in Niedersachsen (24.02.11)
Hannover. Kreszentia Flauger, die Vorsitzende und frauenpolitische
Sprecherin der Linksfraktion im Niedersächsischen Landtag will durch eine Kleine Anfrage
mehr Informationen über die finanzielle Situation der Fraueneinrichtungen in Niedersachsen
von der Landesregierung erfahren. Frauenhäuser, Autonome Frauenhäuser, Frauenberatungsstellen und
Notruftelefone haben auf sehr vielfältige Weise mit zu geringen oder fehlenden Fördermitteln zu
kämpfen, was ihre wertvolle Arbeit erheblich erschwert, in manchen Fällen sogar unmöglich macht.
Für Frauen und Kinder, die von Gewalt betroffen sind, stellen diese Einrichtungen oft die einzige
Zufluchtsmöglichkeit dar. Die Unterhaltung dieser wichtigen Einrichtungen kostet viel Geld, das in
den Einrichtungen an allen Ecken und Enden fehlt.
„Die Konsequenzen sind in zahlreichen Einrichtungen verheerend“, erklärt Kreszentia Flauger, die diese Information als Grundlage ansieht,
um auf politischem Wege den Fraueneinrichtungen den Rücken zu stärken.
Dies bedeute oft Einbußen in der Qualität (weniger Fortbildungen, weniger Öffentlichkeitsarbeit,
fehlende Ausstattung) und personell unterversorgte Beratungsstellen oder Häuser, manchmal sogar Entlassungen
von eigentlich dringend benötigten Mitarbeiterinnen.
„Für einige Einrichtungen, die an die Grenzen ihrer Auslastung stoßen, geht damit sogar die Bedrohung ihrer Existenz einher.
Die Kommunen fördern ihre Frauenhäuser und Anlaufstellen in sehr unterschiedlichen Höhen“,
weiß Flauger. „Die Situation vieler Einrichtungen könnte verbessert werden, wenn strukturelle Mängel behoben würden.“
Kreszentia Flauger will nun von der Landesregierung wissen, wie die Fördermittel des Landes
Niedersachsen auf die einzelnen Institutionen und Einrichtungen verteilt werden, ob die
Landesregierung einen Ausgleich der sehr ungleich geleisteten Förderungen der Kommunen vornimmt
und durch welche Maßnahmen die Landesregierung die finanziellen Probleme zahlreicher
Fraueneinrichtungen zu lösen gedenkt.
>>> Anfrage lesen: "Zur Situation der Fraueneinrichtungen
in Niedersachsen – Wie werden die Mittel auf die einzelnen Einrichtungen verteilt und
wie unterstützt die Landesregierung Frauenhäuser, Beratungsstellen und Notruftelefone?"
>>>
Abgeordnetensprechstunde im Wahlkreisbüro (23.02.11)
Wildeshausen. Die Landtagsfraktionsvorsitzende der LINKEN, Kreszentia Flauger, bietet am Montag, den 28.02.2011 eine
Sprechstunde in ihrer Heimatstadt an. Von 16.00 bis 18.00 Uhr sind Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis
Oldenburg in der Sögestraße 10 in Wildeshausen herzlich willkommen, um mit der Politikerin bei einer
Tasse Tee oder Kaffee über alles zu sprechen, was ihnen auf dem Herzen liegt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
>>>
DIE LINKE zum bevorstehenden Truppenabbau: Wir brauchen ein Konversionskonzept für Niedersachsen (Jan Langehein, 22.02.11)
Zu der Äußerung von Ministerpräsident David McAllister über die Folgen der
Bundeswehrreform sagt die Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Landtag, Kreszentia Flauger:
"Wenn die Truppenstärke reduziert wird, erwarten wir von Herrn McAllister kein Wischiwaschi á la 'qualitativ wie quantitativ gute Lösung',
sondern ein sauber durchdachtes Konversionskonzept. Sollte ihm hierzu tatsächlich nichts einfallen, kann er sich bei uns gerne ein paar
Ideen abholen. Von der Umwandlung der Kasernen zu modernen, ökologisch hochwertigen Stadtvierteln bis hin zu sozialen Wohnprojekten für
Ältere könnten wir ihm einige Vorschläge mit auf den Weg geben."
>>>
Maßnahmen der Landesregierung gegen Nazis in Oyten sind völlig unzureichend (22.02.11)
Hannover. Kreszentia Flauger, die Vorsitzende der Linksfraktion in Niedersachsen,
hat in einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung genauere Informationen zu den
neonazistischen Aktivitäten in der Gemeinde Oyten im Landkreis Verden in Erfahrung
bringen wollen. Die nun erhaltene Antwort offenbare einen bedenklichen Mangel an
Gegenmaßnahmen von Seiten der Niedersächsischen Regierung:
„Obwohl die Aktivitäten der Neonaziszene in diesem Gebiet besorgniserregend angestiegen sind,
wie die Antwort auf die Anfrage bestätigt, wird von Seiten der Landesregierung viel zu wenig
dagegen unternommen“, kritisierte Flauger. „Die Gefahr wird von der Landesregierung offenbar nicht ernst genug genommen.“
Die Landesregierung war aufgefordert worden, die Anzahl der von der Polizei registrierten Gewalttaten, die in
neonazistischem, antisemitischem oder rassistischem Kontext verübt wurden, mitzuteilen und darüber Auskunft zu
geben, welche Maßnahmen dagegen unternommen werden. Neben der geschätzten Anzahl der Personen, die mutmaßlich
zur Neonaziszene in Oyten gehören, war außerdem danach gefragt worden, wie die Landesregierung die Kontakte zur Szene in Bremen bewerte.
>>> Die Kleine Anfrage im Wortlaut
>>> Die Antwort der Landesregierung (Seite 5 bis 8 des pdf-Dokuments)
>>>
Vorschau auf das Februar-Plenum (16.02.11)
Mittwoch, 16. Februar:
In der Aktuellen Stunden des Landtags wird die Linksfraktion unter dem Titel „Tauziehen um die Mindestsicherung – Viel Wahlkampfgetöse und kein verfassungskonformes Ergebnis in Sicht“ die Debatte um die Hartz-IV-Regelsätze zum Thema machen.
Donnerstag, 17. Februar:
Ist der Finanzplan für den Libeskindbau auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg auf Sand gebaut?, will die Linksfraktion in einer Dringlichen Anfrage wissen. Außerdem wird die Fraktion einen Entschließungsantrag in den Landtag einbringen, in dem sie fordert, dass alle Beamtinnen und Beamten künftig von dem in der Europäischen Menschenrechtskonvention verankerten Streikrecht Gebrauch machen dürfen. Ausgenommen sollen lediglich die im Sicherheitsbereich tätigen Beamten wie beispielsweise Polizisten und Bundeswehrangehörige sein.
Freitag, 18. Februar:
Der Landtag wird die Forderung der Linksfraktion nach einer Schließung des Kinderheims in Lohne beraten. Die Fraktion fordert die Landesregierung in einem entsprechenden Antrag auf, stattdessen die pädagogische Betreuung von sogenannten Problemkindern unter der Maßgabe „Hilfe statt Strafe“ weiter auszubauen. Zuvor debattiert der Landtag über die Forderung der LINKEN nach einem umfassenden Niedersächsischen Armuts- und Reichtumsbericht.
>>>
Kreszentia Flauger im Gespräch mit Wildwasser und dem Frauenhaus Oldenburg (15.02.11)
Oldenburg. Mehr über die Aktivitäten und auch die Sorgen vor Ort zu erfahren –
das war das Ziel der Fraktionsvorsitzenden Kreszentia Flauger, als sie sich mit Rita Schilling
von Wildwasser Oldenburg e.V. und Anja Kröber vom Autonomen Frauenhaus (Oldenburg) am vergangenen
Mittwoch zu einem ausführlichen Gespräch traf. Flauger erfuhr in dieser Unterhaltung viel über die
Gestaltung und die Inhalte der Arbeit, die diese beiden Institutionen Tag für Tag leisten.
Auch lag es ihr am Herzen, die Mitarbeiterinnen wissen zu lassen, dass sie sich jederzeit auf politischer
Ebene als Fürsprecherin der Beratungsstellen einsetzt und deren Interessen gern in die parlamentarische Arbeit einbringt.
Das Autonome Frauenhaus ist eine Anlaufstelle für Frauen und Kinder, die Gewalt
erfahren haben und einen Ausweg aus dem häuslichen Elend suchen. Es bietet Sicherheit und Schutz,
die Möglichkeit einer Bleibe und Unterstützung in verschiedenster Form an. In dem hellen und freundlichen Haus
stehen derzeit 24 Plätze für Frauen und Kinder zur Verfügung, von denen die Landesregierung allerdings nur acht
der Frauenplätze fördert. Die Mitarbeiterinnen begleiten die Bewohnerinnen auf Wunsch zu Behörden, ÄrztInnen,
RechtsanwältInnen oder Gerichtsterminen. Frauen werden bei der Wohnungssuche und finanziellen Absicherung
sowie aufenthaltsrechtlichen Belangen unterstützt, bis sie dazu in der Lage sind, ihr Leben wieder selbst
in die Hand zu nehmen. Die Hilfe ist vielfältig und umfasst neben Beratung, Begleitung und Krisenintervention auch Kinderbetreuung.
Wildwasser ist eine Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt, die von betroffenen Mädchen und
Frauen Beratung und Hilfe, aber auch Bezugspersonen professionelle Unterstützung bietet.
Die Beratungen finden telefonisch oder persönlich, auf Wunsch auch anonym, statt. Weitere
Angebote von Wildwasser sind eine umfassende Präventionsarbeit, Aufklärungs- und Bildungsarbeit
sowie Workshops und Kurse, beispielsweise Selbstverteidigung für Mädchen.
Beide Institutionen sind zumeist die erste Anlaufstelle für Mädchen oder Frauen, die Opfer von
Gewalt geworden sind. Sie ebnen den Weg in ein Leben ohne Gewalt und leisten sowohl psychologische
als auch praktische Hilfe. Ihr gesellschaftlicher Beitrag kann gar nicht hoch genug geschätzt werden.
Nichtsdestoweniger leiden die beiden Oldenburger Einrichtungen wie die meisten sozialen Institutionen
auf Grund knapper Mittel und daraus resultierender personeller und anderer Engpässe unter eingeschränkten
Möglichkeiten: Gelder für benötigte Zusatzqualifikationen, für anständig bezahlte Vollzeitarbeitsplätze
oder die Ausstattung fehlen an allen Ecken und Enden. Das schränkt die Handlungsfähigkeit dieser
wertvollen und notwendigen Institutionen unnötig ein. Können die Mitarbeiterinnen nicht bezahlt werden,
kann beispielsweise das Frauenhaus weniger Frauen und Kinder aufnehmen, obwohl der Platz vorhanden wäre.
Die Mittelknappheit bedroht in letzter Konsequenz die gesamte Existenz der Einrichtung, vor allem,
wenn Mitarbeiterinnen entlassen werden oder Häuser sogar schließen müssen.
Die Politik könnte dem abhelfen, etwa indem angemessene Förderrichtlinien für Beratungsstellen und Frauenhäuser
festgelegt, die Institutionen in Entscheidungsprozesse einbezogen und etwa das Recht auf einen Platz im
Frauenhaus für jede Frau verbindlich im Gesetz verankert würden.
Die Informationen, die Kreszentia Flauger über die Arbeit vom Frauenhaus und der Beratungsstelle
Wildwasser bekommen hat, waren vielseitig, sodass die Politikerin sich ein gutes Bild von der täglichen Arbeit machen konnte.
Aber auch die Probleme und Nöte, die mit stagnierenden oder gekürzten Mitteln einhergehen
fanden genug Raum, um ausführlich besprochen zu werden.
Flauger informierte ihre Gesprächspartnerinnen über die Möglichkeit, für einmalige Projekte
eine Spende aus dem Topf des Vereines „Minna Fasshauer“ zu erhalten, in den die Abgeordneten der
Linksfraktion allmonatlich ihre Diätenerhöhungen einzahlen. Zudem wurden politische Möglichkeiten
besprochen, die eine Verbesserung der Situation für die Einrichtungen bewirken könnten.
Ein erster Schritt soll eine Anfrage an die Landesregierung sein, die Kreszentia Flauger zur
gegenwärtigen Lage der sozialen und beratenden Institutionen in Niedersachsen und zur Verteilung
der zur Verfügung gestellten Gelder stellen wird. Flauger sagte Wildwasser und dem Frauenhaus Oldenburg ihre volle Unterstützung zu.
„Was diese Anlaufstellen – und insbesondere die dort beschäftigten Mitarbeiterinnen – leisten, ist bemerkenswert“,
fasst Flauger ihren Eindruck zusammen. „Es darf überhaupt nicht in Frage gestellt werden: Diesen Einrichtungen,
die für Frauen und Mädchen, die (sexualisierte) Gewalt erfahren müssen, oft die letzte Rettung sind,
müssen ausreichend Gelder zur Verfügung gestellt werden, damit sie auch zukünftig ihre wertvolle und
wichtige Arbeit leisten können. Wege dahin dürfen nicht zerredet oder vom Tisch gewischt, sondern müssen um jeden Preis gefunden werden.“
>>> Zur Website von Wildwasser Oldenburg
>>> Zur Website vom Autonomen Frauenhaus Oldenburg
Foto: Wildwasser Oldenburg
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Fraktionen im Landtag und im Rat unterstützen Kritiker von
Leinehertz – vorauseilender Gehorsam gefährdet kulturelle Vielfalt (11.02.11, Christian Degener)
Hannover. Die Fraktionen der LINKEN im Landtag und im Rat der Landeshauptstadt teilen den
Unmut der LeineHertz-Kritiker über das Vorgehen der Geschäftsführung des Senders. „Was bei diesem Sender
passiert, lässt sich als eine Art vorauseilender Gehorsam beim Kulturabbau begreifen“, sagte Kreszentia Flauger,
Vorsitzende und medienpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag. Sie habe mehrfach vor den negativen
Folgen des neuen Landesmediengesetzes gewarnt, dass die Regierungsmehrheit im Herbst vergangenen Jahres verabschiedet hat.
Es sei maßgeblich darauf ausgerichtet, kommerziellen Rundfunk auch für den lokalen Bereich zuzulassen. „Damit wird den
Bürgersendern eine ungewollte Konkurrenz aufgenötigt, die ihre lang gewachsenen Strukturen gefährden“, kritisierte Flauger.
Zu hinterfragen seien auch die Kriterien der Landesmedienanstalt bei der Vergabe von Frequenzen für den Bürgerrundfunk.
„Die Quote darf maximal eine untergeordnete Rolle spielen“, betonte Flauger. „Viel wichtiger ist, dass sich die lokalen
Kulturschaffenden und andere lokal engagierte Personen daran beteiligen können.“
Oliver Förste, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Rat, ergänzte: „Wenn ein Bürgerradio in Hannover
nicht dazu bereit ist, mit den Kulturschaffenden des Pavillons oder von FAUST zu kooperieren, muss
die Überschrift ‚Bürgerradio‘ infrage gestellt werden.“ Ähnliches gelte für die Einbindung der lokalen
Nachwuchskünstler. „Die konservative Mehrheit in der Landesmedienanstalt hat radio flora seinerzeit aus
durchsichtigen politischen Gründen abgeschaltet. Jetzt zeigt sich, dass dies eine fatale Fehlentscheidung war.“
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DIE LINKE reicht Große Anfrage zu Carsten Maschmeyer und seinen
Einfluss auf die Politik in den Landtag ein (10.02.11, Christian Degener)
Hannover. DIE LINKE im Landtag hat
heute ihre Große Anfrage zum Thema Carsten Maschmeyer und dessen Verbindungen in
die Landespolitik in den Landtag eingereicht. Die Vorsitzende und medienpolitische
Sprecherin der Fraktion, Kreszentia Flauger, erklärte dazu: „Jetzt wird sich die
Landesregierung endlich mit den vielfältigen Einflüssen von Maschmeyers Firmen
auf die Politik beschäftigen müssen.“ Die Große Anfrage der Linksfraktion beinhaltet
23 Einzelfragen zu drei Themenkomplexen: 1.) zur Geschäftstätigkeit des AWD, 2.)
zu Verbindungen und Einflüssen Carsten Maschmeyers und seiner Firmen in die Politik
des Landes Niedersachsen und 3.) zu Angriffen Maschmeyers auf die Pressefreiheit.
I. Zur Geschäftstätigkeit des AWD
1. Wie beurteilt die Landesregierung vor dem Hintergrund der in den ARD-Dokumentationen konkret erhobenen Vorwürfe zu Anlagerisiken die entsprechenden Anlageempfehlungen des AWD bzw. der AWD Holding AG?
2. Welche Erkenntnisse der Verbraucherzentrale Niedersachsen über Anlageempfehlungen des AWD bzw. der AWD Holding AG und deren Auswirkungen auf Anlegerinnen und Anleger liegen der Landesregierung vor?
3. Welche Erkenntnisse der kommunalen Gewerbeaufsichtsbehörden zur Finanzvermittlertätigkeit des AWD bzw. der AWD Holding AG liegen der Landesregierung vor?
4. Wie beurteilt die Landesregierung angesichts der begrenzten personellen Ressourcen der kommunalen Gewerbeaufsichtsbehörden überhaupt die Wirksamkeit dieser Kontrolle von Finanzvermittlern?
5. Welche Position vertritt die Landesregierung in Anbetracht der von Verbraucherschützern seit Jahren geforderten qualifizierten Kontrolle von Finanzvermittlern, wie dem AWD und anderen vergleichbaren Finanzdienstleistern, zu deren Vorschlag, sie durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) zu beaufsichtigen?
6. Wann erfolgten Betriebsprüfungen niedersächsischer Steuerbehörden beim AWD bzw. der AWD Holding AG?
7. Welche Ergebnisse erbrachten diese Betriebsprüfungen?
8. Welche Straf- und Bußgeldverfahren gegen die Fa. AWD und die Fa. AWD Holding oder Geschäftsführer dieser Firmen sind in Niedersachsen bei Gerichten mit welchem Ergebnis abgeschlossen worden und welche Verfahren sind ggf. noch anhängig?
9. Welche Zivilverfahren mit dem Ziel der Verurteilung zum Schadenersatz wegen der Beteiligung am Verkauf spekulativer Finanzprodukte oder der Beratung für solche Rechtsgeschäfte sind gegen die Fa. AWD Holding AG oder ihre Geschäftsführer anhängig und mit welchem Ergebnis sind diese Prozesse ggf. beendet worden?
II. Zu Verbindungen und Einflüssen Carsten Maschmeyers und seines Firmengeflechtes auf Politiker und Politik des Landes Niedersachsen
1. Welche Gesprächstermine haben die jeweiligen niedersächsischen Ministerpräsidenten seit dem Jahr 1990 mit Carsten Maschmeyer in seiner Eigenschaft als Co-Vorstandsvorsitzender der AWD Holding AG bzw. der Maschmeyer-Rürup AG wahrgenommen? (Bitte nach Datum, Ort und Anlass getrennt aufführen)
2. An welchen Auslandsdienstreisen der jeweiligen Ministerpräsidenten bzw. Minister der Niedersächsischen Landesregierung seit 1990 hat Carsten Maschmeyer persönlich auf Einladung der Landesregierung teilgenommen? (Bitte jeweils Datum, Land und Reisezweck getrennt aufführen)
3. An welchen Auslandsdienstreisen der jeweiligen Ministerpräsidenten bzw. Minister der Niedersächsischen Landesregierung seit 1990 haben, außer Carsten Maschmeyer, Mitglieder des Vorstandes des AWD, der AWD Holding AG bzw. der Maschmeyer-Rürup AG teilgenommen? (Bitte jeweils Datum, Land und Reisezweck getrennt aufführen)
4. Welche Orden und Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland, des Landes Niedersachsen bzw. der Landeshauptstadt Hannover wurden Carsten Maschmeyer von der jeweiligen Bundesregierung, der jeweiligen Niedersächsischen Landesregierung bzw. der Landeshauptstadt Hannover seit dem Jahr 1990 verliehen? (Bitte jeweils Datum, Anlass und eventuelle finanzielle Dotierung der Auszeichnung getrennt aufführen)
5. Bei welchen Gesetzesvorhaben des Landes Niedersachsen seit dem Jahr 1990 haben die jeweiligen Landesregierungen offiziell Beratungs- und Gutachterleistungen des AWD, der AWD Holding AG bzw. der Maschmeyer-Rürup AG unentgeltlich bzw. gegen Entgelt in Anspruch genommen? (Bitte jeweils das Gesetzesvorhaben, das Jahr und das gegebenenfalls gezahlte Honorar angeben)
6. Zu welchen Veranstaltungen der jeweiligen Ministerpräsidenten wurde seit dem Jahr 1990 Carsten Maschmeyer persönlich eingeladen und hat letztlich auch teilgenommen? (Bitte nach Datum, Ort und Anlass aufführen)?
7. Bei welchen Veranstaltungen der niedersächsischen Landesregierung seit dem Jahr 1990 wurden entgeltlich oder auch unentgeltlich Dienste und Leistungen von Carsten Maschmeyer persönlich bzw. der AWD, der AWD Holding AG oder der Maschmeyer-Rürup AG in Anspruch genommen (Bitte Anlass, Jahr und gegebenenfalls gezahltes Honorar getrennt aufführen)?
8. Welche niedersächsischen Ministerpräsidenten bzw. Minister der jeweiligen niedersächsischen Landesregierungen sind seit dem Jahr 1990 bundesweit sowie in Österreich offiziell auf Veranstaltungen des AWD bzw. der AWD Holding AG und der Maschmeyer-Rürup AG aufgetreten? (Bitte jeweils Ort, Anlass und eventuell gezahltes Honorar getrennt aufführen)
9. Welche ehemaligen hauptamtlichen Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter des AWD, der AWD Holding AG bzw. der Maschmeyer-Rürup AG sind seit dem Jahr 1990 in die Niedersächsische Staatskanzlei bzw. in Landesministerien gewechselt? (Bitte genaue personelle Aufstellung angeben)
10. Welche Konsequenzen beabsichtigt die Landesregierung hinsichtlich zukünftiger Einladungen an Carsten Maschmeyer zu ziehen?
III. Zu Angriffen auf die Pressefreiheit
1. Wie beurteilt die Landesregierung die vom deutschen Journalistenverband als beispiellos bezeichneten presse- und strafrechtlichen Nachstellungen durch Carsten Maschmeyer und die von ihm beauftragten Rechtsanwälte gegenüber dem NDR, der Redaktion „Panorama“ und dem Fernsehjournalisten Christoph Lütgert, die Fragen wie die nach der Form des Vertragsverhältnisses von Christoph Lütgert gegenüber dem NDR und nach dessen persönlichen Umfeld betreffen, die nichts mit den gesendeten Dokumentationen zu Carsten Maschmeyer zu tun haben?
2. Sind diese Praktiken des Herrn Maschmeyer und der von ihm beauftragten Rechtsanwälte mit der verfassungsrechtlich geschützten Rede- und Pressefreiheit vereinbar?
3. Warum haben weder Ministerpräsident David McAllister noch Mitglieder der Landesregierung auf die Verletzung der Rede- und Pressefreiheit durch Herrn Maschmeyer und den von ihm beauftragten Rechtsanwälten reagiert?
4. Wurden zivilrechtliche Verfahren mit dem Ziel der Unterlassung oder des Widerrufs bestimmter Behauptungen oder wegen der Durchsetzung des Anspruchs auf Gegendarstellung vor niedersächsischen Gerichten seitens der Firmen AWD, AWD Holding AG, deren Geschäftsführer oder seitens des Herrn Carsten Maschmeyer als Kläger oder Antragsteller im Verfahren der einstweiligen Verfügung gegen den NDR oder den Fernsehjournalisten Christoph Lütgert anhängig gemacht und mit welchem Ergebnis endeten ggf. die Verfahren?
>>> Große Anfrage lesen
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Wildeshausen erwacht zur "richtigen" Kreisstadt (07.02.11, Holger Gerdes)
Für Wildeshausen sind Protestaktionen noch eine Besonderheit. Oftmals müssen die
Menschen aus dem Landkreis nach Hannover oder Berlin reisen, um ihren Unmut wirkungsvoll zu zeigen.
Die Unzufriedenheit der Menschen vor Ort wächst. Der Ausstieg aus dem Atomausstieg verrät das
Sicherheitsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger. Veraltete Atomkraftwerke sollen zur Profitsteigerung der
Energiekonzerne länger am Netz bleiben.
Fünf Schüler aus Wildeshausen wollen dieses Risiko nicht mittragen.
Sie organisierten für heute den ersten Montagsspaziergang gegen die
Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke. Es war erfrischend, die jungen
Menschen miterleben zu dürfen, mit welcher Dynamik sie für ihren Protest eintraten.
Diese Dynamik steckte die rund 150 Teilnehmer an. Mit Sprechchören gingen die
Demonstranten vom Marktplatz in Richtung Kreishaus. Dort wurde den Teilnehmerinnen und
Teilnehmern Punsch, Tee und Gebäck gereicht.
Der Rückweg führte am FDP- und CDU-Büro in Wildeshausen vorbei.
Beide Parteien ignorierten den Protestmarsch der Bürgerinnen und Bürger.
Bei der FDP waren die Lichter bereits aus und die CDU schaffte es noch, die
Fenster zu schließen. Dass es auch anders geht, bewiesen die Landtagsabgeordneten Axel Brammer (SPD) und
die Landtagsfraktionsvorsitzende Kreszentia Flauger (DIE LINKE). Beide Abgeordnete begleiteten den
Demonstrationszug.
Es ist schon fast Tradition, dass sich nach solchen Aktionen einige Teilnehmer im
Wahlkreisbüro von Kreszentia Flauger treffen und gemeinsam über das Erlebte sprechen.
Auf der Schlusskundgebung meinte ein Teilnehmer: "Endlich wird aus
Wildeshausen eine richtige Kreisstadt!", und freute sich, dass die
Demonstration so viele Teilnehmer hatte.
Foto: Holger Gerdes
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"Kontrast": Neue Ausgabe ist da (07.02.11)
Das Redaktionsteam der LINKEN in Oldenburg-Land war fleißig: Nahezu pünktlich konnte die neue
Ausgabe der Zeitung "Kontrast" in den Druck gehen. Selbstverständlich ist sie auch online erhältlich.
Der "Kontrast" enthält Artikel zu den verschiedensten Themen, die in unserer Region brandaktuell sind.
Kreszentia Flauger, die Mitherausgeberin, ist mit einem Beitrag über die Situation des Mehrgenerationenhauses in Wildeshausen vertreten.
>>> "Kontrast" 01/11 lesen
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Anfrage zu Neonazi-Aktivitäten in Oyten (01.02.11)
Hannover. Kreszentia Flauger, die Vorsitzende der Linksfraktion in Niedersachsen,
stellt eine Kleine Anfrage an die Landesregierung, um genauere Informationen zu den
neonazistischen Aktivitäten in der Gemeinde Oyten im Landkreis Verden in Erfahrung zu bringen.
Die Landesregierung wird aufgefordert, die Anzahl der von der Polizei registrierten Gewalttaten,
die in neonazistischem, antisemitischem oder rassistischem Kontext verübt wurden, mitzuteilen.
Neben der geschätzten Anzahl der Personen, die mutmaßlich zur Neonaziszene in Oyten gehören,
wird außerdem danach gefragt, wie die Landesregierung die Kontakte zur Szene in Bremen bewerte.
Außerdem will Flauger von der Landesregierung wissen, welche Maßnahmen vonseiten der
Landesregierung gegen die sich ausbreitende neonazistische Szene in Oyten unternommen werden
und in welcher Form die Gemeinde vom Land Niedersachsen Unterstützung erhält.
„Die Entwicklung der neonazistischen Szene in Oyten ist gegenwärtig sehr besorgniserregend“,
begründet Kreszentia Flauger ihre Anfrage. „Ich will mehr Informationen zur Sachlage bekommen,
aber auch die Landesregierung mit der Nase einmal auf das hier vorliegende Problem stoßen.
Gegen den braunen Sumpf kann gar nicht früh und nachhaltig genug vorgegangen werden.“
Seit Mitte 2008 sollen verstärkt rechtsextremistische Aktivitäten in Oyten registriert worden sein.
Sowohl nazistische und antisemitische Schmierereien als auch Gewalttaten mit rechtsextremistischem
Hintergrund sollen zugenommen haben. Enge Verbindungen zur Neonaziszene sind wahrscheinlich vorhanden.
>>> Die Kleine Anfrage im Wortlaut
>>>
Newsletter der Linksfraktion (31.01.11)
Die Linksfraktion gibt zukünftig einmal monatlich einen Rundbrief heraus,
in dem wichtige Themen, die für die
parlamentarische Arbeit der Abgeordneten von Bedeutung sind, thematisiert werden.
Die Rundbriefe bieten ein knackige und präzise Zusammenfassung
des Geschehens in der Landespolitik und liegen im pdf-Format vor.
>>> Zur Januar-Ausgabe
100 Jahre Internationaler Frauentag. Frauenrechte voranbringen - Erfolge und
Rückschritte der niedersächsischen Frauenpolitik auswerten (Plenarrede von Kreszentia Flauger, 22.01.11)
Meine Damen und Herren! Doris Schröder-Köpf, die Frau des ehemaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder,
ist gerade Aufsichtsratsmitglied der Firma Karstadt geworden. Das hat Schlagzeilen gemacht, so wie es
meistens Schlagzeilen macht, wenn eine Frau in den Aufsichtsrat eines großen Unternehmens einzieht.
Weil das ein so großes Medienecho hat, könnte man meinen, es würde sich doch endlich etwas bewegen,
es würden sich Frauen endlich einen fairen Anteil an den Plätzen in deutschen Führungsetagen erobern.
Aber leider trügt dieser Eindruck.
Wenn man z. B. in die Frankfurter Rundschau von gestern schaut, findet man dort einen Artikel
unter dem Titel „Frauen mit Seltenheitswert“. Er berichtet über eine neue Studie des Deutschen
Instituts für Wirtschaftsforschung, Berlin. Sie zeigt die traurige deutsche Wahrheit.
In den größten 100 und in den DAX-30-Unternehmen beträgt der Frauenanteil auf der Vorstandsebene
gerade einmal 2,2 %. Unter den 100 größten Unternehmen haben mehr als 90 % keine einzige Frau im Vorstand.
Es gibt in diesen Unternehmen keine einzige weibliche Vorstandsvorsitzende. Selbst wenn man die 200 größten
Unternehmen betrachtet, sieht man, dass nur 2 davon eine Frau als Vorstandsvorsitzende haben, also nur 1 %.
Insgesamt hat sich also an den Spitzen der deutschen Unternehmen seit Jahrzehnten fast nichts geändert.
Das ist nicht modern und fortschrittlich, das ist peinlich für Deutschland, auch im internationalen Vergleich. (...)
>>> weiterlesen
Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Flauger möglich (22.01.11)
Wildeshausen. Auch in diesem Jahr bietet Kreszentia Flauger,
die Fraktionsvorsitzende der LINKEN, wieder regelmäßige Sprechstunden in ihrem Büro in der Sögestraße 10 an.
Die nächste Sprechstunde findet am Mittwoch, den 26.01.11 von 17.00 bis 19.00 Uhr statt.
Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, mit der Politikerin über Themen zu
sprechen, die ihnen unter den Nägeln brennen.
>>>
Landesregierung gefährdet Existenz und Arbeit der Mehrgenerationenhäuser in Niedersachsen! (20.01.11)
Hannover. DIE LINKE im Landtag hat sich nach der heutigen Landtagsdebatte empört darüber gezeigt,
dass die Landesregierung die 56 Mehrgenerationenhäuser in Niedersachsen über ihre weitere Förderung
im Unklaren lässt. „Ein klares Bekenntnis zu diesen Einrichtungen und deren Finanzierung wäre nötig gewesen“,
meinte Kreszentia Flauger, die Fraktionsvorsitzende der Linken: „Die Mehrgenerationenhäuser leisten einen
wichtigen Beitrag für den sozialen Austausch zwischen den Generationen in Niedersachsen. Inzwischen umfasst
ihr Programm fast 500 Angebote, beispielsweise Hausaufgaben- oder Ferienbetreuung für Kinder, Computerkurse
für SeniorInnen, Treffen von Interessengruppen unterschiedlichen Alters oder verschiedene Selbsthilfegruppen.
Es wäre unverantwortlich, diese Institutionen dem Untergang preiszugeben“, erklärte Flauger. Sie hatte das
Mehrgenerationenhaus in Wildeshausen im September 2010 besucht und mit Sandra Scholz vom Team und Herrn
Brinkhus vom DRK-Ortsverein über die Finanzierungsprobleme und die ungewisse Zukunft der Einrichtung gesprochen.
„Die Lösung kann ganz gewiss nicht sein, die Finanzierung zu streichen und auf das Werben um Drittmittel zu
verweisen, wie es der Landesregierung vorschwebt“, erklärte Flauger, „denn dieses Feld ist ausgereizt.
Die Einrichtungen dürfen nicht in einen Konkurrenzkampf um begrenzte Mittel mit lokalen Kultur- und
Sportvereinen getrieben werden.“ Sie wies darauf hin, dass Niedersachsen als erstes Bundesland Mehrgenerationenhäuser
eingeführt hatte. „Es kommt reichlich selten vor, dass ein Sozialprojekt made in Niedersachsen Vorbildcharakter hat.
Die Landesregierung sollte schleunigst umdenken und diese Besonderheit nicht einfach über Bord werfen.“
>>>
Vorschau auf das Januar-Plenum (19.01.11)
Mittwoch, 19. Januar:
Bei der Vereidigung des neuen Agrarministers wird die Linksfraktion eine
Kehrtwende in der Agrarpolitik fordern, in der die artgerechte Tierhaltung
im Mittelpunkt steht. Außerdem muss die Landesregierung das Kontrollsystem
verstärken und die Kürzungen beim Landesamt für Verbraucherschutz und
Lebensmittelsicherheit zurücknehmen. In der aktuellen Stunde wird die
Fraktion die Erhöhung der Regelsätze von Hartz-IV-Empfängern fordern.
Donnerstag, 20. Januar:
Welche Konsequenzen die Landesregierung aus der vom Niedersächsischen
Städtetag in einer Denkschrift angemahnten dramatischen Lage der Kommunalfinanzen zieht,
will die Linksfraktion in einer Dringlichen Anfrage wissen. Außerdem wird die Fraktion die
Jugendarbeitslosigkeit und den Lehrstellenmangel in Niedersachsen thematisieren.
Freitag, 21. Januar:
Der Landtag wird am Vormittag die Forderung der Linksfraktion nach einem
gesetzlichen Mindestlohn beraten. Die Fraktion fordert die Landesregierung in einem
entsprechenden Antrag auf, sich auf Bundesebene für eine gesetzliche Lohnuntergrenze
einzusetzen. Die Einführung sollte schnell passieren, denn ab dem 1. Mai gilt die
Arbeitnehmerfreizügigkeit für die EU-Beitrittsstaaten. Die Linksfraktion befürchtet weiteres Lohndumping.
Die Sitzungen werden via Audio-Livestream übertragen: Den Debatten zuhören
Sie können auf der Seite des NDR auch als Video-Livestream verfolgt werden: Die Debatten anschauen
>>>
Neujahrsempfang im Abgeordnetenbüro (18.01.11)
Neujahrsempfang im Abgeordnetenbüro (14.01.11)
Wildeshausen. Der Kreisverband der LINKEN in Oldenburg-Land lädt Bürgerinnen und Bürger
herzlich zu einem Neujahrsempfang ein,
der Montag, den 17.01.2011 um 11.00 Uhr
im Wahlkreisbüro der Landtagsfraktionsvorsitzenden
Kreszentia Flauger (Sögestraße 10) stattfindet.
In lockerer Atmosphäre werden Getränke und
belegte Brötchen gereicht. Die LINKEN freuen
sich über viele Gäste und hoffen auf anregende
Gesprächen über Themen, die die Menschen in der Region derzeit bewegen.
>>>
Neujahrsansprache zu Beginn des Jahres